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Beendet Die Sanierung der Tötungsstation

Villamalea, Spanien

Ausbau, Reparatur und Erneuerung der Perrera/Tötungsstation in Villamalea, Spanien.

S. Hölzl von Nothunde La Mancha e. V. | 
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Über das Projekt

Eine Perrera (Tötungsstation) ist kein schöner Ort. Meist ist sie die Endstation für jedes Tier, welches dort landet. Für Tiere, die ausgesetzt, abgeschoben, nicht mehr gewollt, nicht mehr geliebt werden. In der Perrera fristen sie dann ein trostloses Dasein - in beengten, schmutzigen Zellen, die im Winter eisig kalt und feucht sind. Mit unzureichend Futter und Wasser. Oft müssen sie sich die winzigen Zellen mit Artgenossen teilen. Beißereien entstehen, viele Tiere werden schwer verletzt oder sterben. Sie leiden ... und wenn es ihnen nicht innerhalb von 21 Tagen vergönnt ist, ein neues Zuhause zu finden, werden sie euthanasiert. Jedes Jahr sterben so unzählige Hunde und Katzen in Spanien.

Bis heute konnte unser Verein durch Aufklärungsarbeit in Villamalea schon viel bewegen. Sogar einige ehrenamtliche Helfer vor Ort konnten wir für uns gewinnen. Sie unterstützen unser Team nun tatkräftig, um den Hunden das Leben in der Perrera so angenehm wie möglich zu gestalten.

Wir haben erreicht, dass die Tiere in der "Perrera Villamalea" vorläufig nicht mehr getötet werden. Das ist ein großer Fortschritt und gibt uns etwas mehr Zeit, ein neues Zuhause für die ungewollten Vierbeiner zu finden.
Auch haben wir die Erlaubnis bekommen, das Gebäude (endlich) instandzusetzen. Dazu gehören die Reparaturen der beschädigten Wasserleitungen und Zellen, sowie der Bau eines Zauns.
Durch eine großzügige, zweckgebundene Spende sind wir bereits in der Lage, einen Teil der maroden und deshalb derzeit nicht genutzten Zellen zu reparieren - viel wichtiger ist allerdings die vorherige Einzäunung des Geländes.
Bisher können die Hunde nur in dem viel zu beengten Innenhof frei laufen, während unsere ehrenamtlichen spanischen Mitarbeiter die Zellen reinigen. Dort können sich die Hunde nicht aus dem Weg gehen, was oft zu Reibereien führt. Auch schwere und tödliche Verletzungen können dann die Folge sein...
Der Innenhof dient auch als Eingang der Perrera und durch das große, ungesicherte Haupttor sind leider bereits einige Hunde entwischt. Oftmals werden sie dann gar nicht, schwer verletzt oder tot gefunden. Um das zu vermeiden und um den Hunden mehr Auslauf zu ermöglichen, ist die Einzäunung des Geländes unvermeidbar.
Der Zaunbau wurde von der Kommune bewilligt. Uns werden dafür sogar unentgeltlich Arbeiter zur Verfügung gestellt - ein riesiger Erfolg!
Somit müssen wir nur noch die Materialkosten aufbringen und diese belaufen sich auf etwa 2000,00 € für das gesamte Gelände.

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den kalten und kargen Betonklotz zu einer sicheren Zuflucht zu wandeln. Die Tötungsstation wird niemals ein schöner Ort sein, aber wir möchten es den Nothunden dort so angenehm wie möglich gestalten!

Zusätzlich dazu hat uns nun ein sehr tierlieber Tierarzt seine Hilfe bei den Kastrationen und diversen Behandlungen angeboten. Er könnte uns ein gebrauchtes Inhalations-Narkosegerät besorgen, diese Art der Narkose ist schonender und sicherer für die Hunde.
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020