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Heimat für Aidswaisen in Ilunda

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Die Vinzentinerinnen sammeln Spenden für die Aidswaisen (Kinder und Jugendliche) in Mtwango - Ilunda in Tansania. Besonders wird Geld für Verpflegung, medizinische Versorgung, Windeln und Brennholz benötigt.

Sr. Anna-Luisa K. von Vinzentinerinnen von UntermarchtalNachricht schreiben

Die Neuinfektionsrate ist in Tansania nach offiziellen Angaben zwar zurückgegangen, trotzdem veränderte die Krankheit Aids das Leben von ca. 1,4 Millionen Menschen in Tansania und ihrer Familien. 80.000 Menschen sterben jährlich an der Erkrankung. Schätzungsweise 20.000 Babys werden in Tansania jährlich mit dem tödlichen Virus geboren. Die meisten erleben nicht einmal ihren zweiten Geburtstag.

Für 60 Kinder, die ihre Eltern aufgrund der Immunschwächeerkrankung verloren haben, wird das Dorf der Hoffnung zu einer neuen Heimat.

Ungefähr 10% bis 15% der Kinder sind selbst infiziert. Sie werden von einer Krankenschwester betreut und mit Medikamenten versorgt. Das in der Nähe gelegene Kinderkrankenhaus sorgt für eine gute medizinische Grundversorgung.

Durch eine intensive Kooperation mit den Behörden übernimmt der Staat einen kleineren Anteil an Unterhaltszahlungen für die Waisenkinder. Damit werden die Kosten aber mitnichten gedeckt.

Zum Beispiel braucht Ilunda viele Windeln. Die jüngsten Kinder kommen oft schon wenige Tage nach der Geburt ins Kinderdorf. Allein die monatlichen Kosten für die Windeln belaufen sich auf ca. 400.000 Tansania-Shilling, das sind umgerechnet 200 Euro. Dass es in Ilunda plötzlich keine Pampers für die Kleinen mehr gibt, ist undenkbar, nicht nur aus Gründen der Sauberkeit, sondern auch damit die Kinder gesund bleiben.

Ein weiterer großer Unkostenbetrag ist die Beschaffung von Brennholz. Ilunda liegt in einer sehr waldarmen – oder besser abgeholzten – Gegend. Durch den ständigen Wind ist es auch nicht einfach Bäume anzupflanzen. Die Beschaffung von Brennholz ist sehr teuer. In Ilunda ist es aber häufig empfindlich kalt und die Kinder drängen sich manchmal um das Herdfeuer, um sich aufzuwärmen. Außerdem gehört es zum Konzept des Kinderdorfs, dass in den kleinen Häusern gemeinsam gekocht und gegessen wird, um den Familiencharakter nicht aufzugeben. Das bedeutet aber auch, dass für acht Herdfeuer Holz besorgt werden muss.

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