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Finanziert Licht und Wasser für Schulen in Malawi

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An einem neu errichteten Schulkomplex mit Primary & Secondary School in der Kasungu Provinz in Malawi wollen wir die Unterrichtsbedingungen verbessern. Dazu soll die Brauchwasserversorgung sichergestellt und Licht in die Klassenzimmer gebracht werden

Philipp S. von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

--AKTUELLER BLOG --
https://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/projekte/mwi-iog01?v=blog

Ausgangssituation
Malawi ist mit Rang 171 von 186 im Human Development Index eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Der Wohlstandsindikator der UNO umfasst in diesem Zusammenhang die Bereiche Bildung, Gesundheit und Einkommen. Dabei beläuft sich die durchschnittliche Schulzeit der erwachsenen Bevölkerung zum jetzigen Zeitpunkt auf 4,2 Jahre, wobei Schulklassen von 80 Schülern keine Seltenheit sind.
Zudem ist die Infrastruktur in ländlichen Gegenden kaum ausgebaut, sodass eine flächendeckende Stromversorgung der Bevölkerung nicht existiert. Zudem ist die nächste Wasserstelle oft mehrere Kilometer von dem zu versorgenden Gebäude oder Dorf entfernt.

Die Chambala Primary und Secondary School wurde von der gemeinnützigen abc-Gesellschaft mit Sitz in Essen errichtet. Der Gebäudekomplex der Schule ist an keine Infrastruktur angeschlossen, sodass Licht und Wasser nicht ausreichend zur Verfügung stehen und der Anreiz für gut ausgebildetes Lehrpersonal in den ländlichen Regionen zu unterrichten nicht gegeben ist. Die Schule verfügt zwar über einen Brunnen, dieser liefert jedoch aufgrund der geografischen Lage nur unzuverlässig Wasser. Als Folge werden die zur Verfügung stehenden Mengen an Brauchwasser beinahe ausschließlich zum Kochen und Trinken verwendet, sodass dies zu mangelhaften hygienischen Verhältnissen, besonders an den sanitären Einrichtungen, führen kann. Hinzu kommen die Aufgaben der älteren Kinder, welche tagsüber oftmals auf den Feldern mithelfen müssen, weshalb der Schulunterricht der Secondary School bis etwa 22:30 Uhr stattfindet.

Projektbeschreibung
Ziel ist es, ein durchgängiges und verbessertes Lehrangebot an der Schule durch die Bereitstellung von Brauchwasser und Licht zu ermöglichen. Gemeinsam mit den ortsansässigen Verantwortlichen, wurden im Rahmen der Erkundung im Jahr 2014 die genauen Ursachen der Mängel ausgewertet und eine Strategie mit den Menschen vor Ort erarbeitet. Diese soll nun mit der Durchführung einer Grundwasserbohrung und Errichtung eines Brunnens zur Brauchwasserversorgung sowie einer Stromversorgung mittels Photovoltaik zur Beleuchtung der Bibliothek im Zuge der Implementierungsphase umgesetzt werden.

Aufgrund der nicht vorhandenen und von den lokalen Behörden nicht dokumentierten Informationen über den Grundwasserspiegel, werden für die Implementierung direkt zwei Grundwasserbohrungen geplant. Somit möchten wir als Regionalgruppe sicherstellen, dass für den Fall einer misslungenen ersten Grundwasserbohrung eine zweite ohne Verzögerungen durchgeführt werden kann. Sofern die erste Bohrung jedoch gelingt, werden die verbleibenden Spendenmittel direkt in die Erweiterung der Photovoltaikanlage investiert. Dies ist problemlos möglich, da sämtliche Materialien und Geräte vom lokalen Markt bezogen werden. So ist auch nach Abschluss des Projektes die Weiterführung und Wartung durch die Bevölkerung möglich.

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