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Beendet Kunsttherapie auf der Palliativstation der Universitätsklinik Frankfurt

Das Ziel der Kunsttherapie auf der Palliativstation ist die Stärkung der jedem Menschen innewohnenden kreativen Kraft. Sie ermöglicht es, gerade in Situationen von Krankheit aktiv mitgestalten zu können und auch negative Gefühle ausdrücken zu dürfen.

C. Dr. Gog von Förderverein Die Brücke e.V.Nachricht schreiben

Mein Projekt soll dem Leben mit der palliativen Krankheitssituation gewidmet sein. Natürlich stoppt erst mal Alles und verändert sich, wenn man die Mitteilung einer palliativen Erkrankungssituation erhält. Trotzdem geht das Leben weiter und muss mit all seinen Herausforderungen gemeistert werden. Bei solchen Gesprächen mit Ärzten oder Fachpersonal fällt oft der Begriff "Lebensqualität". Ein ziemlich strapazierter Begriff, schwer zu definieren und sehr individuell. Nicht umsonst beinhaltet der Begriff das Wort "Lebens-Qual"...

Was das für den einzelnen Menschen bedeutet, kann man eigentlich nur im Gespräch und der Auseinandersetzung darüber, herausfinden. Sicher würde niemand einen Aufenthalt auf einer Palliativstation mit Lebensqualität verbinden. Und doch kann genau das der Fall sein. Zum Beispiel, wenn endlich, nach langer Zeit, eine gute Schmerzsituation erreicht werden konnte. Wenn man deshalb wieder Appetit bekommt und Lebensfreude. Oder Menschen, die sehr isoliert und alleine gelebt haben und die Zuwendung auf der Station aufsaugen wie ein Schwamm. Für manche ist die Aromamassage die erste körperliche Berührung seit sehr langer Zeit und kann deshalb unglaublich viele Glücksgefühle und Zufriedenheit auslösen.

Ebenfalls sehr positiv kann die Kunsttherapie hier erlebt werden. Das Ziel der Kunsttherapie auf der Palliativstation ist die Stärkung der jedem Menschen innewohnenden kreativen Kraft. 

Sie ermöglicht es, gerade in Situationen von Mangel und Krankheit, Ruhe und Konzentration zu erfahren, aktiv mitgestalten zu können, sich selbst spüren zu können, auch negative Gefühle ausdrücken zu dürfen, einen Ort in sich zu finden, an dem es einem gut geht. 

Nicht jeder Mensch findet Zugang zu seinem Schmerz über das Gespräch mit einem anderen Menschen. Deshalb kann die Kunsttherapie hier eine gute Alternative darstellen. Für Patienten die selbst nicht mehr zeichnen können, besteht die Möglichkeit, dass die Kunsttherapeutin stellvertretend die Gefühle oder Wünsche oder, oder... in der Zeichnung erfasst.

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen und Privatkassen die Kosten für diese tolle Therapieform nicht. Wir versuchen deshalb auf diesem Wege unseren Patienten diese Möglichkeit zu eröffnen.

Danke für Ihre Unterstützung!

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