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Kinder- & Jugendprävention: Ich höre was, was du nicht hörst

Berlin, Deutschland

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Kinder- & Jugendprävention: Ich höre was, was du nicht hörst

Berlin, Deutschland

Die Kampagne "Ich höre was, was du nicht hörst" wurde ins Leben gerufen, um vor allem junge Menschen über Tinnitus zu informieren - in der Kita, der Schule und im Freizeitbereich.

K. Anschütz von Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité | 
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Über das Projekt

Bereits Hunderttausende Kinder und Jugendliche setzen ihr Gehör kontinuierlich in jungen Jahren derart starken Geräuschbelastungen aus, dass im Laufe der Jahre irreversible Schädigungen entstehen können, die häufig auch mit Tinnitus oder Hörverlust verbunden sind. Weithin von der Öffentlichkeit unbeachtet, entsteht hier ein gesundheitliches Megaproblem mit all seinen negativen Folgen sowohl für die Betroffenen und ihre Lebensqualität als auch für die Gesamtgesellschaft, die das Gesundheitssystem finanziert.

 Kinder- und Jugendprävention


Vorrangiges Ziel der Aufklärungskampagne ist es, die breite Öffentlichkeit, aber insbesondere auch junge Menschen über die Entstehung von Tinnitus und bleibenden Hörstörungen zu informieren. Denn viele Kinder und Jugendliche sind sich der Gefahren einer dauerhaften Belastung des Gehörs durch überlaute Musik und Lärm nicht bewusst. Deshalb ist gerade bei ihnen eine umfassende und frühzeitige Präventionsarbeit notwendig.

Fokus 2019/2020: Lernmaterialien für Kita und Schule

Seit 2019 konzentrieren wir uns in der Präventionsarbeit auf die Entwicklung von Lernmaterialien für Kita- und Schulkinder. Denn insbesondere die Zahl der jungen Menschen, die an Hörstörungen und Tinnitus leiden, wächst kontinuierlich. Deshalb sieht die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité dringenden Bedarf, bereits in Kitas und Schulen diese spezielle Gesundheitsrisiko für Kinder und Jugendliche zu thematisieren. 

Wir haben ein Pilotprojekt für den Kitabereich entwickelt und dazu die kindgerecht illustrierte Geschichte erfunden und gestaltet. Gemeinsam mit ihren Erzieher*innen können sich die Kinder spielerisch mit ihrem Hörsinn beschäftigen. Sie lernen im Dialog miteinander, wie empfindlich das eigene Gehör ist und wie wichtig es ist, darauf zu achten. Diese besonders junge Zielgruppe sowie ihre Eltern und erwachsenen Begleitpersonen möchten wir zukünftig auch auf den Musikfestivals, die einen extra Bereich nur für Kinder anbieten, ansprechen: Mit professionellem Gehörschutz und kindgerecht aufbereiteten Informationen. 

Für die Weiterentwicklung dieses Projekts sucht die Stiftung weitere Unterstützer. Informationen sind hier zu finden.
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020