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Beendet Hoffnung für 10 Mädchen - AIDS Waisen

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r. wieser 02. Januar 2011 um 15:40 Uhr
Warum findest Du dieses Projekt unterstützenswert?

Ich kenne Familie Ullrich persönlich - M. Ullrich ist ein guter Freund meines Sohnes. Ich bin tief berührt vom persönlichen Einsatz dieses jungen Mannes für dieses Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Projektbetreuung findet auch in einem Umfeld statt, bei dem ich von hoher Sachkenntnis und Integrität in Bezug auf die Verwendung der Spendengelder überzeugt bin.
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I. Ullrich 03. Februar 2010 um 22:40 Uhr
Warum findest Du dieses Projekt unterstützenswert?

Ich kenne das Projekt persönlich und habe erfahren, wie effizient geholfen wurde und wie gut es den Kindern dank dieser Hilfe geht.
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M. Ullrich 27. Januar 2010 um 11:55 Uhr
Warum findest Du dieses Projekt unterstützenswert?

Ich besuche unser Kinderhaus regelmäßig, in Abständen von ca. drei bis vier Monaten und verbürge mich persönlich für den effizienten Einsatz ihrer Spendengelder!
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M. Ullrich 26. Januar 2010 um 22:10 Uhr
Ich war vom 9. September bis zum 26. Oktober 2009 in Kisumu und besuchte, bis auf ein paar Ausnahmen, jeden Tag unser Kinderhaus in Miwani. Die ersten zwei Wochen wurde ich von meinem Cousin, Wolfgang Vogl (Agrarkultur Experte) begleitet.
Unsere 10 Mädchen wohnen immer noch in der gemieteten Squash Halle auf dem Gelände der Miwani Sugar Factory. Die Squash Halle besteht aus einem Vorzimmer mit einer kleinen, provisorischen Rezeption, einer Sitzgarnitur mit einigen Broschüren über den Betrieb von Waisenhäusern und den Umgang mit Kindern in Kenia (Ich glaube von UNICEF) und einem Stiegenaufgang, unter dem sich ein Abstellkämmerchen für Schaufeln, Gartenwerkzeuge etc. befindet.
Im oberen Stock der Squash Halle befinden sich das Schlafzimmer der Mädchen, mit 5 Stockbetten und ein Lagerraum, in dem Hygieneartikel, Medizin und Essen etc. gelagert werden. Für die Organisation dieses Lagers ist der "Care Taker", einer der vier Mitarbeiter, namens Ely, zuständig. Er dokumentiert den täglichen Konsum und Gebrauch jeglicher Artikel aufs Gramm genau. Des weiteren ist der "Care taker" zuständig, täglich, unsere Bullen grasen zu lassen, die Fische zu füttern, sich um den Gemüsegarten zu kümmern, Essensbesorgungen in Miwani zu machen und jegliche anderen Alltagstätigkeiten zu verrichten, welchen die dortigen Projektleiter, Dan, Simon und Victor, aufgrund ihrer Distanz zu Miwani und der nicht vorhandenen Unterkunftsmöglichkeiten, selbst nicht nachkommen können.
Der nächste und letzte Teil der Squash Halle besteht aus einem Wohn- und Esszimmer mit einem Plastiktisch, Plastikstühlen, drei Sofas und zwei Holztischen, einer Küche, die nun, auf Bedingung der Gesundheitsbehörde, außer Betrieb genommen und durch eine Outdoor - Küche ersetzt wurde und einem, vom Wohnzimmer mit einer Sperrholzwand abgetrenntem, Abstell- und Lernraum. Im Letzteren befinden sich nur die fünf Fahrräder, die wir den Mädchen letztes Jahr geschenkt haben und ein Tisch mit englischen Büchern und Stühlen.
Weitere Mitarbeiterinnen sind die zwei Mamas, die für unsere Mädchen kochen, abwaschen, Kleider waschen etc., und, am wichtigsten, für sie wie Mütter sind.
Zuletzt wäre dann noch der "Watchman", der jede Nacht von ca. 18:00 bis 6:00 Uhr das Haus (vom Gesetzt vorgeschrieben) bewacht.
Alle Mitarbeiter sind für uns von großem Wert, da sie für die Mädchen mittlerweile schon wie eine Familie geworden sind, die sie sonst gar nicht, oder nur sehr limitiert, haben.
Unseren Mädchen geht es wirklich gut! Sie haben alles was sie brauchen, um glücklich zu sein!
Sie erhalten jegliche Verpflegung im Kinderhaus, gehen zur „Miwani Primary School“ und haben einen Wunderschönes Gelände, auf dem sie herum toben können. Natürlich wird auch darauf geachtet, dass sie sich bei den Hausarbeiten beteiligen, also den Mitarbeitern beim Essen zubereiten, Kochen, Geschirr und Kleiderwaschen sowie beim Unkraut jäten etc. helfen.


Während meines Aufenthalts haben wir folgendes weitergebracht:
Die Aufstellung eines Gemüse-Anbauplans mit meinem Cousin (Agrarkultur Experte).
Den Kauf von zwei Bullen, um die Äcker (Gemüsegärten) zu pflügen.
Den Anbau vieler Yamswurzeln, Tomaten, Erbsen, Zwiebeln, Mais, Kohl, Skumawiki etc..
Den Bau eines zweiten Fischteichs, für mehr Raum (bessere Verhältnisse) für die Tialpia Fische zum wachsen und eine bessere Wasser-Zirkulation.
Den Bau einer Outdoor-Küche, um die Bedingungen der Gesundheitsbehörde zu erfüllen.
Den Bau einer Egge, für eine bessere Bodenbearbeitung.
Die Zukunftsplanung für unser Waisenhaus und die Mädchen (noch nicht vollendet).
Das Suchen und Finden mehrerer Grundstücke, um ein eigenes Waisenhaus mit Gästehaus, und später womöglich einer Schule, zu errichten. Und natürlich die Verhandlungen um diese Grundstücke. (Hierbei sind mir meine Mutter und mein Onkel zur Hilfe gekommen.)
Die Überprüfung jeglicher Budgets, aller Realkosten und den tatsächlichen Ausgaben.
Das Herstellen vieler nützlicher menschlicher Kontakte.

Die Zukunftsplanung mit und für Dan, Simon und Victor, weil sie durch ihr Engagement für das Kinderhaus nicht mehr voll-zeitig angestellt werden können. (Friseur Salon, Coca Cola Business – Einzel und Großhändler etc..)
Und zuletzt, jedem unserer Mädchen, so oft wie möglich, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, trotz Kommunikationsschwierigkeiten. Und natürlich auch unzähligen anderen Nachbarskinder. (Was für mich wohl die schönste Aufgabe von allen war).

Es gibt jedoch noch enorm viel zu tun!

Die Miwani Sugar Factory steht seit ca 10 Jahren still. Und nachdem das Dorf Miwani sich aus den Arbeitern dieser Fabrik zusammensetzte, ist mehr oder weniger das gesamte Dorf seit ca 10 Jahren arbeitslos. Alle Familien halten sich irgendwie mit eigenen Gemüsegärten und, wenn sie Glück haben, mit kleinen Teilzeitjobs in der Umgebung über Wasser. In größeren Städten wie Kisumu findet man, als Kenianer, auch nur sehr schwer Arbeit, da der Großteil des Arbeitsmarktes von Indern dominiert wird. Als Mann kann man zumindest noch Schwerstarbeit, wenn auch für einen sehr geringen Lohn, leisten. Aber Frauen, auch mit besonders gutem Schulabschluss, haben nicht viel Grund zur Hoffnung. 95% der Frauen in Kisumu sind entweder arbeitslos, Hausfrauen oder Prostituierte. Das Studieren ist für die Reichen, sagt man und es stimmt auch, denn man kann es sich mit einem Durchschnittslohn schlichtweg nicht leisten.
Viele Bewohner von Miwani legen daher ihre Hoffnung in ihre Kinder, obwohl sie diese selbst oft nicht erhalten, geschweige denn zur Schule schicken können. Die HIV-, Aids-, Geburts- und Sterberate der Miwanier ist enorm Hoch - Tendenz steigend. Die paar Straßen, die es in Miwani gibt, sind oft wie überflutet von Kindern, viele in den selben Altersgruppen.
Viele dieser Kinder sind Halb- oder Vollwaisen, leben bei Verwandten oder „Guardians“, erhalten nicht ausreichend Verpflegung, müssen sich auf den Feldern abrackern und können von der Schule nur träumen. So wie es auch unseren 10 Mädchen einst ging.

Es scheint, unsere Mädchen leben nun, im Vergleich, im größten Luxus. Die Umstände, in denen unsere Mädchen leben, sind aber alles Bedingungen der diversen Behörden.
Ich bin mehr als nur froh, dass zumindest unseren 10 Mädchen diese Sicherheit und Zukunft geboten wird. Es gibt aber, alleine in Miwani, mindestens weitere 50 bis 100 von diesen „worst case Scenarios“, bei Kindern.
Die Erhaltung dieses Waisenhauses ist von euren Spenden abhängig! Sobald wir diese Kosten gedeckt haben und das Kinderhaus mehr Selbstständigkeit erreicht hat, können wir weiteren 10 oder noch mehreren Mädchen die gleiche Sicherheit und Zukunft in einem zweiten Waisenhaus bieten.
Daher bitte ich um eure Unterstützung!
Ich verbürge mich, neben meiner Mutter, Irmgard Ullrich, auch persönlich für den effizienten Einsatz ihrer Spendengelder!
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