Samaki - Fishfarming in Uganda

Ein Hilfsprojekt von „Enactus Aachen e.V.“ (G. Lu) in Uganda

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G. Lu (verantwortlich)

G. Lu
Über 10% der Weltbevölkerung leiden an Hunger. Besonders Menschen auf dem Land und Frauen und Kinder sind davon betroffen. Auch in Uganda mangelt es vielen an einer ausgewogenen Ernährung, 25,5% der Bevölkerung wird als unterernährt eingestuft. Hier setzt unser Fischzuchtprojekt „Samaki“ an. Helfen Sie uns die Fischzuchten in Uganda aufzubauen, um die Lage der Menschen zu verbessern!

Projektidee
Ziel des Projektes ist es armen Menschen in Afrika die Möglichkeit zu geben eine einfache Fischzucht zu betreiben. Die Fischzucht-Anlage basiert auf dem Prinzip eines rezirkulierenden Aquasystems. Diese wird von einer Solaranlage betrieben und kann deshalb unabhängig von dem Stromnetz, der Infrastruktur und fließendem Wasser aufgebaut werden. Somit wird eine Chance eröffnet, Menschen die durch die fehlende Anbindung ans Stromnetz eingeschränkt sind, zu Fischzüchtern auszubilden. Dadurch kann einerseits die Ernährung verbessert und zum anderen, durch den Verkauf des überschüssigen Fisches, ein zusätzliches Einkommen erwirtschaftet werden.

Technische Umsetzung
Die Fischzucht haben wir an der RWTH Aachen entwickelt. In einem Fischtank werden die Fische der Gattung Tilapia gezüchtet. Angeschlossen wird dieser an eine biologische Filteranlage und ein Satzbecken, wodurch sämtliche Schadstoffe herausgefiltert werden. Unser Filter besteht u. a. aus Sand, Kohle und einem Moskitonetz, also Materialen die lokal für wenig Geld verfügbar sind. Außerdem besitzt die Fischzucht ein Solarsystem das genügend Energie liefert, um eine Pumpe anzutreiben, wodurch der Wasseraustausch sichergestellt werden kann.
Um die Menschen optimal auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten und nachhaltig zu schulen haben wir Lehrmaterialien und Workshops entwickelt.

Bisheriger Projekterfolg
2015 errichteten wir die erste Fischzucht in Kawe, einem kleinen Dorf in Tansania. Ramensiana, einer Mutter von mehreren Kindern vermittelten wir das nötige Know-how, um die Fischzucht zu betreiben und somit ihre Lebenssituation zu verbessern. Durch diese Anlage haben wir bewiesen, dass unser Konzept trotz extremen Umwelteinflüssen funktioniert. Im Februar 2016 haben wir uns mit dem Tilapia Niederrhein e.V. zusammengetan, um unser Projekt weiter voranzutreiben und eine dauerhafte Betreuung vor Ort zu gewährleisten. Unser Partner betreibt in Uganda bereits ähnliche Fischzuchten, bei denen jedoch ein Anschluss zu fließendem Wasser Voraussetzung ist. Unsere Anlagen sind also eine perfekte Ergänzung.

Aktueller Stand und Bedarf
Ramensiana soll nicht die einzige Person bleiben, die mit unserem Konzept Erfolg hat. Mit Ihrer Unterstützung können wir in Uganda unsere Projektpartner ausbilden und weitere Menschen im Aufbau und Umgang der Fischzucht schulen. So schaffen wir es gemeinsam, unser nachhaltiges Wirtschaftskonzept umzusetzen und den Menschen in Uganda eine ausgewogene Ernährung zu ermöglichen.

Mehr Informationen zu Enactus Aachen e.V.: www.rwth.enactus.de

Weiter informieren:

Ort: , Uganda

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  • Hochgeladen am 27.06.2016

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  • Eine Tochter von Ramensiana, bei der wir unsere erste Fischzucht aufgebaut haben.

    Hochgeladen am 28.02.2016

  • Der Tilapia-Fisch wird auch gerne als "Schwein unter Wasser" bezeichnet - er ist anspruchslos, vermehrt sich schnell und ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten. Außerdem liefert er ein schmackhaftes und hochwertiges Eiweiß.

    Hochgeladen am 28.02.2016

  • Gruppenfoto von unserer ersten Projektdurchführung 2015 in Tansania. Auf dem Dach sieht man auch unser Solarpanel.

    Hochgeladen am 28.02.2016

  • Die von uns entwickelte Anleitung ist einfach zu verstehen und mit vielen Illustrationen ausgeschmückt. Dadurch können auch unerfahrene Menschen einfach zu Fischzüchtern ausgebildet werden und die Fischzucht-Anlage aufbauen.

    Hochgeladen am 28.02.2016

  • Aufbau des Filters aus verschiedenen biologischen Materialien.

    Hochgeladen am 26.06.2015

  • Enactus Aachen e.V. vor Ort in Tansania.

    Hochgeladen am 10.05.2015