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Junction - Tanz und Kommunikation für Flüchtlingskinder & ihre Familien

Berlin, Deutschland

Junction - Tanz und Kommunikation für Flüchtlingskinder & ihre Familien

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Flüchtlingshilfe durch Angebote zu Tanz, Bewegung und Begegnung, vor allem für geflüchtete Kinder und Mütter. Die Projekte helfen interkulturelle Kontakte zu knüpfen, die verschiedenen Kulturen zu verbinden und Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.

Sabine K. von Ruck - Stiftung des AufbruchsNachricht schreiben

Seit 2015 engagiert sich die Ruck-Stiftung in der Flüchtlingshilfe und unterstützt geflüchtete Eltern und ihre Kinder dabei, gemeinsam in Deutschland anzukommen. Die Förderung des Spracherwerbs und der kreativen Ausdrucksfähigkeit stehen dabei im Zentrum der Aktivitäten.

Das Berliner Tanzprojekt Junction der Choreografin Jo Parkes und der Heilpädagogin Barbara Weidner bringt durch Tanz geflüchtete Kinder, Jugendliche und Familien im Flüchtlingsheim zusammen. Der Tanz dient als verbindendes Element in einem Kontext, in dem es keine gemeinsame Sprache gibt: Junction schafft Kommunikation, regt das Schließen von Kontakten innerhalb und außerhalb des Flüchtlingsheims an und erweitert die Lebenswelt.

Den Kindern wird durch den kreativen Prozess und die heilpädagogische Begleitung eine Möglichkeit zur behutsamen Verarbeitung ihrer Erlebnisse geboten. Viele der Kinder haben Gewalt erfahren. Der Umgangston untereinander kann mitunter sehr aggressiv sein. Die Gruppenaufgaben des Workshops fördern alternative Kommunikationsmodelle und ein besseres Miteinander.
Aufgestaute Energien und der sich aus den beengten Wohnverhältnissen ergebende Bewegungsmangel können in den Tanzkursen kanalisiert werden. Darüber hinaus können die Kinder beim Tanzen die Verantwortung loslassen, die viele von ihnen täglich für ihre Eltern und Geschwister übernehmen, und einfach mal wieder Kind sein.

Neben dem Tanzprojekt für Kinder, bei dem auch die Familienangehörigen immer zum Mitwirken eingeladen sind, wurde Junction durch ein spezielles Angebot für geflüchtete Mütter erweitert.

Die Zeit zwischen Einreise und dem möglichen Erhalt eines Aufenthaltstitels kann Jahre dauern, in denen vielen geflüchteten Frauen der Zugang zu Sprachförderung und beruflicher Bildung erschwert ist. Dies führt zu einem Leben im Ausnahmezustand und am Rande der Gesellschaft. Das jahrelange Warten in Untätigkeit hat häufig psychische Auswirkungen wie Depressionen, Apathie und Rückzug in die eigene Community.

Barbara Weidner und Jo Parkes machen den Frauen und Müttern ein niedrigschwelliges Angebot: Junction schafft einen Raum für die Mütter und Frauen, wo sie sich treffen, kennenzulernen und in Kommunikation und Interaktion treten können mit Erfahrungen, die keine gemeinsame Muttersprache brauchen. Mit Elementen des Volkstanzes und des zeitgenössischen Tanzes macht Jo Parkes ein Bewegungsangebot, bei dem gemeinsames Erleben und das Teilen von Freude im Fokus stehen. Dem Bedürfnis der Teilnehmerinnen entsprechend widmen sie sich auch Handarbeits- und Kunstprojekten, besuchen Ausstellungen und lernen Berlin kennen. Deutsch ist in dem Workshop die gemeinsame Arbeitssprache.

Die Ruck-Stiftung des Aufbruchs will Menschen bewegen, für neue Erfahrungen offen zu sein und diese mit Lust und Freude umzusetzen. Sie setzt sich ein für das Bildungsinteresse von Eltern und Kindern und initiiert Projekte, die Sprachkompetenz, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit stärken.

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