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Beendet Suse - Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken!

Berlin, Deutschland

Beendet Suse - Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken!

Berlin, Deutschland

Das Projekt Suse - sicher und selbstbestimmt will gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken. Suse klärt auf, durch die Webseite www.suse-hilft.de und Infomaterialien. Suse bringt Fachkräfte zusammen in Netzwerken gegen Gewalt.

Jenny B. von bff: Frauen gegen Gewalt e.V. | 
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Über das Projekt

Mädchen und Frauen mit Behinderungen sind weit häufiger von Gewalt betroffen als Mädchen und Frauen ohne Behinderungen. Forschungen aus dem Jahr 2012 zeigen erschreckende Zahlen, zum Beispiel dass etwa jede zweite Frau mit Behinderung im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. Fast doppelt so häufig wie nichtbehinderte Frauen erfahren behinderte Frauen psychische Gewalt. Dabei wissen viele von ihnen kaum etwas über ihre Rechte und dass sie sich Unterstützung holen können.

Für viele Frauen und Mädchen mit Behinderungen ist es leider normal, dass ihre Grenzen nicht geachtet werden. Zum Beispiel, wenn in der Wohneinrichtung für behinderte Menschen die Toiletten und Duschen nicht abschließbar sind und einfach jemand hineinkommen kann. Wenn sie einen Übergriff in der Behindertenwerkstatt erleben und niemand ihnen glaubt. Oder wenn sie einen gewalttätigen Partner haben, der zugleich ihre Pflegeperson ist. Zu lernen, laut „nein!“ zu sagen und sich zu wehren, darin werden viele Mädchen und Frauen mit Behinderungen nicht genug unterstützt.

Auch wenn die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen deutlich darauf hinweist, dass alle Menschen ein Recht auf ein sicheres Leben haben, wird immer noch zu wenig gegen die Gewalt an Menschen mit Behinderungen getan. Das Projekt „Suse – sicher und selbstbestimmt – Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken“ will gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen mit Behinderungen den Weg zur Hilfe erleichtern und sie besser vor Gewalt schützen.

Dafür erstellt Suse derzeit die Online-Plattform suse-hilft.de, auf der man barrierefrei Ansprechpersonen und Infos recherchieren kann. Wo finde ich bei mir in der Nähe eine Therapeutin, die Gebärdensprache oder Leichte Sprache kann? Wo finde ich eine Anwältin, die sich mit dem Thema auskennt? Welche Selbstbehauptungstrainerin in der Nähe macht Kurse auch für behinderte Frauen? Solche Fragen kann suse-hilft.de beantworten.

Außerdem stärkt Suse Vernetzung vor Ort. Menschen mit Behinderungen und behinderte und nichtbehinderte Fachkräfte aus zum Beispiel Behindertenhilfe, Anti-Gewalt-Arbeit, Gesundheitswesen, Justiz usw. sollen sich kennenlernen, damit kurze Wege in die Unterstützung entstehen. Denn oft wissen etwa betroffene Frauen, aber auch Betreuer/innen in Werkstätten nicht, wo es bei ihnen vor Ort Fachberatungsstellen zum Thema Gewalt gibt.

Suse braucht Eure und Ihre Unterstützung! Das Projekt wird zu einem Teil von der Aktion Mensch finanziert. Doch für die Kosten von Suse reicht das nicht aus. Suse-hilft.de muss gestaltet und programmiert werden. Treffen für die Netzwerke vor Ort kosten Geld. Suse ist barrierefrei – das heißt wir brauchen eine Finanzierung von Gebärdensprachübersetzungen, Materialien in Leichter Sprache und eine barrierefreie Programmierung von suse-hilft.de. Eure und Ihre Spende für Suse trägt bei zu mehr Selbstbestimmung, Selbstbehauptung und Menschenrechten für Frauen und Mädchen mit Behinderung!
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020