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Bildungsprojekt im ländlichen China

Gongcheng Yao, China

Bildungsprojekt im ländlichen China

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Für meinen Weltwärts-Freiwilligendienst werde ich als Englisch-Assistenzlehrkraft im ländlichen China arbeiten, um so die Bildungschancen von Kindern aus ärmeren Familien zu erhöhen und sowohl meinen Horizont, als auch den der Kinder zu erweitern.

Lisa-Marie V. von KulturLife gemeinnützige GmbH für KulturaustauschNachricht schreiben

Hallo! Ich bin Lisa, 19 Jahre alt und ich werde ab September 2014 einen Freiwilligendienst in China leisten. Dazu nehme ich an dem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierten und geförderten Programm "Weltwärts" teil, welches jungen Menschen einen 6-12 monatigen Freiwilligendienst in einem Entwicklungs- oder Schwellenland ermöglicht.

Meine Einsatzstelle befindet sich im ländlichen China, in der Autonomen Region Guangxi im Süden der Volksrepublik. Diese Region ist nicht nur für unglaublich schöne Landschaften bekannt, sondern eben auch für Armut, besonders unter der ländlichen Bevölkerung. Die Armut basiert oftmals auf fehlenden Bildungschancen und daraus resultierender mangelhafter Bildung. Kinder, die in diese Situation hineingeboren werden, haben sehr viel geringere Chancen zu studieren oder auch nur einen anständigen Beruf zu finden als Kinder, die dem Mittelstand oder der Oberschicht geboren werden bzw. in der Stadt leben.
Das Projekt greift bei den Bildungschancen an: Freiwillige unterrichten Englisch an einer Schule im ländlichen China, und zwar auf eine andere Art und Weise, als die chinesischen Schüler es vom normalen Unterricht her gewöhnt sind. Unsere Aufgabe ist es, den Schülern Englisch auf eine kommunikative, spielerische und kreative Art und Weise beizubringen, sodass sie Freude am Englisch lernen haben und diese Sprache weiter vertiefen möchten. Durch den Austausch mit einer anderen Kultur erhalten die Schüler die Möglichkeit, ihren Blickwinkel zu erweitern und ihre Bildung zu verbessern. Wichtig ist es vielleicht, hier anzumerken, dass die Freiwilligen natürlich keine Arbeitsplätze wegnehmen und sozusagen billige Arbeitskräfte darstellen. Vielmehr bieten sie eine Ergänzung zu den chinesischen Englischlehrern, welche mehr Wert auf die theoretische Anwendung der Sprache legen (müssen).
Das Projekt zielt insgesamt auf die Förderung gleicher Bildungschancen, sowie dem Ausbau des interkulturellen Verständnisses auf dem Land.

Für den Freiwilligendienst gilt natürlich, wie für alles im Leben, dass man die Bildungschancen im ländlichen China nicht komplett revolutionär verbessern und die Welt auch nicht auf einen Schlag retten kann, aber man hat zumindest die Möglichkeit, einen sinnvollen, wenn auch kleinen Beitrag auf dem Weg zu einer schöneren Welt zu leisten, sinngemäß dem afrikanischen Sprichwort „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“.

Weltwärts wird jedoch nur zu 75% vom BMZ finanziert - der Rest (2.520€) soll vom Freiwilligen durch Spenden eingenommen werden. Diese Spenden gehen an meine Organisation KulturLife (können somit aufgrund der Gemeinnützigkeit steuerlich geltend gemacht werden) und werden direkt für mein Projekt verwandt.

Ich beantworte natürlich gerne offen gebliebene Fragen!

Vielen lieben Dank allen Sponsoren!