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Casas Taiguara - Hoffnung für Straßenkinder in Sao Paulo

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Seit 1996 begleitet die Brasilieninitiative Freiburg e.V. das Straßenkinderprojekt Casas Taiguara in Sao Paulo, Brasilien. Integration, Kursangebote und Rechtsbeistand sind Schwerpunkte der Arbeit.

G. Schulz von Brasilieninitiative Freiburg e.V.Nachricht schreiben

Casas Taiguara – Eine Alternative zum Leben auf der Straße

Seit 1996 begleitet die Brasilieninitiative Freiburg e.V. das Straßenkinderprojekt Casa Taiguara. Hier werden Kinder ab dem fünften Lebensjahr betreut.
Das Hauptziel des Straßenkinderprojekts Casas Taiguara besteht darin, Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, mit ihren Ursprungsfamilien wieder zusammen zu führen. ErzieherInnen, Lehrkräfte und PsychologInnen helfen den Kindern, einen Weg von der Strasse zu finden.
1996 entstand im Zentrum São Paulos, im Stadtteil Bela Vista, das erste Haus Casa Taiguara, welches gleich zu Beginn einen großen Zulauf von Kindern und Jugendlichen erfuhr, die auf der Straße lebten. Im Laufe der Jahre entstanden weitere Häuser: Casa Taigurainha (-12 Jahre), Casa Taiguara Ubuntu. In diesen drei Häusern werden die Kinder und Jugendlichen, die von der Straße kommen, vorübergehend aufgenommen und danach in ihre Familien oder andere Einrichtungen weitergeleitet. Im Casa Taiguara das Expedições, das später hinzukam, können Straßenkinder eine längere Zeit verbringen.
Seit Beginn der Arbeit im Jahr 1996 sind schätzungsweise 17 000 Kinder und Jugendliche durch die Casas Taiguara betreut worden und nicht Wenige fanden so wieder den Weg zurück zu ihren Familien.
Neben einer fachgerechten Betreuung erhalten die Straßenkinder eine gute Ernährung, Sicherheit, Rechtsbeistand, Möglichkeit zum Schulbesuch und Zugang zu einer Fülle von Freizeitaktivitäten.
Neben der Aufgabe Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen, begann vor kurzem das Projekt Casa Taiguara de Cultura Digital mit einer Reihe von Computerkursen, ein ehrgeiziges Projekt, geht es doch darum im digitalen Bereich die Kinder und Jugendlichen auszubilden und ihnen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Dieses Straßenkinderprojekt hat sich durch seinen Modellcharakter inzwischen ein hohes Ansehen erworben, allerdings ist die Arbeit zum großen Teil auf Spenden angewiesen.

Allein um das neue Projekt Casa Taiguara de Cultura Digital für zwei Jahre zu garantieren, sind Mittel von umgerechnet 110.000 € erforderlich.

Im Jahr 2014 möchte Stefan Gbureck mit seiner Motorradaktion zur Fußball-WEltmeisterschft in Brasilien auf die Situation von Straßenkindern aufmerksam machen und er hat sich zur Aufgabe gemacht, die notwendigen Mittel aufzubringen.

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten