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Überlebenshilfe für Witwen-Familien

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Das Hilfsprojekt des Hölderlin-Gymnasiums unterstützt die KERALA-HILFE Ba-Wü. e.V. mit 3 Patenschaften für arme Witwenfamilien (für Schulbildung der Kinder, medizin. Nothilfe, ausreichende Ernährung)

A. Schork von Kerala-Hilfe e. V.Nachricht schreiben

Lehrer und Schüler am Hölderlin-Gymn. Heidelberg suchen Unterstützung für ihre Überlebenshilfe für Witwenfamilien in Kerala / SW-Indien.
Das Projekt besteht seit Oktober 2006. Jahrelang wurden 10 Witwen, 14 Kinder, 10 Großeltern und drei invalide Tanten/Onkels unterstützt. Mittlerweile - durch erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe über Bildung bei 7 Familien - sind es noch 3 Witwen, 7 Kinder und 6 Großeltern in extremer Armut. Sie erhalten € 25 / Monat / Familie für Schulbesuch bis 18 J. bzw. für ein weiterführendes Studium (z.B. zur Ingenieurin oder Krankenschwester), für medizin. Nothilfe und ausreichende Ernährung.
Witwen gehören zu den schwächsten Gliedern der ind. Gesellschaft, da sie wenig Respekt erhalten (indirekt werden sie meist für den Tod ihres Mannes verantwortlich gemacht). Für Arbeiten erhalten sie nur Hungerlöhne. Sie müssen mit körperlichen Attacken rechnen, da alkoholisierte, arbeitslose Männer bei Nacht nicht selten nach Hütten von Witwen suchen, um die Frauen darin zu vergewaltigen. Deshalb kommen oft abends die Großeltern aus der Nähe zu Besuch und schlafen auf dem Boden der Hütte, um - mit dem noch intakten Respekt vor alten Menschen - ihre Töchter zu beschützen.

Im Durchschnitt leben Witwenfamilien auf einem Niveau von 5 - 7 cent pro Kopf am Tag für alle Lebenskosten, d.h. bei 1/10 der "extremen Armutsgrenze", die die UN für Indien als 75 cent definiert haben.

Das Projekt läuft über die KERALA-HILFE Bad.-Württ. e.V. (steuerlich anerkannt, nur ehrenamtl. Mitarbeiter, Gründer John Kanniyakonil aus Pforzheim stammt von dort, hat direkte persönliche Kontakte, Spenden kommen 100 % an).
Seit 11 Jahren besteht regelmäßiger Briefkontakt zwischen den indischen und deutschen SchülerInnen. Was die Schüler erwirtschaften reicht nicht aus. Manche der `Kinder´ sind jetzt schon im Hochschulstudium angelangt, was in Indien für Arme extrem teuer ist.
Das Projekt braucht Hilfe von außen, damit die betreuten Familien weiter erfolgreich und verlässlich unterstützt werden können.
An Weihnachten 2008 besuchte Lehrer Dr. Albrecht Schork die unterstützten Familien und die Mitarbeiter der Kerala-Hilfe vor Ort. Er sah persönlich die enorme Wirkung der bisherigen Unterstützung, und dass die gespendeten Gelder in vollem Umfange ankamen.
Leiter John Kanniyakonil verbringt jährlich 8 Wochen dort, um den Gang seiner Hilfsprojekte zu überwachen und zu unterstützen.

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