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Kambodscha: Aktion Lächeln

Phnom Penh, Kambodscha

Kambodscha: Aktion Lächeln

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Viele Kinder sind in Kambodscha durch Kiefer-Gaumenspalten und andere angeborene Fehlbildungen entstellt. Ärzte der Welt behandelt die Betroffenen mit chirurgischen Eingriffen und schenkt ihnen so ein Lächeln.

L. Ehlermann von Ärzte der Welt e. V.Nachricht schreiben

Der Bürgerkrieg unter der Herrschaft der Roten Khmer hat in der kambodschanischen Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen. Bis zum Ende des Krieges 1998 starben Schätzungen zufolge zwischen 1,7 und 2,2 Millionen Menschen – rund ein Viertel der Bevölkerung.
Auch das kambodschanische Gesundheitswesen leidet bis heute unter der von den Roten Khmer systematisch betriebenen Ermordung bzw. Vertreibung einheimischer Mediziner. Das Gesundheitssystem befindet sich in sehr schlechtem Zustand, staatliche Gesundheitseinrichtungen stehen insbesondere den Menschen in ländlichen Regionen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Und ein privater Arztbesuch ist für viele unbezahlbar. Umso notwendiger ist deshalb der Einsatz von europäischen Spezialisten-Teams wie das von Ärzte der Welt, welches die arme Bevölkerung unentgeltlich behandelt.
 
Seit 1989 ist Ärzte der Welt in Kambodscha tätig, seit 2001 führt die deutsche Sektion dort das Projekt "Aktion Lächeln" durch. Ein Team von Chirurgen, Anästhesisten und OP-Pflegern reist mindestens einmal im Jahr in das Land. Am Khmer-Soviet-Friendship Hospital sowie in Kooperation mit der lokalen Organisation Smile Cambodia operieren sie bedürftige Patienten: Dabei handelt es sich um hochkomplexe (v.a. Tumor-)Operationen, die ohne Hilfe der Kollegen aus Deutschland in Kambodscha nicht durchgeführt werden könnten. Häufig benötigen auch Kinder mit angeborenen Fehlbildungen wie der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte die Hilfe der Mediziner. Schätzungen zufolge kommt einer von 300 Säuglingen in Kambodscha mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt - doch im Land des Lächelns sind die Betroffenen der Fehlbildung gesellschaftlich ausgegrenzt. Besonders schlecht ergeht es den Mädchen und jungen Frauen. Sie finden weder Arbeit noch einen Ehemann und sind deswegen mittellos.

Seit 2001 haben insgesamt 86 Ärzte und Krankenschwestern ehrenamtlich bei 33 Einsätzen über 2.400 Patienten kostenlos operiert. In den zwei Einsatzwochen herrscht immer großer Andrang, die Warteschlangen vor der Klinik sind lang. Neben der Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten operieren die Ärzte auch Verbrennungs- und Unfallopfer. Ebenfalls recht häufig ist die Meningoenzephalozele, auch Hirnbruch genannt. Auch sie hat Deformierungen des Gesicht zur Folge, die das Leben für die Betroffenen unerträglich machen können.
Ein chirurgischer Eingriff kann das Leben der Betroffenen nachhaltig und zum Positiven hin verändert. Denn äußerlich wiederhergestellt, gewinnen die Betroffenen ein positiveres Selbstbild und werden auch von ihrem gesellschaftlichen Umfeld besser akzeptiert.

2017 operierten unsere Teams bei einem Einsatz 79 Patienten. Außerdem gaben die Mediziner Weiterbildungskurse für lokales medizinisches Personal - Denn dadurch kann sich der Zugang zu chirurgischer Versorgung in Kambodscha nachhaltig und langfristig verbessern.

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