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Finanziert Bausteine für die Krankenpflegeschule St. Théophile im Kongo - Regenwald

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Bauernorganisation FFPa Kongo- Regenwald: Krankenpflegeschule ITM für Versorgung von 300.000 Menschen auf 20.000 km2 im Territoire Ikela RDC. Seit 2009. 18 Fachkräfte erfolgreich ausgebildet und angestellt. Hilfe zur Fertigstellung des Schulgebäudes

W. Leinen von konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.Nachricht schreiben

Mitten im Regenwald des Kongobeckens liegen die Urwaldmetropole Ikela und der gleichnamige Landkreis mit rund 300.000 Einwohnern verstreut auf 20.000 km2. Zwei Gesundheitszonen mit 2 Krankenhäusern, rund 40 Gesundheitszentren, 60 -posten versorgen die Bevölkerung mehr schlecht als recht. Es mangelt an vielem, nicht zuletzt an Infrastruktur. Kranke müssen oft kilometerweit zur Einrichtung getragen und von ihren Familien versorgt werden. Angehörige und Freunde sammeln Geld, um Behandlung/Medikamente bezahlen zu können.In den Kriegswellen der 90iger Jahre verliessen die Missionare, die als Ärzte und Fachkräfte die Versorgung aufgebaut und sichergestellt hatten, die Einrichtungen; sie kamen nicht wieder. Zurück blieben einheimische Hilfskräfte, die auf sich gestellt versuchten zu retten, wer zu retten war. Aus dieser Zeit erzählen die Leute von Operationen auf dem Küchentisch, sogar auf offenem Feld. 1991 schloss zudem die einzige Schule zur Ausbildung von Krankenpflegern. Nach den Kriegswirren und nach Jahren hat der Staat wieder 4 Ärzte geschickt und mit der Gesundheitsversorgung beauftragt. Die unzureichende Zahl an ausgebildeten Krankenpflegern, die in den abgelegenen Gebieten auch ärztliche Aufgaben übernehmen, blieb ein Problem. Zwar wurden die Mitarbeiter durch Internationale Hilfsorganisationen in mehrwöchigen Schulungen "aufgefrischt"; gleichzeitig waren jedoch diejenigen, die noch eine richtige Ausbildung genossen hatten, alt geworden, viele schon verstorben. Eine sichere Gesundheitsversorgung konnte so nicht gewährleistet werden. Das sah auch die lokale Selbsthilfeorganisation der Waldbauern "Fondation Frère du Paysan" FFPa so und legte 2009 den Grundstein für eine Krankenpflegeschule "ITM St. Théophile", benannt nach einem plötzlich verstorbenen Krankpfleger aus ihren Reihen. Mit 70 Auszubildenden, mehrheitlich Frauen, fing alles an - in einem Provisorium am Krankenhaus von Ikela. Unterstützt wurden die Initiatoren vom Freundeskreis Tshuapa, Vorgänger des heutigen Konga e.V., durch die Bereitstellung einer kleinen medizinischen Fachbibliothek und von gespendetem didaktischem Material. Bald einmal wurden die Räume vom Besitzer zurückgefordert, und so wagte sich die FFPa an einen schlichten Neubau auf eigenem Grundstück. Ein Goldhochzeitspaar aus dem deutschen Freundeskreis verzichtete auf Geschenke und stiftete das Blechdach für das Schulgebäude, damit es dauerhaft vor den tropischen Regengüssen geschützt ist. Die Auszubildenden, ihre Eltern und die Selbsthilfeorganisation helfen mit dem wenigen, was sie zur Verfügung stellen können und unterstützen auch die Lehrer, da der Staat sie (noch) nicht bezahlt. Im fünften Jahr ihres Bestehens konnten 18 Pflegefachkräfte ihre Ausbildung abschliessen und arbeiten erfolgreich in den lokalen Gesundheitseinrichtungen. Der Unterricht findet immer noch im halbfertigen Gebäude statt, da die Eigenmittel zu beschränkt sind. Beeindruckt von der grossartigen Eigenleistung suchen wir Hilfe zum Fertigbauen.

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