Dringende Operation für Purity!

Ein Hilfsprojekt von „Girls' Hope e.V.“ (I. Langefeld) in Ukunda, Kenia

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

I. Langefeld (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

I. Langefeld

Wie gut, dass es Donat gibt!!!

Unser Fahrer Donat ist in vieler Hinsicht hilfreich. Letzten Sonntag stellte er es wieder einmal unter Beweis.

Er begleitete Purity nach Mombasa ins Krankenhaus und bezahlte die Operations-Rechnung, damit ihr die Mandeln entfernt werden konnten. Sie bekam die Schultelefonnummer und meine Nummer für den Notfall.

Am nächsten Abend gegen 21.00 Uhr stand Donat vor meiner Türe: Mein Handy war am Ladegerät im Nebenzimmer und in der Schule natürlich auch niemand mehr. Purity brauche dringend Medikamente im Gegenwert von 60 Euro.

Also was tun? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Medikamente so teuer sein sollten und mit so viel Geld um diese Zeit herumzulaufen, war außerdem nicht ratsam. Im Krankenhaus war um diese Zeit telefonisch niemand mehr zu erreichen.

Donat erklärte sich sofort bereit, nach Mombasa zu fahren und nach dem Rechten zu sehen. Er nahm 2200 Schilling (22 Euro) mit und machte sich auf den Weg. Gegen 23.00 Uhr rief ich ihn an. Die Medikamente kosteten 2600 Schilling, den Rest hatte er, ohne zu zögern, aus seiner Tasche bezahlt - Purity brauchte schließlich Hilfe.

Nun hatte er kein Geld mehr für die Rückfahrt, was eine Nacht auf einer Bank im Krankenhaus bedeutete, da wir ihm in der Nacht kein Geld mehr schicken konnten. Er hatte bereits alles mit unserem Ersatzfahrer organisiert, damit die Mädchen morgens zur Schule kamen.

Am nächsten Morgen um 9.00 Uhr war er wieder da und arbeitete, als sei nichts gewesen. Wie gut, dass es Donat gibt!


I. Langefeld (verantwortlich), verfasst vor etwa 4 Jahren

I. Langefeld

Trotz aller Freude über den OP-Termin

Puritys Gesundheitszustand hat sich ernsthaft verschlechtert und sie scheint inzwischen immer anfälliger für andere Krankheiten zu werden. In der letzten Woche erhielt der Schulleiter mitten in der Nacht einen Anruf von Puritys Verwandten, dass sie mit Schüttelfrost zu Hause läge. Als wir am nächsten Tag nichts von ihr hörten, statteten wir ihr einen Hausbesuch ab. Wir fanden die arme Purity in einem äußerst schlechten Zustand vor. Sie hatte Schüttelfrost, Fieber und Malaria. Von der Familie war niemand zu finden. Wir brachten sie in das ötliche Krankenhaus. Inzwischen geht es ihr wieder besser, aber bis zum OP-Termin gilt es für sie, noch sechs lange Wochen einigermaßen gut zu überstehen.  


I. Langefeld (verantwortlich), verfasst vor etwa 4 Jahren

I. Langefeld

Wir haben einen OP-Termin

„Der Arztbesuch war richtig schön“, sagte Purity erleichtert, nachdem sie nun endlich am vergangenen Mittwoch, den 10.Februar, vom zuständigen Arzt wegen ihrer vereiterten Mandeln untersucht werden konnte. Die Wartezeit, zusammen mit einer Lehrerin, dauerte beinahe zwei Stunden, aber es hat sich gelohnt: Am 08.April ist der lang ersehnte OP-Termin. 

  • Herbert F.
    Herbert F. verfasst vor etwa 4 Jahren
    Hallo Ingeborg,
    sage Purity ich wünsche ihr alles Gute und meine Mandeln sind auch schon entfernt worden wo ich sieben Jahre alt war. Wenn sie nach der OP nach Hause kommt, hat sie einen Wunsch frei (so weit ich diesen erfüllen kann) Beste positive Grüße von Herbert