Sicheres Schutzzelt für Kinder in Myanmar

Ein Hilfsprojekt von „Save the Children“ (Lena P.) in Rangun, Myanmar

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Lena P. (verantwortlich), verfasst vor fast 6 Jahren

Lena P.

Myanmar: Hilfe die ankommt

Nachdem die Militär-Junta in Myanmar nun auch internationalen Organisationen Hilfsflüge ins Land erlaubt, steigen die Chancen, endlich auch die Menschen zu erreichen, deren die Nothilfe lange verwehrt wurde.

Noch immer sind Tausende Birmaner ohne Unterstützung. Allein 56.000 Menschen werden nach wie vor vermisst. Dazu kommen die vielen Mädchen und Jungen, die in den Wirren der Katastrophe von ihren Familien getrennt wurden.

Save the Children hilft seit dem Tag des Zyklons mit einheimischen Mitarbeitern. Wir haben bereits mehr als 280.000 Menschen mit unseren Nothilfeprogrammen erreicht. (davon in Rangun 165.000, im westlichen Delta 99.000 und 19.000 im östlichen Delta.) Jetzt haben erstmalig zwei unserer internationalen Kolleginnen und Kollegen die offizielle Reiseerlaubnis für die Delta-Region bekommen. Mit Booten werden wir wie bisher die Menschen in der am stärksten betroffenen Region Myanmars mit Hilfsgütern versorgen. Save the Children arbeitet in 14 der 15 Gemeinden, die am schwersten von den Folgen des Zyklons betroffen sind. Im Katastrophengebiet verteilen wir Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und Medikamente. Wir betreuen die Sturmopfer in Notunterkünften und sorgen für funktionierende sanitäre Einrichtungen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist nach wie vor der Schutz von Kindern. Deshalb hat Save the Children 22 sichere Schutz- und Spielzelte eingerichtet, in denen die Mädchen und Jungen ihre Erlebnisse verarbeiten können und auf den Schulbesuch vorbereitet werden.

Medienberichten zufolge hat die Regierung in Myanmar am Montag viele Schulen im Land wieder geöffnet. Trotz der starken Beschädigungen an den Gebäuden findet der Unterricht in den Schulen statt. Save the Children wird deshalb sowohl in Rangun als auch im Delta schnellstmöglich die Schulgebäude wieder instand setzen. Allein in Rangun renovieren wir schon jetzt 32 Schulen.


Lena P. (verantwortlich), verfasst vor fast 6 Jahren

Lena P.

Nothilfe erreicht äußerstes Katastrophengebiet

Ein Team der Hilfsorganisation Save the Children hat gestern die äußerste westliche Region des Irrawaddy-Deltas in Myanmar erreicht. Die Menschen dort sind besonders stark vom Zyklon Nagris und seinen Folgen betroffen. Das Hilfsteam, ausschließlich birmanische Mitarbeiter von Save the Children, brachte Lebensmittel, Trinkwasser, Moskitonetze und Plastikplanen zum Aufbau von Notunterkünften per Boot in das Delta.

„Es ist unvorstellbar, welche Verwüstungen der Zyklon dort hinterlassen hat“, so ein Mitarbeiter des Teams „Ganze Dörfer scheinen verschwunden zu sein. Wir haben zahlreiche Menschen getroffen, die dringend Hilfe benötigen, darunter viele Kinder.“

Während die ausländischen Helfer noch immer in Rangun bleiben müssen, können sich birmanische Mitarbeiter frei bewegen. „Es gibt keinen Zweifel, die Helden dieser Katastrophe sind die einheimischen Frauen und Männer, die Zehntausende ihrer Landsleute mit Hilfsgütern versorgen“, berichtet Jasmine Whitebread von Save the Children. „Noch immer warten Hunderttausende auf Hilfe. Wir müssen den Menschen helfen, bevor es zu spät ist.“


Lena P. (verantwortlich), verfasst vor fast 6 Jahren

Lena P.

So hilft Save the Children den Menschen in Myanmar

Wir haben bereits über 160.000 Menschen mit unseren Nothilfeprogrammen erreicht. (Davon in Yangon 89.000, im westlichen Delta 56.000 und im östlichen Delta 15.000 Menschen).Täglich können wir 15.000 weiteren Betroffenen helfen.

Save the Children verteilt Lebensmittel, Wasserreinigungstabletten, Schutzzelte, Küchengeräte und Rehydrationssalze an Familien, deren Häuser zerstört wurden. Außerdem sind wir besonders in den Bereichen Bildung und Schutz von Kindern aktiv – den zwei bisher am stärksten unterfinanzierten Nothilfemaßnahmen.

Zusammen mit der malaiischen Organisation MERCY entwickelt Save the Children zurzeit eine ‚Klinik auf dem Wasser’. MERCY hat bereits 30 Ärzte und Krankenschwestern ausgebildet, um die Betroffenen des Zyklons vor Ort versorgen zu können. Save the Children hat das Team in psychologischer Betreuung der Betroffenen ausgebildet. Das Boot wird von Pathein an diesem Wochenende in Richtung Ngapudaw aufbrechen. Dort angekommen werden kleinere Teams die Menschen auf der Insel Pyin Ka Yaing versorgen.

Nothilfe Myanmar. (Copyright: Save the Children, Save the Children Deutschland)Wir arbeiten in elf Gemeinden um Yangon und im Irrawady-Delta. Von unserem Büro in Pathein aus helfen wir in Myuangmwa, Ngapudaw und Labutta. Außerdem arbeiten wir immer mehr im östlichen Delta.

Von Pathein aus haben wir bereits vier Boote mit Hilfslieferungen in das Katastrophengebiet geschickt; jedes Boot transportiert 100 Tonnen an Hilfsmitteln. Jetzt verschicken wir alle zwei Tage ein Boot mit Hilfsgütern in die am schlimmsten betroffenen Regionen im südlichen Delta.

Wir haben Hilfslieferungen an über 9.000 Menschen in 13 Dörfern des Haing Gyi-Gebiets verteilt. Dort konnten wie 5.000 Kinder mit Rehydrationssalzen versorgen, um Durchfallerkrankungen zu behandeln. Außerdem erhielten die Betroffenen 1.655 Gallonen (6.264 Liter) Wasser, 1.000 Säcke Reis, Salz und Nudeln. Wir haben Planen und Seile verteilt, mit denen sich die Menschen vor Ort Notunterkünfte bauen können.

Ein Team in Myuang Mya besuchte in zwei Tagen 26 Notunterkünfte und verteilte Reis, Öl und andere Vorräte an 11.600 Betroffene. Durch den Mangel an Latrinen droht der Ausbruch von Krankheiten, Ärzte zur Versorgung der Kranken fehlen. Außerdem müssen die Menschen auf dem Boden schlafen.

260 unserer nationalen Mitarbeiter arbeiten momentan in unseren Nothilfeprogrammen im Delta, 65 Freiwillige unterstützen uns in Yangon bei der Verteilung von Hilfsgütern in den 11 Gemeinden Yangon.