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Kinder- & Jugendprävention: Ich höre was, was du nicht hörst

Die Kampagne "Ich höre was, was du nicht hörst" wurde ins Leben gerufen, um vor allem junge Menschen über Tinnitus zu informieren - in der Kita, der Schule und im Freizeitbereich.

K. Anschütz von Deutsche Tinnitus-Stiftung CharitéNachricht schreiben

Aufklärungskampagne „Ich höre was, was Du nicht hörst“

Hunderttausende Kinder und Jugendliche setzen ihr Gehör kontinuierlich starken Geräuschbelastungen aus, dass irreversible Schädigungen entstehen, die häufig auch mit Tinnitus verbunden sind. Weithin von der Öffentlichkeit unbeachtet, entsteht hier ein gesundheitliches Megaproblem mit all seinen negativen Folgen sowohl für die Betroffenen und ihre Lebensqualität als auch für die Gesamtgesellschaft, die das Gesundheitssystem finanziert.

Vorrangiges Ziel der Aufklärungskampagne ist es, die Öffentlichkeit, aber insbesondere auch junge Menschen über die Entstehung von Tinnitus und bleibenden Hörstörungen zu informieren. Denn viele Kinder und Jugendliche sind sich der Gefahren einer dauerhaften Belastung des Gehörs durch überlaute Musik und Lärm nicht bewusst. Deshalb ist gerade bei ihnen eine umfassende Präventionsarbeit notwendig. Der Startschuss der Jugendpräventionskampagne fiel am 21.7.2012 auf einer der größten Techno-Veranstaltungen Deutschlands: dem Berlin Summer Rave auf dem Flughafen Tempelhof. Die Besucher*innen wurden von Teams auf das Thema Tinnitus angesprochen, es wurden Fotos von ihnen gemacht und Gehörschutzstöpsel und bedruckte Beutel verteilt. Betroffene oder am Thema Interessierte konnten durch medizinische Fachkräfte an einem Infostand Aufklärung und Rat erhalten. Ziel war es, die Festival- und Konzertbesucher für das Thema Lärmschutz zu sensibilisieren - natürlich ohne erhobenen Zeigefinger. Diese Präventionsidee zeigte Wirkung: Immer mehr Festivals in ganz Deutschland wollen seitdem mit der Stiftung zusammen arbeiten. Inzwischen ist es gelungen, ein Team von mehr als 75 ehrenamtlichen jungen Menschen zu bilden, die auf den Festivals die Besucher*innen ansprechen und kompetent informieren. 

Fokus 2019:  Prävention für die ganz kleinen Gäste auf den großen Events

In diesem Jahr fokussionen wir uns in der Präventionsarbeit auf die Entwicklung von Lernmaterialien für Kita- und Schulkinder. Diese Zielgruppe wollen wir auch auf den Musikfestivals, die einen extra Bereich nur für Kinder anbieten, ansprechen: Mit professionellem Gehörschutz und kindgerecht aufbereiteten Informationen. Zukünftig sollen auch Erzieher*innen und die Eltern in die Kinderprävententionskampagne mit eingebunden werden. 

Die Planungen für 2019/2020 laufen.