ShelterBox hilft weltweit Menschen in Not

Ein Hilfsprojekt von „ShelterBox Germany“ (Stefanie K.) in Gua Musang, Malaysia

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Stefanie K. (verantwortlich), verfasst vor 23 Tagen

Stefanie K.

600. Spende eingegangen - Danke!

Liebe Spenderinnen und Spender,

schon 600 Mal wurde an ShelterBox gespendet. Vielen Dank für Eure Unterstützung! Dank Eurer Hilfe können wir notleidenden Menschen in Krisen- und Katastrophengebieten auf der ganzen Welt ein Zuhause auf Zeit und somit neue Hoffnung schenken.

Allein im letzten Jahr konnten wir über 10.000 Familien weltweit helfen, die zum Beispiel durch Überschwemmungen, Taifune und kriegerische Auseinandersetzungen alles verloren haben.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Stefanie


Wo wir zur Zeit im Einsatz sind, erfahrt ihr hier:

Sabine T., verfasst vor etwa einem Monat

Sabine T.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Überlebenskiste554,29 €
Überlebenskiste25,00 €
Überlebenskiste730,00 €

In den vergangenen Wochen wurde Malaysia von so heftigen Monsunregenfällen getroffen, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gab. Schwerste Überschwemmungen sind nun die Folge und ein Ende der Niederschläge ist nicht in Sicht. 

Die ersten ShelterBox Response Team Mitglieder waren bereits Ende Dezember vor Ort, um sich einen Überblick zu verschaffen. Nun sind weitere Teams angekommen, um die geeigneten Hilfsgüter an die Menschen zu verteilen, die ihre Häuser in den Fluten verloren haben. Ein Team um Andrew Clouting (Australien) und Jack Bailey (Großbritannien) hat gerade ein Camp im Distrikt Gua Musang im Nord-Osten von Malaysia errichtet, bestehend aus 100 Zelten inklusive Wasserversorgung, Küche und WC-Anlagen.

Dabei wurden die ShelterBox Helfer von den örtlichen Behörden, dem Malaysian National Security Council (NSC) und der landeseigenen Katastrophenhilfe-Organisation (SMART) unterstützt. Durch diese Hand-in-Hand Aktion konnten alle 100 Zelte in nur drei Tagen aufgebaut werden. 

Da es in Malaysia bislang noch keine Notwendigkeit für diese Hilfsmaßnahmen gab, waren die lokalen Partner für die professionelle Unterstützung und Anleitung durch ShelterBox sehr dankbar. SMART wird sich nun um die Verwaltung des Camps kümmern. Zudem soll eine Fallstudie erstellt werden, mit deren Hilfe Benchmarks für Camp-Standards und deren Effektivität in der Zukunft festgelegt werden sollen.

Die SRT Helfer konzentrieren sich nach dieser Aufgabe nun auf die benachbarten Gebiete um Kuala Krai, wo ebenfalls viele Dörfer zerstört wurden.

Sabine T., verfasst vor 2 Monaten

Sabine T.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Überlebenskiste306,10 €

Aufräumen nach Taifun Hagupit
Überall auf der Insel Samar bitten die Menschen verzweifelt um Hilfe (Foto: Liam Norris)  

Während unsere SRT-Mitglieder um John Cordell und Brian Glenn (USA), Richard Innes und Liam Norris (Großbritannien), Richard Loat (Kanada) sowie Mike Peachey (Neuseeland) noch die Schäden und den daraus resultierenden Hilfsbedarf nach dem Taifun Hagupit auf den Philippinen beurteilen, wird bereits deutlich, wie viel sich auf der Insel Samar in kurzer Zeit geändert hat.

Die Folgen dieses Taifuns, der von den Einheimischen auch Taifun Ruby genannt wurde, ist besonders auf Ost Samar noch überall zu sehen. Viele Menschen auf Ost Samar hatten im letzten Jahr glücklicherweise nicht die volle Kraft von Taifun Haiyan abbekommen. Doch sie wussten um seine zerstörerische Kraft und waren vorbereitet, als Hagupit über das Land hinweg zog. Mehr als eine halbe Million Menschen wurden evakuiert und somit konnten viele Leben gerettet werden. Obwohl die Evakuierungs-Zentren die größten Gebäude jeder Gemeinde waren, waren sie bis zur Kapazitätsgrenze belegt.

Nun, da der Taifun vorübergezogen ist, haben Menschen die Notunterkünfte verlassen und ihre Häuser meistens nur zerstört vorgefunden. Alles ist von Trümmern bedeckt, auf Schildern gemalte Hilferufe pflastern den Weg in Richtung der Ortschaft Dolores, wo der Taifun als erstes aufs Festland traf. Umgestürzte Kokosbäume haben Stromleitungen blockiert, Straßen sind durch Erdrutsche und Überschwemmungen teilweise unpassierbar, Hochwasserschäden überall, sodass die gesamte Infrastruktur der Insel stark beeinflusst ist.

Michael Adlao lebt im Küstenbereich von Mababang, einem Gebiet, in dem mehr als 80 Prozent der Einwohner von den Kokospalmen als Einkommensquelle abhängig sind. Er erzählte unserem Team, dass nicht nur das Evakuierungszentrum in seinem Ort stark beschädigt wurde, sondern dass auch kein einziger Baum in den Kokoshainen stehen geblieben wäre. Es dauert etwa 20 Jahren bis eine Ernte groß genug ist, um die Dorfgemeinschaft wieder zu ernähren. Das heißt, in gewisser Weise braucht es eine ganze Generation, bis sich der Ort von den Folgen von Hagupit erholt haben wird.

So hat unser Team festgestellt, dass nicht nur vorübergehende Unterkünfte vor Ort benötigt werden, sondern auch Werkzeug, um Häuser und Existenzgrundlagen wieder aufzubauen. Daher werden wir mit der Hilfsorganisation Plan International zusammen wasserfeste Planen verteilen, mit denen sich die Familien Notunterkünfte errichten und bestehende Bauten abdecken können. 2.000 dieser Planen werden noch im Lauf dieser Woche in Ost Samar verteilt werden.