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Mit Aufklärung & Ressourcenschutz Jugendlichen eine Zukunft geben

Bonga, Äthiopien

Mit Aufklärung & Ressourcenschutz Jugendlichen eine Zukunft geben

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Der Bonga Forest in Äthiopien schrumpft unaufhörlich. Die Stiftung Weltbevölkerung verbessert durch Sexualaufklärung und Weiterbildung die Lebensbedingungen der Bewohner und schützt gleichzeitig den Regenwald.

S. Rabe von Deutsche Stiftung WeltbevölkerungNachricht schreiben

Die Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens ist die Heimat des Arabica-Kaffees und beherbergt einen der letzten Bergnebelwälder des Landes. Abholzungen und Brandrodung haben dazu geführt, dass der Waldbestand in Äthiopien seit Ende der 1960er Jahre von 37 Prozent auf drei Prozent zurückgegangen ist. Die Folgen für Umwelt und Klima bekommen die Menschen, die seit Generationen in und an den Wäldern leben, besonders zu spüren. Die meisten Menschen hier sind Subsistenzbauern - sie leben von dem, was sie anbauen. Das reicht heutzutage jedoch nicht mehr aus, um die zumeist großen Familien zu ernähren. Die Menschen versuchen, der Armut zu entkommen, indem sie auf die natürlichen Ressourcen des Waldes zurückgreifen. Sie roden den Wald und bebauen das Land, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. Doch so zerstören sie langfristig die „Grüne Lunge“, das sensible Ökosystem des Regenwalds und vernichten ungewollt ihre Lebensgrundlage.

Den Regenwald zu schützen und die Lebensbedingungen der Bewohner nachhaltig zu verbessern, ist das Ziel eines innovativen Umwelt- und Aufklärungsprojekts, das die Stiftung Weltbevölkerung durchführt und die Renate Dommasch Stiftung seit Jahren maßgeblich fördert. Mit fünf Jugendklubs trägt die Stiftung Weltbevölkerung im Bonga Forest dazu bei, dass die Menschen ihr Recht auf Sexualaufklärung und Verhütung wahrnehmen können. Ausgewählte Jugendliche, die sogenannten Jugendberater, geben dabei ihr Wissen über Sexualität, Verhütung und Aids an Gleichaltrige weiter und werden im Bereich Kleingewerbemanagement und Umweltschutz geschult. Die Klubs organisieren Aufklärungsveranstaltungen und führen soziale Projekte und Umweltarbeit in ihren Gemeinden durch. Zum Beispiel erwirtschaften sie durch den Verkauf von Samen ein eigenes Einkommen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Wiederaufforstung des Regenwaldes. Darüber hinaus arbeiten die Klubs eng mit lokalen Gesundheitsmitarbeitern zusammen, um den Zugang zu professioneller Beratung, Verhütungsmitteln und Geburtshilfe zu verbessern.

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