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Zukunftswerkstatt Calpulli- für eine bessere Zukunft!

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Die Zukunftswerkstatt Calpulli im Süden Mexikos hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern einen gewaltfreien Raum zur Bildung zu geben. Daneben werden Gesundheitserziehung, Aufklärung über Kinderrechte und Traditionen Mexiko mit viel Wärme vermittelt.

J. Hofmann von Freundeskreis Oaxaca e.V.Nachricht schreiben

Etwas außerhalb des Stadtzentrums von Oaxaca, im Süden Mexikos, befindet sich der Stadtteil San Jacinto la Lomas. Im Leben der Bewohner dieses Viertel trifft man verstärkt auf Armut, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Analphabetismus, mangelnde Infrastruktur und häusliche Gewalt.
Gegründet wurde die Zukunftswerkstatt Calpulli 1993 durch die Sozialpädagogin Swantje Burmester und den Kinderpfleger Felipe Sanchez.
Der Verein Calpulli (was aus dem Zapotekischen, einer indigenen Sprache Mexikos, übersetzt soviel wie Gemeinschaft bedeutet) hat sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern dieses Viertels einen gewaltfreien Raum zur Erziehung und Bildung zu bieten. Innerhalb des Projektes gibt es zwei Vorschulklassen für rund 40 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren, die neben einer warmen und gesunden Mahlzeit am Tag auch Erziehung zu Gesundheit und Hygiene erhalten.
Bestandteile des Projektes sind außerdem eine Hausaufgabenbetreuung für 25 Kinder der Grundschule mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten, die täglich nach dem Unterricht ins Projekt kommen und neben den bildungsrelevanten Aspekten auch Angebote zur Freizeitgestaltung bekommen. Weiterhin gibt es eine Bibliothek, die mit verschiedenen Aktionen wie Lesestunden und Bastelaktivitäten allen Bewohnern des Viertels offen steht. Für die Kinder und auch deren Eltern werden täglich Computerkurse angeboten. Aufklärungsarbeit für die Eltern der Kinder werden in Form von Gesprächskreisen beispielsweise über Ernährung gehalten. Die Eltern werden auch über Gemeinschaftsdienste (wie Putzdienste oder zu Vorbereitungen für traditionelle Festtage, die im Projekt gemeinsam veranstaltet werden) eingebunden. Zweimal wöchentlich werden Kurse in traditionellem Tanz angeboten, um die Aufrechterhaltung und Identifikation mit der mexikanischen Kultur zu fördern.
Neben den täglichen Aktivitäten setzt sich der Projektkoordinator stark für die Kinderrechte im Bundesstaat Oaxaca ein (auch über die Netzwerkorganisation FONI), um dauerhaft für eine bessere rechtliche Grundlage in Oaxaca zu sorgen.
Aktuell arbeiten 9 mexikanische Erzieher, Lehrer und Köchinnen für den Verein, die mit Herz und Offenheit einen warmen Ort zur kindgerechten Entwicklung und Erziehung bieten, und ihre Kultur mit viel Freude an die Freiwilligen, die zur Unterstützung der Durchführung des Projektes kommen, teilen. Für die Mitarbeiter finden regelmäßig Fortbildungen in Zusammenarbeit mit weiteren Nichtregierungsorganisationen beispielsweise zum Thema Gleichheit der Geschlechter statt.
Durch das Engagement und die starke Identifikation der Mitarbeiter hat sich im Stadtteil ein dynamisches Projekt entwickelt, das die Mentalität des ganzen Viertels prägt und sowohl bei den Eltern als auch den Kindern für Begeisterung sorgt und hoffentlich noch viele Jahre erhalten bleibt…

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