Finanziert Sea-Watch - Hilfe für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer

Mittelmeer (Ägäis, Griechenland

Finanziert Sea-Watch - Hilfe für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer

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Jeden Monat sterben Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Die Europäische Politik tut wenig, um dies zu verhindern. Mit einem privaten Schiff wollen wir diesem unhaltbaren Zustand ganz praktisch etwas entgegen setzen.

M. Kuhnt von Sea-Watch e.V.Nachricht schreiben

BITTE spendet - damit wir weiterhin im Mittelmeer Menschen vor dem Ertrinken bewahren können!

Jeden Monat ertrinken Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, weil andere sichere Fluchtwege verschlossen sind. Die Europäische Politik tut wenig, um das Sterben zu verhindern. Im Gegenteil: Ertrunkene Flüchtlinge werden billigend in Kauf genommen, um die europäischen Außengrenzen zu schließen. Damit soll Abschreckung signalisiert werden. 

Wir konnten das nicht länger mitansehen. Das Projekt “Sea-Watch” war anfangs eine Initiative von mehreren Familien aus Brandenburg. Mit einem privaten Schiff im Seegebiet zwischen Malta und der libyschen Küste wollten wir diesem unhaltbaren Zustand ganz praktisch etwas entgegen setzen. Die erste Sea-Watch hat Flüchtlingsbooten in Not Ersthilfe geleistet und die Rettung durch die zuständigen Institutionen eingefordert und forciert. Wir wollten die offiziellen Stellen in Europa in die Pflicht nehmen, indem wir Neuigkeiten vom Meer live übers Internet und per Telefon berichten. Unsere Mittel waren und sind beschränkt, aber wir können Zeichen setzen.

Aktuell gibt es mehrere Dutzend engagierte Freiwillige aus ganz Deutschland und einigen europäischen Staaten, die sich aktiv einbringen bei den Sea-Watch-Schiffscrew-Einsätzen auf dem Mittelmeer, bei der Organisation der An- und Abreisen der wechselnden Crews, der Material- und Technikversorgung, der Abstimmung mit den italienischen Behörden und der Küstenwache, der Beantwortung und Koordination zahlreicher Helfer- und Presseanfragen, einer aktuellen Öffentlichkeitsarbeit, bei Spenden-Events, Klärung see-rechtlicher Fragen, bei Belangen des Trägervereins Sea-Watch e.V. und vieler anderer wichtigen Dinge im Hintergrund, die zum Gelingen des Projektes unersetzlich sind!
Dazu gehören u.a. Kapitäne, Ärzte, Sanitäter, Mechaniker, Anwälte, Sozialarbeiter, Journalisten ... Die Mittel für den Erwerb des Schiffes stammen aus privaten Spenden.

Und haben seit 2016 ein größeres Schiff - die Sea-Watch 2 ist seit April 2016 im Einsatz. 
Hier findet ihr mehr dazu: https://www.betterplace.org/de/projects/36808-sea-watch-2-ein-neues-schiff-fur-sea-watch-seenotrettung-fur-fluchtende