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Berührende Begleitung für Menschen mit Demenz

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Mit dem Projekt "Berührende Begleitung" soll unseren Bewohnern mehr Lebensqualität und Zuwendung gegeben werden. Diese zusätzliche Betreuung ist ein Zeitgeschenk für Menschen mit schwerster Demenz.

Tina D. von Diakonie DüsseldorfNachricht schreiben

Immer mehr Menschen leiden unter demenziellen Erkrankungen. Viele der Betroffenen haben nur noch stark eingeschränkte Möglichkeiten, zu anderen Kontakt aufzunehmen und Beschäftigung zu erfahren. Eine Kontaktaufnahme zu ihnen ist nur noch über bestimmte Reize und Stimulierungen der Sinnesorgane möglich. Allerdings lässt der Pflege- und Betreuungsalltag diese feinsinnige Kommunikation nur begrenzt zu.

Aus diesem Grund haben Ingobert und Marianne Schlu im Jahr 2006 die IMS-Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung für Diakonie gegründet. Sie ermöglicht erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern des Joachim-Neander-Hauses in Düsseldorf eine „Berührende Begleitung“.

Mit dem Projekt "Berührende Begleitung" soll unseren Bewohnern mehr Lebensqualität und Zuwendung gegeben werden. Diese zusätzliche Betreuung ist ein Zeitgeschenk für Menschen mit schwerster Demenz.
Wesentliche Elemente dieses zusätzlichen Angebotes sind Ruhe und Zeit. Der Einsatz von Musik-, Klang- und Lichtelementen aus dem Bereich Snoezelen sowie Tast- und Fühlmaterialien zur basalen Stimulation bilden die Grundlage für eine Begegnung im nonverbalen Dialog. So werden die Sinne angeregt udn Entspannung wird erzeugt, die die anhaltende Lockerung der Hände, Arme und Schultern bewirkt. Dies führt zu einer Entspannung des gesamten Körpers, kleine emotionale Lebensäußerungen werden möglich.

Eine Mitarbeiterin des Joachim-Neander-Hauses drückt es so aus: „Wer einmal bei einer solchen Begegnung der berührenden Begleitung anwesend war, ist selbst berührt.“

Darüber hinaus bieten wir das Atelier Farbenreich an, ein kunstpädagogisches integratives Angebot für Menschen mit und ohne Demenz im Joachim-Neander-Haus. Unsere Bewohner können ihre Stimmungen und Gefühle mir Farben auf die Leinwand bringen, sie werden aktiv und freuen sich sehr über die Ergebnisse ihrer Schaffensphase.

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