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Beendet EU-Gericht klärt Ethik und Tierschutz

Ein Projekt von Tierhilfe Grenzenlos Deutschland
in Luxemburg, Luxemburg

Gerichtsklage am europäischen Gerichtshof gegen die Tötung und Behandlung von Straßenhunden

Tierhilfe grenzenlos Deutschland e.V.
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Zu Bedarf Nummer 1: Leider passierte uns ein Übertragungsfehler in der Information zum aktuellen Bedarf: Die Klage wurde bereits am 23.04.2014 und ohne Kanzlei aus Luxemburg eingereicht, doch nach Spendeneingang kann man keine Änderungen mehr durchführen. Die Gesamtkosten stehen aktuell noch nicht fest, darum wurde vorerst redlicherweise eine geringere Summe angenommen. Kostenintensive Vorarbeiten begannen vor länger als einem Jahr, allerdings wurde bisher davon ausgegangen, auf Spenden gänzlich verzichten zu können. So wurden etwa zwei Gutachten eingeholt und ein länderübergreifender Workflow dauerhaft betrieben.

Wir Europäer bezeichnen uns gerne als zivilisierte tierliebe Menschen - und doch gibt es Staaten in Europa, deren Bürger vorbildhaft Tötungen als Lösung präsentieren, wenn es um die Dezimierung von Populationen geht, und ihren Kindern somit kein Unrechtsbewusstsein vermitteln.

Das Gemetzel auch an Straßentieren könnten ein Ende finden, wenn die Richter in Luxemburg in einem bereits laufenden Verfahren die Brisanz erkennen. Im Rahmen der Begründung könnte eine verbindliche Leitlinie für ganz Europa entstehen.

Mittlerweile gibt es Langzeitstudien, denen zufolge nur Kastrationen die Anzahl der Straßentiere nachhaltig reduzieren können. Tötungen sind nicht nur ethisch und psychologisch für Menschen und gerade die Kinder problematisch, sondern lassen finanziellen Profit für durchführende Organe und Firmen zu. Das führt dazu, dass kein Ende erwünscht ist.

Kopfgeld ermöglicht absurde Ergebnisse: Geboren werden um zu sterben, heißt das derzeitige Motto für Welpen in vielen rumänischen Kommunen, wobei humane Euthanasie als teuerste auch die seltenste Tötungsmethode angewandt wird. Grausame Details an dieser Stelle ersparen wir dem Interessieren, gerade weil sie sehr belastend sind.

Kurz gesagt: Es wird ein minimaler ethischer Standard gefordert, der möglichst alle sinnlosen Quälereien und Tötungen in Europa zu verhindern hat und das Unrechtsbewusstsein der Kinder Europas gewaltfrei prägt. Traumatisierung von Kindern, insbesondere durch den Staat selber, auch in Form von Tierquälerei ist zu untersagen und Ethik ist als Qualitätsmerkmal, insbesondere im Tourismus (humane Reduktion von Straßentier) und bei der Ausübung des Berufs der Tierärzte zu verstehen.
Nicht erfasst in dieser Klage sind Vorgänge, die mit Tradition gerechtfertigt werden oder die Nutzung von Tieren.

Dieses Verfahren kostet, wie alles, Zeit und Geld – so wurde ein Gutachten aus psychiatrischer Sicht in Auftrag gegeben, der Inhalt des Verfahrens ist umfangreich, bedarf professioneller Aufbereitung und breiter Recherchen. Die Kläger hoffen auf eine Befürworter ihrer Bestrebungen und sind auf rasche finanzielle Hilfe angewiesen.

Von den Ursprünglichen Gesamtkosten eines solchen Verfahrens (10.000 €) werden voraussichtlich noch ca. 2000 € benötigt.