Beendet Spende für die Kampagne "Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert!"

Ein Hilfsprojekt von „Sozialverband Deutschland (SoVD NRW)“ (M. Veit) in Düsseldorf , Deutschland

M. Veit (verantwortlich)

M. Veit
Wir, der NRW-Landesverband des Sozialverbands Deutschland SoVD, kämpfen für die Rechte sozial benachteiligter Menschen. Wir setzen uns für eine inklusive Gesellschaft ein. Ein Beispiel: Barrierefreie Behörden, Bahnsteige, Arztpraxen, Restaurants - das alles ist bisher Wunschdenken. Die UN-Behindertenrechtskonvention ist geltendes Recht, auch in NRW. Sie schreibt einen klaren Fahrplan zum Abbau all jener Barrieren vor, durch die Menschen mit (vor allem) körperlichen Beeinträchtigungen im wahrsten Sinne des Wortes erst "behindert" werden. Doch die Umsetzung der BRK stockt. Es fehlt an Geld, politischem Willen - oder beidem. Wir sagen: Das ist kein Zustand! Unter dem Motto "Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert" werden wir daher vom 1. August bis 1. Oktober 2016 eine NRW-weite Kampagne durchführen, um der Politik Druck zu machen und die Menschen aufzurütteln. Und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Plakate, Flyer, Radiospots, PR in den sozialen Netzwerken - so eine Kampagne ist leider teuer. Und da wir unabhängig sind und uns bisher fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanzieren, benötigen wir Ihre Hilfe! Spenden Sie für den SoVD NRW und werden Sie auf diesem Wege Teil unserer Kampagne! Lassen Sie die behinderte, pflegebedürftige und sozial benachteiligte Menschen nicht im Regen stehen. Selbstverständlich nennen wir auch gerne die Namen der Unterstützer, wenn dies gewünscht ist. Zeigen Sie, dass auch Sie oder Ihr Unternehmen sich für Teilhabe, soziale Gerechtigkeit und Abbau von Barrieren aller Art einsetzen.

Sie helfen damit auch direkt den Menschen, die Hilfe benötigen. Denn die Kampagne soll auch uns, den SoVD NRW, und unsere Sozialberatung bei den Ratsuchenden bekannter machen. Wir betreiben in NRW 24 Beratungsstellen, an die man sich wenden kann, wenn man sich gegenüber Kostenträgern und Ämtern wehren möchte. Gegen falsch berechnete Renten, nicht anerkannte Pflegestufen, zu niedrig bemessene Behinderungsgrade oder etwa abgelehnte medizinische Leistungen. Viele geraten in eine solche Situation, etwa als pflegende Angehörige - kennen aber ihre Rechte nicht, wissen nicht, wie sie sich wehren könnten und wer dabei helfen könnte. WIR aber helfen bei der Antragstellung, legen gemeinsam mit den Betroffenen Widerspruch gegen negative Behördenbescheide ein und vertreten die Betroffenen - wenn nötig - auch vor den Sozialgerichten in NRW. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen sich hilflos fühlen und aufgeben. Deswegen brauchen wir Ihre Spende, um bekannter zu werden. Damit noch mehr Menschen den Weg in eine unserer Beratungsstellen finden – statt im Behördendschungel zu verzweifeln. Wir sagen von Herzen: Danke.

www.ich-werde-behindert.de
www.sovd-nrw.de
www.facebook.com/SoVD.NRW 

Weiter informieren:

Ort: Düsseldorf , Deutschland

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  • Sorgte bei Facebook mit ihrem Beitrag zu unserer Kampagne für einen wahren Candy-Storm: die beliebte Autorin und Kabarettistin Gaby Köster. Über 275 000 Menschen sahen ihr Posting mit unserem Plakat.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Auch Ex-Schalke-04-Star Gerald Asamoah machte mit.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Prominenter Unterstützer und selbst Mitglied im SoVD: Kult-Kabarettist Wilfried Schmickler.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Unsere Abschlussveranstaltung zur Kampagne "Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert" war sehr gut besucht und ein großes Thema auf der Fachmesse Rehacare. Unter den Talkgästen war auch die Landesbehindertenbeauftragte Elisabeth Veldhues.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Bei unserem Kampagnen-Aktionstag in Bielefeld am 6.9.2016 stellte sich der Oberbürgermeister der Stadt unseren Fragen - und hatte auch ein offenes Ohr für viele Betroffene, auch noch im Anschluss der Veranstaltung.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Zum Abschluss unserer Kampagne zog unser Landesvorsitzender Franz Schrewe eine positive Bilanz. "Wir haben gezeigt, dass wir Kampagne können." Die Politik habe sich gesprächsbereit und handlungswillig gezeigt. Daran müsse angeknüpft werden.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Auch bei Facebook hat unsere Kampagne viele Menschen erreicht, es gab unzählige Reaktionen, fast alle sehr positiv. Hier feiern wir unser 2000. Like beim Aktionstag in Hamm, der am 17.9.2016 statt fand.

    Hochgeladen am 24.10.2016

  • Bei der Abschlussveranstaltung auf der Rehacare erläuterte Christine auch, wie bedrückend es ist, als gehörloser Notfallpatient ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Die Gebärdensprache müsse einen höheren Stellenwert bekommen, Dolmetscher fehlten.

    Hochgeladen am 26.07.2016

  • Anthony hatte einen Autounfall. Folge: Querschnittslähmung. Nach der Reha stellt er fest, dass seine Wohnung nicht mehr für ihn nutzbar war - wegen des Rollstuhls. Die Suche nach einer rollstuhlgerechten Wohnung - schwierig.

    Hochgeladen am 26.07.2016

  • Er hat selbst erlebt, wie es ist, wenn die Bankmitarbeiterin einen draußen, vor der Bank, beraten will - weil ein Kunde Rollstuhl nicht bis zum Schalter kommt. Dr. Michael Spörke leitet im SoVD NRW die Abteilung Sozialpolitik.

    Hochgeladen am 26.07.2016

  • Miriana ging sehend in eine OP und kam blind wieder heraus. Ihre Geschichte zeigt: Es kann jeden treffen. Barrierefreiheit ist kein Thema einer Randgruppe, sondern betrifft alle. In der Uni kommt sie ohne Hilfe nicht zurecht.

    Hochgeladen am 26.07.2016

  • Matthias Veit, Landespressesprecher des SoVD NRW. Möchten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Spende genannt werden? Melden Sie sich unter 0211/38603-14 oder mailen Sie an pressestelle@sovd-nrw.de www.ich-werde-behindert.de

    Hochgeladen am 25.07.2016

  • Dr. Michael Spörke, Leiter der Abteilung Sozialpolitik im SoVD NRW: „Die Politik verspricht uns Teilhabe, ist aber nicht bereit, das auch zu finanzieren. Wir brauchen verbindliche Vorgaben, etwa zur Barrierefreiheit.Die Politik muss aufwachen."

    Hochgeladen am 25.07.2016

  • „Wir brauchen viel mehr Untertitel im Fernsehen. Und viel mehr Gebärdendolmetscher. Ob bei der Polizei, in Schulen, in Krankenhäusern – diese Einrichtungen sind für alle da. Oft muss man die Dolmetscher auch noch selbst bezahlen." Jessy aus Essen

    Hochgeladen am 25.07.2016

  • Beate und Michael aus Wuppertal mit Tochter Paula, 5 Jahre, Down-Syndrom: „Wir werden Paula nächstes Jahr auf die Förderschule schicken. Eine Regelschule wäre uns lieber, aber da fehlen uns Ausstattung, Konzept und Fachpersonal. Das ist bitter."

    Hochgeladen am 02.06.2016

  • Christine Tschuschner und Ümüt Jackbim, gehörlos: „Wir werden von vielen Fernsehsendungen ausgeschlossen, weil die Untertitel fehlen. Warnhinweise im Zug? Hören wir nicht. Besonders medizinische Notfälle sind die Hölle für uns Gehörlose"

    Hochgeladen am 02.06.2016

  • „Ich erlebe mich gar nicht als behindert. Ich bin eben so geboren worden, ich vermisse nichts. Ich fühle mich auch nicht behindert. Aber manchmal steht man vor einem Gebäude und kommt nicht rein. DANN fühle ich mich schon behindert." Betty aus Neuss

    Hochgeladen am 02.06.2016

  • Die Beratung im SoVD. Hier eine Beispielszene aus unserem Youtube-Kanal SoVD-TV. Fragen zu Rente, Pflege, Behinderung, Hilfsmitteln, Ansprüchen und Leistungen? Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht!

    Hochgeladen am 06.04.2016

  • Das ist unser Landesvorstand. Alle Mitglieder machen sich ehrenamtlich für Teilhabe und soziale Gerechtigkeit stark. Viele haben durch persönliche Erlebnisse den Weg zum SoVD NRW gefunden und sind seit dem selbst im Verband aktiv, aus Überzeugung.

    Hochgeladen am 06.04.2016

  • Wir sind auch frauenpolitisch sehr engagiert, denn auch sie werden benachteiligt. Die Problem-Themen: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Aufstiegschancen trotz Teilzeit, Entlohnung, Renten. Wir fordern echte Gleichberechtigung!

    Hochgeladen am 06.04.2016

  • Wir sind regelmäßig Gast der Landespressekonferenz und nutzen dies, um Kritik zu üben. Etwa am Entwurf des Inklusionsstärkungsgesetzes. Wir brauchen keine Absichtserklärungen, wir brauchen verbindliche Regeln! Nicht nur beim Thema Barrierefreiheit.

    Hochgeladen am 06.04.2016

  • Nicht nur Rollstuhl-Nutzer haben mit unnötigen Barrieren zu kämpfen. Das Recht auf Teilhabe ist viel weiter gefasst. Arbeitsmarkt, Schule, ÖPNV - Die Menschen, für die wir uns einsetzen, werden in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Schluss damit!

    Hochgeladen am 06.04.2016

  • Das ist das Motto unserer Kampagne im Spätsommer 2016. Es gibt verschiedenste Barrieren, von denen längst viele hätten beseitigt werden können. Wir wollen den Druck auf die Politik erhöhen, damit endlich VERBINDLICHE Gesetze verabschiedet werden!

    Hochgeladen am 06.04.2016