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Hilfe für Opfer der Tiersammelsucht

Bonn, Deutschland

Hilfe für Opfer der Tiersammelsucht

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Tiersammel-Sucht (Animal Hoarding) beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in einer großen Anzahl halten, sie aber nicht mehr angemessen versorgen können. Die Fälle häufen sich, gerettete Tiere werden auf umliegende Tierheime verteilt.

C. Kook von Deutscher Tierschutzbund e.V.Nachricht schreiben

Der englische Begriff „Animal Hoarding“ kann mit Tiersammel-Sucht oder Tierhorten übersetzt werden. Es beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in einer großen Anzahl halten, sie aber nicht mehr angemessen versorgen können. Die Fälle häufen sich, gerettete Tiere werden auf umliegende Tierheime verteilt. Die Tiere befinden sich meist in einem schlechten Zustand, müssen zunächst gesund gepflegt und können längere Zeit nicht vermittelt werden, so dass sie zusätzliche Kosten in den Tierheimen verursachen. Etwa 30 Euro kostet es, um ein gerettetes Tier tierärztlich durchchecken zu lassen. 80 Euro fallen für die fachgerechte Kastration eines Katers an, 125 Euro für die Kastration einer Katze. 30 Euro werden beispielsweise benötigt, um einen geretteten Hund einen Monat lang mit Futter zu versorgen. Die Tierheime treffen solche Fälle von Animal Hoarding immer mit einer großen Wucht – denn sie tragen die Kosten für die medizinische Betreuung und das Futter meist alleine. Selten kommt es zu Kostenerstattungen durch die zuständigen Behörden. Häufig benötigen auch die extrem geschwächten Tiere ein besonderes und teures Aufbaufutter. Auch hier stehen die Tierheime oft alleine da. Doch neben dem finanziellen Aufwand sind auch die Pfleger mit einer großen Anzahl von verwahrlosten und kranken Tieren konfrontiert. Dies stellt für das tierliebe Personal eine große psychische Belastung dar. Zudem sind die Unterbringungsmöglichkeiten in den Tierheimen begrenzt. Das Hauptproblem ist jedoch, dass Animal Hoarding eine ernst zunehmende Erkrankung ist, die einer psychologischen Störung zugrunde liegt. Bei einer alleinigen Wegnahme der Tiere, die ohne therapeutische Behandlung, einhergeht, ist von einer Rückfallquote von nahezu 100 Prozent auszugehen.

Gerade wenn viele Tiere auf einmal ein Tierheim erreichen, steht es vor nicht einzuschätzenden finanziellen Schwierigkeiten. Tierheime helfen. Aber sie brauchen selbst Hilfe. Das Tierheim in Leverkusen zum Beispiel musste über Nacht 123 Kaninchen aus einem Animal Hoarding Fall aufnehmen und versorgen. Einen Teil der Tiere konnte im Tierheim untergebracht werden. Andere Tiere haben Tierheime aus der Region und Privatleute abgeholt. Damit die Tierfreunde vor Ort diese Rettungsaktion „stemmen“ konnten, haben wir sie mit Geld aus unserem Feuerwehrfonds, Futtermitteln und Unterbringungsmöglichkeiten für die Kaninchen unterstützt. Diana Opladen, Tierheimleiterin aus Leverkusen, war sehr erleichtert, dass ihr so schnell und unkompliziert geholfen werden konnte und bedankte sich sehr herzlich. 

Helfen auch Sie diesen Tieren, die aus falsch verstandener Tierliebe gehalten wurden!
Sie und wir danken es Ihnen von Herzen!

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