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Finanziert Unterstütze unser "Geshe Sonam Phuntsok - Gemeinschaftshaus" in Ost-Tibet

Spendenprojekt für ein Gemeinschaftshaus in Choesa in Gedenken an Geshe Sonam Phuntsok, einen großen tibetischen Lama aus dem Distrikt Rongbacha, Kham, Ost-Tibet, zur Unterstützung und Förderung der tibetisch-buddhistischen Kultur und Religion

Konny K. von Tibetisch-Buddhistisches Zentrum Berlin e. V.Nachricht schreiben

In dem kleinen tibetischen Dorf Choesa, das sich in der Nähe des berühmten Klosters Dargye in der östlichen Provinz Kham in Tibet befindet, soll ein Kulturzentrum in Gedenken an Geshe Sonam Phuntsok entstehen, in dem die örtliche Bevölkerung – Mönche, Nonnen und Laien – religiöse Zeremonien abhalten, beten, lernen und ihren Glauben praktizieren können.
Vor einigen Jahren bereits wurde mit dem Bau begonnen, der allein mit Spenden finanziert wird. Der Großteil der Kosten für das Haus wurde durch Spenden aus der ganzen Welt bereits aufgebracht, doch zur Fertigstellung fehlen nun noch ca. 62.000 Chin. Yuan, ca. 9.000 € und derzeit steht alles still. Es wird dringend Hilfe benötigt, die Region ist eine der ärmsten in Tibet. Für das Haus soll ein Giebeldach aus Blech gebaut werden, um den Innenraum und die Besucher vor Regen, Schnee und Feuchtigkeit zu schützen. Ein festes Bodenfundament ist ebenfalls noch nicht vorhanden.
Das Grundstück für das Zentrum wurde vom heute 86-jährigen Vater Geshe Sonam Phuntsoks zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um ein kleines Stückchen Land hinter dessen Wohnhaus, auf dem die Familie früher Gemüse angebaut hatte. Es befindet sich dort bereits ein Stupa mit den Reliquien Geshe Sonam Phuntsoks, zu welchem täglich hauptsächlich ältere Einwohner pilgern, um diese in einer Khora zu umwandern.
Geshe Sonam Phuntsok (Geshe bedeutet "Lehrer", es ist der höchste akademische Grad eines tibetischen Gelehrten) wurde 1951 im Dorf Choesa geboren. Bereits in seiner Kindheit wurde er zum Mönch ordiniert und mit 18 Jahren erhielt er die geistliche Initiation und andere religiöse Unterweisungen von bedeutenden buddhistischen Lehrmeistern.
All dies musste im Geheimen geschehen, da das Unterrichten und Lernen von religiösen Inhalten von den Chinesen strikt untersagt war. Doch er wurde zu einem hochangesehen Lehrer und unterrichtete bald Mönche aus ca. 35 Klöstern, gab auch in den Dörfern Belehrungen und hielt Zeremonien ab.
1996 begab sich Geshe Sonam Phuntsok auf eine Pilgerreise nach Indien, wo er in Dharamsala Seine Heiligkeit den Dalai Lama traf. Nach einigen Monaten kehrte er nach Tibet zurück und setze seine Belehrungen fort.
Am 25. Oktober 1999 drang ein Trupp von 20 chinesischen Polizisten in sein Wohnhaus ein und verhaftete ihn. Im März 2001 wurde Geshe Sonam Phuntsok zu 5 Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis verschlechterte sich sein Gesundheitszustand immer mehr. Aufgrund schrecklicher Folter und unmenschlichen Bedingungen, ohne medizinische Versorgung und unterernährt, war er bald kaum noch bei Bewusstsein. Am 26. Oktober 2004 wurde er aus dem Gefängnis entlassen und kehrte in das Haus seines Vaters zurück, wo er sich unter Hausarrest befand. Am 5. April 2008 starb Geshe Sonam Phuntsok im Alter von 57 Jahren an den Folgen der Haft und Folter.
Helft uns, mit diesem Projekt die Tibetisch-Buddhistische Kultur zu schützen und den Tibetern vor Ort die Möglichkeit zu geben, diesen wichtigen Bau fertigzustellen.

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