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Spende für einen Kongress zu den sowjetischen Speziallagern in Deutschland

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70 Jahre nach der Errichtung drohen die Lager und Ihre Opfer in Vergessenheit zu geraten. Wir als UOKG e.V. möchten den aktuellen Stand der Forschung zu den Speziallagern und die Zukunftsperspektiven der Lagergemeinschaften diskutieren.

Katrin B. von UOKG e.V.Nachricht schreiben

KONGRESS

"Verdrängter Terror: Sowjetische Spezial- und Internierungslager. 70 Jahre danach"


Es gibt „keinen Grund“, so die Wissenschaftlerin Bettina Greiner, „die Speziallager nicht bei dem Namen zu nennen, der ihnen zusteht: Konzentrationslager. Und auch eingedenk des historischen Hintergrunds gibt es keine Veranlassung, die Gefangenen, Internierte wie Verurteilte sowjetischer Militärtribunale, nicht als die Gruppe kenntlich zu machen, die sie tatsächlich waren: politische Häftlinge von Stalins Gnaden.“ (Bettina Greiner (2011): Verdrängter Terror. Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland, S. 472)

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. möchte mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern an die Errichtung der NKWD-Lager vor 70 Jahren erinnern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann die Sowjetische Besatzungsmacht in ihrer Besatzungszone rasch mit der Errichtung von Lagern, in die nationalsozialistische Funktionsträger, aber auch viele Unschuldige und demokratische Gegner der kommunistischen Diktatur eingesperrt wurden. In den insgesamt 38 Lagern (10 in der sowjetisch besetzten Zone, 28 im Gebiet östlich von Oder und Neiße), darunter auch ehemalige NS-Konzentrationslager wie Buchenwald und Sachsenhausen, kamen durch mangelhafte Versorgung, Hunger, Krankheiten und Seuchen zigtausende Menschen ums Leben.

70 Jahre nach der Errichtung drohen die Lager und Ihre Opfer in Vergessenheit zu geraten. Wir möchten den aktuellen Stand der Forschung zu den Speziallagern und die Zukunftsperspektiven der Lagergemeinschaften diskutieren. Altersbedingt wird die Zahl der Zeitzeugen immer geringer. Die jüngsten der damaligen Opfer sind inzwischen 85 Jahre und älter. Deshalb möchten wir allen voran mit dem Kongress öffentlichkeitswirksam an das Schicksal der Opfer erinnern und ihnen noch einmal eine Stimme geben.

Der Kongress wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Uns fehlen aber noch 500 Euro, um diesen Kongress für alle Betroffenen und für die breite Öffentlichkeit unentgeltlich zugänglich zu machen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, auf Eintrittsgelder in Höhe von 10 Euro für den Kongress zu verzichten und die Schicksale der Opfer einem größeren Publikum zugänglich zu machen!

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende ab 5 Euro!

Veranstalter: UOKG e.V.
Veranstaltungsdatum: 10. Oktober 2015
Veranstaltungsort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
Zeit: 11-18 Uhr

Programmschwerpunkte:

„Der sowjetische Terrorapparat in Deutschland 1945- 49. Wirkung und Wirklichkeit“

„Mit dem Abstand von Jahrzehnten. Zur lebensgeschichtlichen Verarbeitung des
Aufenthalts in sowjetischen Speziallagern“

„Zeitzeugenberichte und Rückblick auf die Gründungsphase der Lagergemeinschaften“

„Ausblick: Zur Zukunft der Lagergemeinschaften und Initiativgruppen“

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