Ein Leben lang genug Reis

Ein Hilfsprojekt von „NETZ Bangladesch“ (F. Albrecht) in Norden, Bangladesch

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

F. Albrecht (verantwortlich), verfasst vor 17 Tagen

F. Albrecht

Von der Repression zur Freiheit

Liebe Spenderin, lieber Spender

Dein Engagement im vergangenen Jahr hat uns stärker gemacht, uns gemeinsam. Es ist weit mehr als ein Geldbetrag, den Du überwiesen hast. Du hast eine Ermutigung losgeschickt, für die Menschen, deren elementaren Rechte mit Füßen getreten werden. Eine Ermutigung aufzustehen, an sich zu glauben und voranzugehen. Du hast Frauen Kraft gegeben, die mundtot gemacht wurden. Die Menschen in Bangladesch spüren dies – und Du selbst vielleicht auch, dass wir gemeinsam etwas verändern. Das stärkt und gibt neue Hoffnung.

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(Bild: Diskussion in der Dorfgruppe in Rajshahi, Nordbangladesch)

Deine Mitwirkung macht dem NETZ-Team in Deutschland und Bangladesch Mut und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Partner-NGOs in den Dörfern. Du machst uns Mut, an den Widrigkeiten im Kampf gegen Hunger und für die Menschenrechte zu wachsen, der Korruption die Stirn zu bieten und an der Gleichgültigkeit gegenüber extremer Armut und deren Ursachen zu rütteln. Dafür stehen wir zusammen.

Gemeinsam mit unseren Partnern in Bangladesch haben wir 2014 viel erreicht:

  • 54.031 Familien haben an unserem Programm Ein Leben lang genug Reis teilgenommen. Sie können sich dadurch besser ernähren, bei Krankheit den Arzt besuchen, auf dem Markt fairere Preise für ihre Ziegen oder Auberginen durchsetzen.
  • Wir haben den Bau von 23 neuen Gemeinde-Grundschulen abgeschlossen. Insgesamt haben wir 35.145 Kinder in ihrer Grundschulbildung gefördert.
  • Gemeinsam mit den beiden profilierten Menschenrechtsorganisationen ASK und RIB haben wir lokale Menschenrechtsräte gestärkt und geschult, die sich gegen Gewalt und Diskriminierung in ihren Regionen engagieren und bei Bedarf Rechtshilfe leisten.

Diese Veränderungen stehen für viele, viele im vergangenen Jahr.

Shantona Rani ist eine der Frauen im Distrikt Naogaon, die mit ihrer Familie von ein bis zwei kargen Mahlzeiten am Tag überlebte. Noch nie hatte sie eine Kuh oder Land besessen. Mit der Starthilfe aus „Ein Leben lang genug Reis“ und den Schulungen hat sie sich inzwischen eine Existenz aufgebaut – wie 213 weitere Frauen. Sie gehören 10 Dorfgruppen an und haben sich in ihrem Landkreis zu einem Verband zusammengeschlossen. Fröhlich stellen sie ihre Pläne vor: die weniger erfolgreichen Gruppenmitglieder in ihrer Landwirtschaft unterstützen, bei der Gemeindeverwaltung durchsetzen, dass die Witwen die ihnen zustehende Rente bekommen (3 € im Monat) und Kinder-Ehen unterbinden. Mit einem Anschlussprojekt wollen wir ab diesem Jahr 19.000 Frauen stärken, dass sie diesen Weg gehen können und damit dauerhaft die Ursachen der extremen Armut überwinden.

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(Bild: Shantona Rani erläutert die Pläne der Frauen)

Mit ihrem Startkapital aus dem Projekt und Schulungen hat sich Jharimon Halder eine Kuh und fünf Hühner angeschafft. Zudem flicht sie Matten aus Schilfgras. Dank Deiner Unterstützung haben Familien wie die von Jharimon Halder nun täglich ausreichend zu Essen und können gemeinsam mit ihrer Dorfgruppe faire Preise für ihre Produkte auf dem Dorfmarkt erzielen. Für Deinen Beitrag dazu danken wir – das NETZ-Team – Dir sehr herzlich! Deinen Spendenbeleg erhälst Du per eMail von betterplace.

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(Bild: Jharimon Halder)

Unsere diesjährige Bangladesch-Tagung findet von Freitagabend 29. Mai bis Sonntagmittag 31. Mai 2015 in Frankfurt am Main statt. Die Mitgliederversammlung von NETZ e.V. ist in die Tagung eingebettet; auf ihr wollen wir die Strategie von NETZ für die Jahre 2016 bis 2021 diskutieren und verabschieden. Die Wochenend-Tagung bietet zudem aktuelle Berichte aus der Politik des Landes und unserer Entwicklungsarbeit sowie Zeit für persönliche Begegnungen. Wir laden Dich herzlich dazu ein! Ab April findest Du die Details zu der Veranstaltung auf http://www.bangladesch.org. Alle Mitglieder erhalten die Informationen und Anmeldung postalisch.

Bitte mach auch dieses Jahr couragiert mit, Deine ganz direkte Unterstützung zählt. Und mach auch Freunde und Bekannte auf die Arbeit von NETZ aufmerksam – nur Mut! 

Herzliche Grüße

Florian Albrecht, NETZ Öffentlichkeitsarbeit
Besuch unsere Kinotour 2015 "Fernglück". Live mit Grimme-Preisträger Dill-Riaz und Protagonisten!

F. Albrecht (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Monat

F. Albrecht

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Startkapital und Schulungen280,44 €
Startkapital für 10 Familien227,73 €
Startkapital und Schulungen1,62 €
Startkapital und Schulungen65,00 €
Startkapital und Schulungen23,98 €

Liebe Spenderinnen und Spender,

gemeinsam wollen wir mehr erreichen in Bangladesch. Mit Eurer Spende zum 25. Jubiläum von NETZ e.V. zeigt Ihr, dass Euch Hunger und Armut nicht egal sind. Durch Euren Beitrag können 9 weitere Familien am NETZ-Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ teilnehmen.

Herzlichen Dank dafür!

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Juleika Begum hat uns gezeigt, wie das geht. Mit einer Starthilfe hat sie sich und ihrer Familie eine lebenswerte Existenz geschaffen. Früher hatte die Familie weder genug Essen und Kleidung, noch Vieh und nicht einmal Seife. Heute lebt Juleika in einem wohnlichen Haus, kocht dreimal täglich für ihre Familie und schickt die Kinder zur Schule.

Nun werden 9 weitere Familien ihre eigenen Erfolgsgeschichten schreiben – von denen Ihr ein Teil seid. In einer Zukunft mit Würde, ohne Hunger.

Herzlichen Dank und einen guten Start ins Neue Jahr!
Florian Albrecht - NETZ Öffentlichkeitsarbeit





F. Albrecht (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

F. Albrecht

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Startkapital und Schulungen20,02 €
Startkapital und Schulungen65,00 €
Startkapital und Schulungen65,00 €

Frei von Hunger – Dank Ihrer Hilfe!

Liebe Spenderin, lieber Spender,

Sie schenken den Menschen Achtung, die zu den ärmsten in Bangladesch gehören.

Alti Katun besaß nichts. Kein Land. Kein Vieh. Nur zwei Saris und eine kleine Strohhütte am Rand des Dorfes. Bettelnd zog sie von Haus zu Haus. Die Spuren dieser bitteren Zeit sieht man in ihrem Gesicht. Doch heute baut Alti Katun Gemüse an. Zudem hat sie drei Bananenstauden neben ihrem Haus gepflanzt. „Ich habe jetzt keine Zeit mehr zum Betteln“, sagt sie lachend und sie fährt fort: „Jetzt wird auch Zui satt, die bei mir wohnt.“

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Wir haben alle Menschen in diesem Dorf, die weniger als 20 Cent pro Tag zum Leben hatten, in unser Programm „Ein Leben lang genug Reis“ aufgenommen. Die Frauen haben ein Startkapital erhalten und an Schulungen teilgenommen. Damit erwirtschaften sich die Familien nun ein eigenes Einkommen. 85% der Teilnehmerinnen im Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ schaffen das innerhalb von drei Jahren.

Alti Katun hat die Pachtgebühr für ihre kleine Landwirtschaft und Saatgut erhalten. Sie und die anderen Frauen sind glücklich, dass sie dank Ihnen die Chance zur Selbsthilfe bekommen haben. Darüber können Sie sich gemeinsam mit den Familien freuen!

Im Namen des ganzen NETZ-Teams danke ich Ihnen und grüße Sie herzlich

Ihr Florian Albrecht