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Verletzte Wildvögel retten: Unterstützung für die NABU-Wildvogelstation

12683 Berlin, Deutschland

Verletzte Wildvögel retten: Unterstützung für die NABU-Wildvogelstation

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Ziel der NABU-Wildvogelstation sind zwei Dinge: Zum Ersten verletzte Wildvögel zu pflegen, um diese so schnell wie möglich wieder in die Freiheit zu entlassen und zum Anderen durch kompetente Beratung unnötige Pflegefälle zu vermeiden.

A. Gürtler von NABU Berlin e.V.Nachricht schreiben

Unsere Patienten, unsere Pfleglinge (per Linksklick gelangst Du zur Übersicht aller Pfleglinge auf nabu-berlin.de): Seit mehreren Jahren stellen wir Euch monatlich einen 'Pflegling des Monats' vor, der stellvertretend für alle verletzten Wildvögel in der Station steht. Nicht jeder Vogel benötigt dabei den immer gleichen Pflegeaufwand. Am kostenintensivsten sind diejenigen Patienten, die wir teilweise über mehrere Wochen oder gar Monate in der Station behalten müssen. Allein in 2017 betraf dies u.a. zwei Turmfalken, die sich vermutlich beim Jagen auf dem Gleisbett der Deutschen Bahn schwere Verbrennungen ihres Gefieders zugezogen haben. Während der eine Vogel von März bis Oktober in der Obhut der Mitarbeiter war, haben wir unmittelbar im Anschluss daran das nächste Stromopfer aufgenommen. So beläuft sich bspw. die Pflege eines Greifvogels, der zwei Wochen in der Station verweilt, auf circa 300 EURO für Pflege, Nahrung, eventuell Transport aus der Tierklinik in Düppel usw. Ein Vogel, wie der Turmfalke, der knapp sechs Monate versorgt wird, kostet demnach ein Vielfaches davon.

Die Station: Der NABU Berlin betreibt seit 1998 die Wildvogelstation im ehemaligen Forsthaus Wuhletal. Zahlreiche verletzte Wildvögel werden jährlich von den Berliner Bürgerinnen und Bürgern im Stadtgebiet aufgefunden. Ziel der Station ist es, durch kompetente Beratung unnötige Pflegefälle zu vermeiden und durch fachliche Betreuung die aufgenommenen Vögel so schnell wie möglich wieder gesund in die Natur zu entlassen. Die Tätigkeiten der Wildvogelstation stellen eine wesentliche Ergänzung der Arbeit der Naturschutzbehörden dar, die keine umfassende Hilfe für verletzte Wildvögel leisten können.

Zahlen und Fakten: Im Jahr 2016 wurden knapp 800 Wildvogelpfleglinge aus insgesamt 42 Arten aufgenommen. Der Anteil der Greif- und Eulenvögel betrug 9,8 Prozent. Die Wiederauswilderungsquote lag bei 83,5 Prozent: Das ist ein großer Erfolg! Neben der Pflege der Wildvögel macht die Bürgerberatung einen wesentlichen Teil der Arbeit des Stationsteams aus: In 2016 konnten in insgesamt 2.880 Telefonaten 1.600 vorbeugende Beratungen durchgeführt werden, sodass immerhin 629 Wildvögel vor Ort verbleiben oder in die Natur zurückgesetzt wurden. Viele Vögel wurden so vor unnötigem "Einsammeln" bewahrt und eine natürliche Aufzucht bei den eigenen Vogeleltern gesichert.

Fazit: So wie die Wildvögel dieser Stadt auf Hilfe angewiesen sind, ist auch die NABU-Wildvogelstation auf Hilfe angewiesen, denn all die Arbeit kostet natürlich Geld. Die Zahlen zeigen ganz deutlich: Berlin braucht die NABU-Wildvogelstation. Ansonsten gäbe es keinen in dem Maßstab vergleichbaren Ort, wo in Not geratene Wildvögel gesund gepflegt und vor allem auch wieder ausgewildert werden können. Bitte unterstützt die Arbeit der NABU-Wildvogelstation!

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