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Sexualisierte Gewalt: Beratung für Frauen ab 60

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Das Projekt „VIVA ALTERnativ“ ist ein Beratungsangebot für Frauen ab 60 Jahren, die in ihrer Lebensgeschichte sexualisierte Gewalt erfahren haben.

M. Swiergot von Wildwasser Bielefeld e.V.Nachricht schreiben

Projekt „VIVA ALTERnativ“

Seit 2003 schon verzeichnen wir in unserer Beratungsstelle steigende Anfragen von Frauen ab 60 Jahren, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Es wurde deutlich, dass es für diese Frauen keine spezifischen Angebote gab. Obwohl gerade alte Frauen - neben familiärer Gewalt – häufig auch Vergewaltigungen oder Zwangsprostitution im Kontext des Zweiten Weltkrieges ausgesetzt waren.

Mit dem Projekt „VIVA ALTERnativ“ soll die Situation von alten Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, konkret verbessert werden: Wir möchten ihnen die Möglichkeit bieten, über Erlebtes zu sprechen und Gehör zu finden, in Form von telefonischer Beratung, (aufsuchender) persönlicher Beratung,
Informationsvermittlung, Gruppenangeboten und Erzählcafés.

Aber auch das familiäre (pflegende) Umfeld soll durch Informationsvermittlung und Unterstützungsangebote für das Thema sensibilisiert werden. Professionell Pflegenden und MultiplikatorInnen machen wir mit Schulungen und Beratungen ein spezielles Angebot, denn nach wie vor ist das Thema "Sexualisierte Gewalterfahrung" auch in der Altenhilfe stark tabuisiert.

„VIVA ALTERnativ“ ist - zusammen mit „Gerontotraumatologische Hilfen Rhein-Ruhr“ (ISI e. V.) - Teil des Verbundprojektes „Alte Menschen und Traumata – Verständnis, Erprobung und Multiplikation von Interventions- und Fortbildungsmöglichkeiten“, welches vom 01.09.2013 bis 31.08.2016 über die PariSozial Minden-Lübbecke/Herford durchgeführt und von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW (www.sw-nrw.de) gefördert wird. Die wissenschaftliche Begleitung wird durch das Land NRW gefördert und vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln gewährleistet.

Damit unser Projekt „VIVA ALTERnativ“ gut starten kann, muss die Einrichtung unserer Beratungsstelle noch zielgruppengerecht „aufgemöbelt“ werden. Hierzu benötigen wir dringend mindestens 20 seniorinnen- und behindertengerechte Stühle inklusive Keilkissen, damit sowohl Einzel- als auch Gruppenangebote, insbesondere das Erzählcafé angemessen durchgeführt werden können. Desweiteren möchten wir unseren Fundus an therapeutischen Materialien aufstocken.

Wir freuen uns sehr, wenn wir hier Unterstützerinnen finden, um dieses wichtige Projekt im Sinne der Frauen verwirklichen zu können.

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