ShelterBox hilft weltweit Menschen in Not

Ein Hilfsprojekt von „ShelterBox Germany e.V.“ (Stefanie K.) in Mytilini, Griechenland

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Stefanie K. (verantwortlich), verfasst vor 2 Tagen

Stefanie K.

Zelte für Flüchtlingslager auf Lesbos

Während Griechenland selbst unter der Wirtschaftskrise leidet, kommt jetzt durch die stetig wachsende Zahl von Flüchtlingen noch ein gravierendes Problem hinzu. Jeden Tag kommen Bootsladungen voller Vertriebener aus den Krisengebieten in Syrien und Afghanistan über den Seeweg aus der Türkei auf griechischen Inseln an. ShelterBox stellt hier nun Zelte für die Menschen in den überfüllten Flüchtlingslagern zur Verfügung.

Limit 600x450 lesbos   un tents in position at kara tepe
UN-Zelte im Kara Tepe Camp (ursprünglich ein Olivenhain und eine Trainingsanlage für Motorcross) in der Nähe des Hafens von Mytilini auf Lesbos

Es sind nur knapp fünf Kilometer von der türkischen Küste bis nach Lesbos. Deshalb stellt diese rund anderthalbstündige Reise über den Seeweg das Sprungbrett für viele Verzweifelte dar. An manchen Tagen erreichen bis zu 2.000 Migranten in kleinen Booten die nördlichen Strände der Insel. Die meisten sind auf der Flucht vor den Unruhen in Syrien und Afghanistan und hoffen auf Asyl in Westeuropa.

Das Gefühl der Erleichterung, welches die Flüchtlinge empfinden, wenn Sie endlich den Fuß auf europäischen Boden gesetzt haben, wird von der harten Realität schnell zunichte gemacht. Die Durchgangslager auf Lesbos und den angrenzenden Inseln des Ägäischen Meeres sind hoffnungslos überfüllt und schmutzig. Griechenland, das mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat, sieht sich durch diesem Zustrom absolut überfordert. Das Land ist fast pleite, lokale Einrichtungen - soweit vorhanden – haben kaum noch Ressourcen und ein Viertel der Bevölkerung keine Arbeit mehr.

Lesbos, die drittgrößte unter den griechischen Inseln, hat 86.000 Einwohner und ist ein beliebtes Urlaubsziel. Bis zu 3.000 Urlauber landen pro Monat auf dem Airport von Lesbos. Diese Zahl wird momentan von den Ankünften auf dem Seeweg allerdings bei Weitem übertroffen. So kamen im Juni alleine 107.000 Flüchtlinge an. Die UN geht davon aus, dass in diesem Monat mehr Migranten auf der Insel landeten, als im gesamten Vorjahr zusammen.

ShelterBox war in den letzten Wochen mit einem Team auf Lesbos und hat im Gespräch mit lokalen Beamten geklärt, wie wir hier am besten helfen können. Vor kurzem ist ein zweites Team eingetroffen, um die Verteilung von 100 Zelten zu beaufsichtigen. 70 davon sind direkt für Lesbos bestimmt, wo ein neues Camp errichtet werden soll. Der Rest ist für benachbarte Inseln vorgesehen.

Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, das UN Flüchtlingshilfswerk und auch ShelterBox arbeiten nun gemeinsam mit den lokalen Behörden daran, die Bedingungen in den überfüllten Camps zu verbessern. So wurden neue Wasserversorgungsanlagen und sanitäre Anlagen installiert, die Müllentsorgung und Gesundheitsversorgung verbessert.

„Unsere Aufgabe ist es, den Flüchtlingen eine Atempause zu geben, bevor sie ihre Papiere bekommen und ihre Reise fortsetzen können. Es ist surreal, in einer touristischen Region zu arbeiten - manchmal ist es schwer zu erkennen, wer Einheimischer, wer ein Tourist ist und wer ein Flüchtling ist“, sagt Jennifer Butte-Dahl, die gerade als SRT-Mitglied vor Ort ist.

Mit deiner Spende hilfst du Menschen in Not!

Stefanie K. (verantwortlich), verfasst vor 4 Tagen

Stefanie K.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Überlebenskiste325,91 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste190,35 €

Limit 600x450 kamerun camp minawao
ShelterBox Zelte im Flüchtlingscamp Minawao

Etwa 45.000 Familien sind in Kamerun auf humanitäre Hilfe. Bewaffnete Konflikte im benachbarten Nigeria sowie im eigenen Land, aber auch immer wiederkehrende Naturkatastrophen haben viele Gemeinden an den Rand des Ruins getrieben. Gemeinsam mit der Hilfsorganisation IEDA Relief haben unsere ShelterBox Response Teams damit begonnen, im Minawao Camp im Norden Kameruns ShelterBox Zelte zu errichten. Das Lager war bereits 2014 errichtet worden, um Flüchtlinge aus Nigeria aufzunehmen.

Bisher konnten wir 224 Überlebenskisten im Minawao Camp verteilen. Wir werden weitere 1.000 Flüchtlingsfamilien mit Zelten sowie 2.000 Solarlampen und Wasserkanistern unterstützen.

Limit 600x450 kamerun familie camp minawao

Limit 600x450 kamerun zelt camp minawao


Stefanie K. (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

Stefanie K.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Überlebenskiste317,78 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste750,00 €
Überlebenskiste424,09 €

Bereits Hilfe für etwa 1.000 Familien geleistet
Eine Bewohnerin läuft durch die Überreste von Pipaldanda, einem Dorf in Sindhupalchok, das vollständig durch die beiden Erdbeben verwüstet wurde. (Foto: Liam Arthur / ShelterBox)

Während Nepal von einem zweiten großen Erdbeben heimgesucht wurde, haben unsere ShelterBox Response Teams ihre Arbeit unbeirrt fortgesetzt, um die Bevölkerung der abgelegenen Bergregionen mit Hilfsgütern zu versorgen.

Bis zum erneuten Erdbeben von gestern Morgen hatte unser Team im Bezirk Sindhupalchok fast schon 1.000 Familien mit Notunterkünften versorgt. Das Team um Liz Odell und Liam Arthur (beide Großbritannien) arbeitet mit dem nepalesischen Roten Kreuz zusammen, um einige der abgelegensten Gemeinden des Landes zu erreichen.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist es unserem Team in den letzten Tagen gelungen, 438 Zelte UN-spezifizierte Zelte und 500 ShelteKits bereitzustellen. Die Zelte und Werkzeugsets wurden ausgewählt, um Notunterkünfte zu errichten und Reparaturen an bestehenden Unterkünften zu machen. Außerdem sind sie selbst in schwierigem Gelände einfach zu transportieren.

Leider ist die Straße aus der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu noch unpassierbar, was bedeutet, dass im Augenblick keine neuen Lieferungen oder Response Teams hierher durchkommen. Allerdings hat unser Team, welches im humanitären Hilfezentrum in der Stadt Chautara stationiert ist, noch mehr als 70 Zelte vorrätig. Einige der Zelte werden nun also als mobile Feldlazarette zum Einsatz kommen, um die Menschen, die durch das Beben verletzt worden sind, behandeln zu können. Andere wiederum werden den Familien, die ihre Häuser in der unmittelbaren Umgebung verloren haben, zur Verfügung gestellt.

↕ Platform Admins: