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Gemeinnützige und soziale Boehmetal-Kleinbahn

Walsrode, Deutschland

Gemeinnützige und soziale Boehmetal-Kleinbahn

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600-mm-Museumsfeldbahn, Draisinen, Transport landwirtschaftlicher Produkte, Amateurschaffnerausbildung ab 10.Lebensjahr, für Jugendliche als Einstieg in und Ältere als Ausstieg aus dem Berufsleben, Chance für Hartz-IV-Empfänger ohne Jobaussichten

C. Recht von Boehmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt)Nachricht schreiben

Die Boehmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt) ist vom Finanzamt als Gemeinnützig anerkannt. Sie baut auf und betreibt eine Museumsfeldbahn in 600 mm Spurweite im Bereich der Stadt Walsrode zwischen den Dörfern Hollige, Altenboitzen und Böhme. Neben Draisinen verkehren historische Züge auf der Bahn. In den Zügen sollen Boote (die Böhme verläuft parallel zur Bahn) flussaufwärts und Fahrräder transportiert werden. Produkte aus der unmittelbaren Region werden im Hofladen des historischen Bahnhofs Hollige angeboten. Die Museumsfeldbahn soll auch das traditionelle Betätigungsfeld abdecken: den Güterverkehr. Dazu gibt es bereits viel versprechende Kontakte mit den Bewohnern der beteiligten Dörfer. Die in den Dörfern oder der Stadt selbst erzeugten oder veredelten Produkten werden auf einem der Bahnhöfe angeliefert, um zum nächsten Bahnhof transportiert zu werden. Dazu gehören recyclingfähige Erzeugnisse (Papier, Altkleider) und landwirtschaftlichen Produkte. Die Museumsfeldbahn soll in das Geschehen der beteiligten Dörfer und Stadt eingebunden sein.
Langfristig soll in Zusammenarbeit mit Landwirten entlang der Strecke mit historischen Ackergeräten aus den 50er Jahren ein Kartoffelacker und ein Getreideacker bewirtschaftet werden. Saatgut bzw.. Ernte wird mit der Museumsfeldbahn transportiert. Der Kleinbahnhof Hollige verfügt über den letzten im Original erhalten gebliebenen Wellblechbahnhof in Deutschland, der an einer betriebsfähigen Bahnlinie liegt. Neben dem Bahnhof ist ein Beamtenwohnhaus vorhanden, in dem langfristig auch für einen befristeten Zeitraum ein "Bahnbeamter" wohnt, dessen Aufgabe es ist, neben dem Museumsbahnbetrieb auch den Garten nebst Kleintierhaltung - wie noch in den 50er Jahren - zu bewirtschaften. Die Museumsfeldbahn setzt historische Diesellokomotiven ein, die künftig mit Abfallölen aus der Gastronomie betrieben werden sollen. Damit kommt dann auch der Kraftstoff aus der Landwirtschaft.
Der Aufbau und Unterhalt wird neben Ehrenamtlern von arbeitssuchenden Menschen der Region bewerkstelligt, die dabei auch entsprechend ausgebildet werden. Sie haben damit bessere Qualifikationen für den ersten Arbeitsmarkt. Durch den Betrieb der Bahn werden bereits 10jährige Schüler an das System Eisenbahn herangebracht. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Museumsfeldbahn wird ein Einblick in das Berufsleben vermittelt, dass dem Schüler ein besserer Start beim Eintritt in eine Lehre ermöglicht. Mit einer Amateurschaffnerausbildung beginnt die Laufbahn, die dann bis zum Lokführer führen kann. Für diejenigen, die - zum Teil aus Altersgründen - bei der großen Eisenbahn kräftemäßig nicht mehr aktiv mitarbeiten/mitmachen können, bieten wir bis ins hohe Alter noch die Möglichkeit, aktiv am Arbeits- und Gesellschaftsleben teilnehmen zu können.
Der gesamte Betrieb erfordert auch Teilzeitkräfte, die insbesondere aus dem Bereich der Hartz-IV-Empfänger kommen sollen und die der erste Arbeitsmarkt nicht mehr braucht. Siehe auch www.boehmetalbahn.de