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Projekt von und für Roma im ungarischen Dorf Kálló

Kálló, Ungarn

Projekt von und für Roma im ungarischen Dorf Kálló

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Roma sind nahezu ausgeschlossen von sozialer und gesundheitlicher Grundversorgung sowie Erwerbsarbeit, leben unter schlechten Wohnbedingungen und werden im Bildungswesen systematisch benachteiligt. Rassistische Gewalt gehört zum Alltag.

R. Gauch von Verantwortung für Flüchtlinge e.V.Nachricht schreiben

Spendenaufruf für ein Projekt von und für Roma im ungarischen Dorf Kálló.

"Früher haben wir debattiert, wie Roma leben, aktuell stellt sich immer öfter die Frage, ob Roma leben." Gergely Dezideriu (Direktor des European Roma Rights Centre)

*Wir, die Bürgerinitiative „Leipzig Korrektiv“ unterstützen ein von NGO-Fonds „Swiss Fund“ finanziertes und durch die "Bürgerrechtsbewegung für die Republik" betreutes Hilfsprojekt für Roma im ungarischen Dorf Kálló.

Die Romabevölkerung lebt in Ungarn in großer Armut, ausgegrenzt von gesellschaftlicher Teilhabe und von rassistischer Gewalt betroffen.

Während einer Reise nach Ungarn im Frühjahr diesen Jahres, konnten wir uns selbst von der Situation vor Ort überzeugen. Gleichzeitig lernten wir zahlreiche zivilgesellschaftliche Projekte kennen, mit denen Roma unterstützt und ermutigt werden.

Ein konkretes Vorhaben im Dorf Kálló setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Es besteht aus vier Komponenten: Mittel & Kompetenzvermittlung zur landwirtschaftlichen Selbstversorgung, Herstellung von Biobrickets sowie Nachhilfeunterricht für Kinder.

1. Die DorfbewohnerInnen bekommen kostenfrei Gemüsesamen und legen selbst Bete an. Diese Teil-Selbstversorgung trägt dazu bei, ihre schlechte Versorgungslage zu verbessern.
2. Ergänzend kommt eine landwirtschaftliche Ausbildung hinzu, damit die Menschen in Sachen Pflanzen-Anbau und Kleintierhaltung kompetent gemacht werden.
3. Da wie in anderen von Roma bewohnten Dörfern bzw. Stadtteilen auch in Kálló die Energieversorgung nicht gewährleistet ist, sollen im Rahmen des Projekte außerdem aus brennbarem Material wie zum Beispiel Laub oder Papier mit Hilfe einer Presse „Biobriketts“ für den Winter hergestellt werden. Dazu benötigen die BewohnerInnen eine geeignete Maschine.
4. Die Kinder und Jugendlichen im Dorf bekommen systematischen Nachhilfeunterricht um die Benachteiligung in den Schulen zu überwinden. Wie in anderen EU-Staaten werden Roma-Kinder auch in Ungarn zum großen Teil in Sonderschule für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung eingeschult, in denen sie nicht ausreichend gefördert werden.

Das Gesamt-Projekt wird von der Bürgerrechtsbewegung für die Republik getragen und zu 90 % von „Swiss fund“ finanziert. Der Eigenanteil umfasst 900.000 Forint (ca. 3000,- Euro), ein Betrag, den die ehrenamtliche Vereinigung, die sich mit vielen Projekten für Roma einsetzt, nicht allein tragen kann. Wir bitten Sie und euch darum herzlich für das beschriebene Projekt zu spenden um den Eigenanteil zu ermöglichen.

Mit diesem Vorhaben können die BewohnerInnen zumindest eines Dorfes ihrer dramatischen sozialen Lage begegnen. Denn der Ausgrenzung und Diskriminierung von Roma in Ungarn auf politischen Wege zu begegnen scheint ein langer und steiniger Weg.

*Bitte helft, damit wir auch helfen können! *