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Finanziert Klettern statt abhängen

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Teilhabechancen und Schlüsselqualifikationen für benachteiligte Jugendliche im Eifelkreis durch Klettern und Erwerb eines Sicherungsscheins für die mobile Kletterwand des Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention

P. Hockelmann von Caritasverband Westeifel e.V.Nachricht schreiben

Zielgruppe des Projektes sind benachteiligte Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren, die im Eifelkreis Bitburg-Prüm leben und gesellschaftlich, sozial und/ oder familiär benachteiligt sind und bisher nicht von anderen Angeboten der Jugendhilfe erreicht wurden. Vorherrschend findet man Motivationslosigkeit und häufig auch Rückzug mit einem erhöhten Gefährdungspotential in Richtung soziale Isolation, Flucht in Medien- und Spielwelten bis hin zu Missbrauch von illegalen Drogen. Die Aufsuchende Jugendsozialarbeit/ Streetwork arbeitet primär mit dieser Zielgruppe.
Benachteiligte Jugendliche benötigen Angebote und Aktivitäten damit sie ihre Potentiale kennen lernen und ausschöpfen können. Um sich ihrer Potentiale bewusst zu werden, müssen sie zum Handeln angeregt werden. Deshalb besteht unsere Projektidee darin, benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit zu eröffnen, an einem Kletter- und Sicherungskurs teilzunehmen. Für das Klettern an der Wand benötigen sie Vertrauen in die eigene Stärke und den Mut etwas zu riskieren. Sie begreifen, dass es nicht immer nur einen Weg gibt, sondern dass man manchmal auch einen Schritt zurückgehen bzw. einen neuen Versuch starten muss. Um das zu schaffen benötigen sie die Entschlossenheit ein Ziel erreichen zu wollen, sowie Durchhaltevermögen, um nicht beim ersten „falschen“ Ansatz aufzugeben. 
Des Weiteren benötigen sie den Mut, ihrer Partnerin oder ihrem Partner Vertrauen entgegen zu bringen, denn ohne dieses Vertrauen ist jedes Kletterabenteuer von vornherein zum scheitern verurteilt. Wichtig wäre uns, dass die Jugendlichen über einen längeren Zeitraum Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen können. Neben dem Erwerb dieser wichtigen Schlüsselkompetenzen ist uns der Transfer in den Alltag der Jugendlichen sehr wichtig. Deshalb streben wir an, die Jugendlichen mit absolviertem Sicherungsschein als geschulte, erfahrene und zuverlässige Betreuer zur Sicherung an der Kletterwand des Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention im Eifelkreis mit einzubeziehen. Hierdurch gelingt einerseits der Transfer, anderseits verfolgen wir damit den Partizipationsgedanken, dass diese Jugendlichen als wichtige Akteure zum Gelingen von Veranstaltungen beitragen. Viele Jugendliche haben ein von Frustrationserfahrungen und Misserfolgserlebnissen geprägtes, negatives Selbstbild. Diesen Kreislauf möchten wir mit unserem Projekt aufbrechen: durch den Erwerb von Schlüsselkompetenzen beim Kletterkurs schaffen wir Erfolgserlebnisse. Dadurch erlangen die Jugendlichen Vertrauen in sich selbst und ihre Leistungsbereitschaft. Letztlich vermitteln wir durch den Einsatz an der mobilen Kletterwand reale Teilhabechancen für Jugendliche, deren Motivation bisher ausschließlich im „abhängen“ auf der Straße oder im Netz bzw. im „hängen lassen“ bestand. 

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