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Beendet Schulspeisung für Kinder in Liberias Hinterland

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Schulmahlzeiten motivieren arme Familien ihre Kinder regelmäßig in die Schule zu schicken. Die sinkenden Schülerzahlen nach Wegfall des Mittagessens in Konjorlloe bestätigen diese These eindrucksvoll. Alle Kinder sollten die Schule besuchen dürfen!

Veronika S. von Liberia-Freunde e.V.Nachricht schreiben

Liberia-Freunde e.V. setzen sich insbesondere für die Förderung der ländlichen Entwicklung in Liberia, im westlichen Afrika ein. Das Hauptaktionsgebiet ist der Ort Konjorlloe im Norden Liberias nahe der Grenze zu Sierra Leone. Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Bürgerkrieg sind seit 2004 zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen ergriffen worden. Bau von Brunnen, Errichtung einer Schule, Hebammenstation, Dorfgemeinschaftshaus, Ausstattung der Häuser mit regenfesten Dächern und vieles mehr.

Den Erhalt und den laufenden Betrieb dieser Infrastruktur sicher zu stellen ist eine permanente Aufgabe. Dies gilt insbesondere für die Schule, für deren Betrieb vorrangig ein großer Teil der Lehrer bezahlt und benötigte Verbrauchsmaterialen zur Verfügung gestellt werden. Wie sich gezeigt hat, ist aber auch die Essensversorgung in der Schule entscheidend für die Akzeptanz und die Bereitschaft der Eltern ihre Kinder in die Schule zu schicken und somit auf deren Arbeitskraft im häuslichen Umfeld zu verzichten.

Seit 2008 wird die Schule in Konjorlloe bis zur sechsten Klasse geführt. Aktuell sind insgesamt sieben Lehrkräfte an der Schule tätig. Sechs davon werden vom Verein finanziert. Im September 2012 wurde der Schule erstmals auch ein Regierungslehrer zugewiesen. Die höchste Schülerzahl erreichte die Schule 2010 mit über150 Schülern und Schülerinnen. Das vergangene Schuljahr startete im September 2012 noch mit 137 Registrierungen während es im Frühjahr 2013 nur noch 115 Schüler und Schülerinnen an der Schule gezählt wurden.

Bis Mitte 2012 wurde an der Schule ein Mittagessen an die Kinder ausgebeben. Die dafür nötigen Nahrungsmittel, hauptsächlich Reis wurden von dem UN World Food Programme (WFP) zur Verfügung gestellt. Mitte 2012 stellten diese die bisherige Versorgung unvermittelt ein. Als Begründung war zu hören, dass die Bedürftigkeit in Mali aufgrund des dortigen Bürgerkriegs gestiegen sei und deshalb die Versorgung dorthin verlagert wurde.

Insbesondere die Mädchen und Jungen aus benachbarten Dörfern, die auch in Konjorlloe die Schule besuchten, blieben nach dem Wegfall des Mittagessens vermehrt der Schule fern. Es ist uns ein wichtiges Anliegen diese Mittagsversorgung in der Schule wieder verlässlich zu installieren.

Im gerade begonnen Schuljahr 2013/2014 wird wieder ein Mittagessen an der Schule ausgegeben. Mit Ihrer Unterstützung möchten wir diese so wichtige Mittagsverpflegung in der Schule zunächst für das Schuljahr 2013/2014 finanzieren. Die Kosten für das Schulessen sind für das Schuljahr wie folgt kalkuliert:
Die Grundausstattung mit Geschirr für 150 Kinder wird mit 150 * 1,5 € = 225 € kalkuliert.
Die Kosten für die Nahrungsmittel der Schulverpflegung für 150 Kinder für ein Schuljahr werden mit 2160 € für Reis veranschlagt. Gemüse und Palmöl werden von den Dorfbewohnern bereitgestellt. Die Köchinnen sollen für ihre Arbeit eine geringfügige Entlohnung erhalten. Hierfür werden 110 € kalkuliert, das entspricht etwa 50 Cent pro Schultag.

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