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Menschenrechte für die Ärmsten

Ein Projekt von NETZ Bangladesch
in Norden, Bangladesch
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F. Qualmann 08. September 2010 um 06:43 Uhr
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Mein Name ist Felicitas Qualmann und ich leiste seit September 2009 einen Freiwilligendienst in Bangladesch mit der Organisation NETZ Bangladesch. Hier arbeite ich für Ain o Salish Kendra, eine NGO die sich für Menschenrechte einsetzt und Partner von NETZ ist. Wenn ich mich morgens auf den Weg zum Büro mache, begleitet mich Paki fast jeden Tag. Paki ist ein Mädchen und 7 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern auf der Straße. Ihr Vater ist schon vor einigen Jahren gestorben. Paki versucht durch Betteln Geld für ihre Familie zu verdienen. Paki und ich sind gute Freunde geworden. Sie erzählt mir viel über ihren Alltag. Ihr Leben ist nicht immer einfach, ihre Mutter kann sehr wütend werden wenn Paki über längere Zeit nichts verdient. Es gibt viele Rangeleien zwischen Paki und den anderen Straßenkindern. Außerdem reagieren zum Beispiel Hauswächter sehr aggressiv gegenüber den Kindern. Nicht selten versuchen sie die Kinder mit Schlägen zu verscheuchen. Die Kinder der Straßen Bangladeschs haben zum größten Teil keine Rechte und niemanden, der sich für sie einsetzt. Solche Menschen, die für diese Kinder Partei ergreifen, braucht es hier. Die gibt es auch, doch sie brauchen auch entsprechende Schulungen. Die Ausbildung zum/r Menschenrechtsverteidiger/in gewährt genau das. Aus diesem Grund bin ich Fürsprecherin der Menschrechtsarbeit von NETZ.
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