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Beendet Psychotherapie für traumatisierte Geflüchtete

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Krieg, Folter und andere Gewalterfahrungen haben oft physische und psychische Folgen. Viele Geflüchtete sind traumatisiert und benötigen therapeutische Hilfe, um ihre schweren Erlebnisse zu verarbeiten und sich ein neues Leben aufbauen zu können.

A. Koch von XENION - Psychosoz. Hilfen für politisch VerfolgteNachricht schreiben

Herr A. aus Syrien kam vor einem halben Jahr mit seinem 10-jährigen Sohn in Berlin an. In Syrien hatte die Familie mehrere Bombardements in ihrer direkten Nähe miterlebt. Schließlich wurde auch ihr Haus getroffen. Zwei der Kinder kamen dabei ums Leben, ein weiteres Kind wurde schwer verletzt. Auf der Flucht wurde die Familie auseinander gerissen. Mehrere Monate hatte Herr A. keinen Kontakt zu seiner Frau und der 7-jährigen Tochter, die sich in Griechenland aufhielten. Schließlich gelang es, den Rest der Familie wieder zu finden und nach Berlin zu holen. Aufgrund der furchtbaren Erlebnisse leidet Herr A. unter schweren Schlafstörungen. Der Sohn kann sich in der Schule nicht konzentrieren und Frau A. hat Angst davor, das Haus zu verlassen. Die Familie bräuchte dringend therapeutische Hilfe, um mit dem schweren Verlust und den traumatischen Erfahrungen umzugehen. 

Viele der Geflüchteten, die derzeit in Deutschland ankommen, berichten über ähnliche traumatische Erfahrungen. In Medienberichten lesen wir täglich über die steigenden Flüchtlingszahlen. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen wie die Familie A. und die Schicksale, die sie dazu gezwungen haben, ihr Heimatland zu verlassen und sich in eine ungewisse Zukunft zu begeben. Diejenigen, die in Deutschland ankommen, haben Krieg und Flucht überlebt, im Unterschied zu vielen, die es nicht geschafft haben. Was passiert mit ihnen nach ihrer Ankunft? Wie werden sie hier aufgenommen und versorgt? 

(Bürger-)krieg, Haft, Folter, Vertreibung und die Flucht selbst stellen enorme Belastungen für die psychische Gesundheit dar. Sie gelten als Risikofaktoren für die Entwicklung psychischer Störungen. Der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung ist daher bei Geflüchteten, die in Deutschland Schutz suchen, sehr hoch. Viele haben auch noch lange nach der Flucht aus dem Herkunftsland mit den physischen und psychischen Folgen traumatischer Erlebnisse zu kämpfen. Geflüchtete benötigen daher dringend Schutz, Sicherheit und psychotherapeutische Versorgung.
 
Psychotherapie innerhalb des regulären Gesundheitssystems ist Geflüchteten in Deutschland auf Grund ihres Aufenthaltsstatus, fehlenden Sprachkenntnissen und vielfältiger bürokratischer Hürden kaum zugänglich. Psychosoziale Versorgung für Geflüchtete bieten fast ausschließlich die außerhalb des gesundheitlichen Regelsystems arbeitenden Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer an. Die Ressourcen der Psychosozialen Zentren sind jedoch nicht ausreichend, um eine adäquate Versorgung aller Geflüchteten sicherzustellen, die bei ihnen anfragen. Viele Menschen können nicht behandelt werden, obwohl sie traumatisiert sind und dringend eine psychotherapeutische Versorgung benötigen. 

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Psychotherapie für einen traumatisierten Flüchtling. Sie helfen Menschen in Not dabei, ihre schweren Erlebnisse zu verarbeiten und sich ein neues Leben aufzubauen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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