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Berufsschule für Schneiderei und Modedesign, Foumban

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Gründung eines ersten dualen Ausbildungszentrums für die berufliche Bildung im Schneiderhandwerk für bis zu 200 Jugendliche insbesondere für marginalisierte Gruppen wie Frauen, junge Mädchen und Menschen mit Behinderung in Foumban, Kamerun.

A. Lamere von Network African Rural and Urban Development e.V.Nachricht schreiben

Ziel des Projekts ist, einen Beitrag für die Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban zu leisten und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens zu fördern. Deshalb soll die Gründung eines ersten dualen Ausbildungszentrums für die berufliche Bildung im Schneiderhandwerk mit einer Kapazität für bis zu 200 Jugendliche realisiert werden.


Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban macht. Trotzdem gibt es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.
Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen - vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden - haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Da der Aufbau und die langfristige Finanzierung der Berufsschule eine große Herausforderung ist, müssen Gebühren für die Ausbildung erhoben werden. Die jährlichen Ausbildungsgebühren von 198,20 € pro Person sind für viele der jungen, benachteiligten Menschen, vor allem Frauen, ohne berufsqualifizierenden Abschluss schwer bis unmöglich aufzubringen.

In Kamerun haben wir mit dem ADDC einen verlässlichen Partner. Mehr dazu unter Projekt-Träger.
Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und wird die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten deutlich verbessern. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

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