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Familienplanung in Karonga, Malawi

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Weltbevölkerung, Familienplanung, Schwangerschaftsverhütung, Frauenrechte

B. Breuckmann von Breuckmann-StiftungNachricht schreiben

Aufklärung, Familienplanung und freiwillige Geburtenkontrolle

- schützt Leben
- stärkt die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen
- unterstützt die Gesundheitsversorgung
- hilft mit, unsere Umwelt langfristig zu erhalten


Wir fördern daher das Familienplanungsprogramm des "Institute for Integrated Woman Development".(IIWD) Bitte unterstützen Sie uns und die Menschen in Malawi mit Ihrer Spende !

Malawi ist nicht nur eines der ärmsten Länder der Welt, sondern mit einer Geburtenrate von 44,4 Kindern pro 1000 Personen auch eines der Länder mit dem höchsten Bevölkerungs-wachstum (2,9 %) in Afrika, verbunden mit einer hohen Kinder- und Müttersterblichkeit sowie einer HIV-Infektionsrate von ca. 11 % der Erwachsenen. 

Dies trifft insbesondere auch auf den Distrikt Karonga zu, weit entfernt von der Hauptstadt Llilongwe im Norden des Landes gelegen. Aufgrund der patriarchalischen Strukturen der hier vorherrschenden Stämme der Tumbuka und Nkhonde leiden auch heute noch viele Frauen und Mädchen unter althergebrachten Bräuchen und Riten, durch die sie in eine frühzeitige Heirat oder Ehen mit Verwandten gezwungen werden, und denen sie sich aufgrund vorhandener familiärer und gesellschaftlicher Strukturen ohne Hilfe von außen nur selten entziehen können 

In diesem Umfeld wurde in Karonga im Jahre 2006 das mehrheitlich von Frauen initiierte und geführte Institute for Integrated Woman Development ( IIWD ) mit folgenden Zielsetzungen gegründet:

• Frauen, Mädchen und Waisen einen ausreichenden Lebensstandard in der Gesellschaft zu ermöglichen
• Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen und ihre Rechte in der Gesellschaft zu verankern
• Frauen, Mädchen und Kindern, die von patriarchalischen Sitten und Gebräuchen in Malawi betroffen sind, ein adäquates Leben zu ermöglichen

Das Familienplanungs-Programm ist in diese Aktivitäten eingebunden und hat sich darüber hinaus insbesondere die folgenden Ziele gesetzt:

• Kommunen und Schulen gezielte Informationen über Familienplanung und Verhütungsmethoden zur Verfügung zu stellen
• heranwachsende, junge Frauen über Familienplanung zu beraten und ihnen Zugang zu Verhütungsmittel zu gewähren
• Frauen und Mädchen in ihrer Selbstbestimmung zu bestärken
• benachteiligte Gruppen der Gesellschaft, insbesondere Behinderte und AIDS Kranke, in das Programm einzubeziehen
• mobile Beratungsstellen aufzubauen, in denen sich Frauen und Mädchen gezielt über Ihre Rechte, Familienplanung und Schwangerschaftsverhütung Rat holen können

Langfristiges Ziel ist die Einrichtung einer mobilen Klinik mit qualifiziertem medizinischen Personal, mit der insbesondere die Bevölkerung ausserhalb von Städten und grösseren Siedlungen erreicht und medizinisch beraten und versorgt werden kann.


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