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Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl

Staufenberg-Speele, Deutschland

Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl

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Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V., Auf der Bilze 3, 34355 Staufenberg-Speele. Ziel lt. Vereinssatzung ist die Einleitung und Durchführung konkreter Hilfsmaßnahmen für die Opfer von Tschernobyl. 1. Vorsitzende ist Frau Ingrid Rathgeber.

I. Rathgeber von Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V.Nachricht schreiben

Am 14. Februar 2000 gründeten wir den gemeinnützigen Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V.“ mit Sitz in Staufenberg-Speele/Niedersachsen. Ziel lt. Vereinssatzung ist die Einleitung und Durchführung konkreter Hilfsmaßnahmen für die Opfer von Tschernobyl , insbesondere Erholungsaufenthalte für strahlengeschädigte Kinder. Dementsprechend verbringen in jedem Sommer ca. 35 Kinder und deren weißrussische Betreuer/innen eine vierwöchige Erholungs-Freizeit in einem hiesigen Waldheim.

Wir haben aber im Laufe der Jahre unsere Hilfe sehr erweitert, indem wir ca. 40 Projekte in Weißrussland und in der Ukraine vor Ort fördern und auch mehrmals im Jahr Hilfstransporte in die am meisten verstrahlten Gegenden dort durchführen. Z.B. betreuen wir Familien oder alleinstehende Frauen, die bis zu 12 Waisenkinder angenommen haben und ihnen ein liebevolles Zuhause bieten. Da der Staat kaum, wenn überhaupt, Unterstützung zahlt, sind diese Eltern, bzw. Mütter auf materielle Hilfe angewiesen. Wir lassen sie ihnen monatlich zukommen.

Seit vielen Jahren sind wir verbunden mit der zentralen Kinderkrebsklinik in Minsk, besonders mit der Rehabilitationsabteilung. Es ist schrecklich zu wissen, dass schon Säuglinge mit einer Krebserkrankung zur Welt kommen, abgesehen von den vielen anderen Kindern, die im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken. Wir organisieren Operationen schwerstkranker Kinder in deutschen Krankenhäusern oder lassen nach Krebsamputationen hier moderne Arm- und Beinprothesen anfertigen.

Außerdem unterstützen wir ein Heim, in dem Kinder TBC-kranker Eltern untergebracht sind.
Mütter mit sehr kranken oder behinderten Kindern werden von uns monatlich bedacht. Da die Mütter nicht arbeiten können, sind sie dringend auf diese Hilfe angewiesen. Es kommt immer wieder zum Ausdruck, dass sie ohne unsere regelmäßige Hilfe kaum existieren könnten.

10 – 12 Hilfstransporte jährlich werden mit getragener Bekleidung, medizinischen Hilfsgütern, Bettwäsche etc. nach Weißrussland und in die Ukraine geschickt.

Unser neuestes Projekt ist ein Heim für behinderte Jugendliche in Bragin, in unmittelbarer Nähe des Sperrgebietes. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung ist ein Zentrum entstanden, in dem die Jugendlichen Kontakte pflegen und verschiedene Dinge lernen können, z.B. mit dem Computer umgehen, nähen etc. Wir haben ein gebrauchtes, behindertengerechtes Fahrzeug angeschafft, damit auch die Rollstuhlfahrer in dieses Zentrum kommen können.

Obwohl das Reaktorunglück bereits im April 1986 erfolgt ist, sind die Folgen davon heute durch genetische Veränderungen massiver, als je zuvor. Die Krebsrate, vor allem die der Kinder, ist um das 2,5fache höher, als hier in Deutschland. Viele Familien haben mehr als ein schwerstbehindertes Kind und können nur tatenlos zusehen, wie ihnen die Kinder eins nach dem anderen wegsterben.
Bitte helfen Sie uns helfen!

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