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Spende für die Schaffung von Wohnraum für Bedürftige im Raum Rosenheim/ Obb

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U. Lippert von Wir alle e.V. gemeinnütziger VereinNachricht schreiben

Wir haben hier in Rosenheim die Problematik, dass das der erste Knotenpunkt ist, an dem die Bundespolizei und andere Behörden Bahn- und Autobahnkontrollen durchführen und nach Deutschland einlaufende Asylbewerber abfangen. Dazu müssen diese Leute bis zur endgültigen Klärung hier untergebracht werden.
Das ist ein bayerisches Problem. Unser Problem hier vor Ort ist die Tatsache, dass sich diese Unterbringungen auf den Wohnungsmarkt niederschlagen und für unsere eigenen Bedürftigen kein bezahlbarer Wohnraum mehr übrig bleibt.
Wir wollen ein altes Stadthaus mieten, das Meiste in Eigenleistung sanieren und diesen Raum gezielt als kleinere Wohneinheiten für Bedürftige, Obdachlose, Alleinerziehende etc. zur Verfügung stellen. Nicht als bleibende Einrichtung, sondern als "Erst-Versorgung", bis sich was Vernünftiges auf dem freien Markt gefunden hat. Ein Beispiel: wir kennen ein Ehepaar, das mit den zwei Kindern für 450 € ein Zimmer mit 16 qm (!), Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsbad/ WC bewohnt. Interessant wird's, wenn die Töchter oder die Frau zum Duschen wollen. Der Papa muss an der Tür Wache stehen. Hier wollen wir wenigstens zwei Zimmer zum gleichen Preis anbieten.
Oder dem Obdachlosen, den seine Frau gerade rausgeworfen hat, weil sie einen neuen Lover hat. Jetzt ist er wieder arbeitslos geworden. Das Jobcenter würde schon was dazuzahlen, wenn wir nur was finden könnten (die Vorstellungen der Behörden liegen weit jenseits der Realität). Daher lebt er jetzt in einem Wohncontainer einer Hilfseinrichtung in Rosenheim, zu einem "normalen" Zimmerpreis. Auch hier könnten wir Abhilfe schaffen, bis er wieder Arbeit hat. Das sind nur einige Beispiele, wir kennen da schon noch einige andere Fälle.
Weiter: wir wollen einige Arbeitsplätze schaffen, die wir in diesem Zusammenhang brauchen; Putzfrau, eine Art Concierge, Verwaltung, Instandhaltung und Hausmeister und dergleichen. Das wollen wir soweit als möglich aus dem Pool Langzeitarbeitsloser in Rosenheim bzw. Umgebung bestreiten, evtl in Jobsharing, um auch hier einige Perspektiven anbieten zu können. Damit wären wir bei den Jobcentern und Gemeinden ein Ansprechpartner für gelegentliche Fördermaßnahmen. Es muss nur erst mal anlaufen.
Wir werden das Projekt überwachen (www.buero-lippert.de) und dazu wie beschrieben eine Kraft in Teilzeit engagieren.
Wir hoffen auf rege Beteiligung! Als Anschubfinanzierung brauchen wir rund 45.000 Euro für erste Sanierungen und Arbeitsplatz-Sicherstellungen bis zur vollen Auslastung. Das Ganze wird so umgesetzt, dass es sich gerade so trägt, schließlich haben wir den gemeinnützigen Zweck als obere Prämisse.
Wir sind zuversichtlich, dass sich dieses Projekt in die Tat umsetzen lässt und dann auch weiteren Zuspruch durch Nachahmung findet. Wir haben viel zu viel Bedürftige und Hilfesuchende und unsere sozialen Kassen sind schon bei der Organisation solcher Projekte überfordert.
Man muss nicht immer aus der Not anderer ein Geschäft machen. Bitte: helft uns helfen!!

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