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Finanziert Wasserversorgung für eine Mädchenschule

Ngara, Tansania

Finanziert Wasserversorgung für eine Mädchenschule

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Durch den Bau von Zisternen für die "Baramba Girls Secondary School" im Hochland von Tansania wird eine nachhaltige Wasserversorgung und damit eine Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen sowie der hygienischen Situation sichergestellt.

T. Straub von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Die Baramba Girls Secondary School liegt auf einem Hochplateau auf etwa 1.600 m Höhe im Norden Tansanias unweit der Ländergrenzen zu Ruanda und Burundi. Die Region war in den 1980er und 90er Jahren durch die Flüchtlingsströme aus den Nachbarländern geprägt, für die das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) das „Benaco Camp“ auf tansanischer Seite errichtete. Mit der Versorgung der ca. 750.000 Flüchtlinge durch verschiedene NGOs wurde auch die Schule an eine funktionierende Wasserversorgung angeschlossen. Seit der Rückkehr der letzten Flüchtlinge nach Burundi Ende 2008 und dem damit verbundenen Rückzug der NGOs aus diesem Gebiet ist die Schule auf sich alleine gestellt. Träger der Schule ist die NGO "Marafiki wa Africa Tanzania", die als Partnerorganisation eng im Projekt involviert ist.

Das Projekt von Ingenieure ohne Grenzen e.V. sieht den Aufbau einer Trink- und Brauchwasserversorgung für etwa 200 Schülerinnen, die auf dem Schulcampus leben, sowie für die in der Schule tätigen Lehrer mit ihren Familien vor. Geplant ist, eine Regenwasserversorgung über Zisternen zu errichten, die in der Regenzeit über Dachflächen gespeist werden. Diese Methode ist eine gängige und der Region angepasste Technologie, die sich durch niedrige Folgekosten, Unabhängigkeit vom öffentlichen Leitungsnetz und geringen Wartungsbedarf auszeichnet.

Ziel des Projektes ist es, einerseits die Lebens- und Lernbedingungen sowie die hygienische Situation der Mädchen durch eine sichere Wasserversorgung zu verbessern und die körperlich schwere und zeitaufwändige Arbeit des Wassertragens zu reduzieren. Andererseits verfolgt das Projekt das Ziel der "Hilfe zur Selbsthilfe", wodurch für die Schule ein Entwicklungsprozess in Gang gebracht wird, der die Eigenverantwortung stärkt und langfristig weitere Schritte nach sich zieht. Darüber hinaus wird die regionale Wirtschaft und das Handwerk durch die Vergabe von Bauarbeiten und durch den Einkauf von Baumaterial unterstützt.