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Beendet Abschied von Hass und Gewalt

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"Abschied von Hass und Gewalt" ist ein Deradikalisierungs- und Aussteigerprogramm für rechtsextremistisch bzw. islamextremistisch motivierte Gewalttäter in Haft, die durch Training und Coaching in das demokratische Gemeinwesen re-integriert werden.

C. Lotthammer von Violence Prevention Network e. V.Nachricht schreiben

"Abschied von Hass und Gewalt" ist ein Deradikalisierungs- und Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten bzw. Fundamentalisten, die wegen schwerer extremistisch motivierter Gewalttaten im Gefängnis sitzen. Das Programm umfasst ein 5-monatiges Training in Haft (politische Bildung und Anti-Gewalt-Training) und bis zu ein Jahr Coaching nach der Entlassung. Über 700 Teilnehmer haben das Training seit 2001 durchlaufen und konnten so in das demokratische Gemeinwesen re-integriert werden. Die Re-Inhaftierungsquote beträgt 13,3% und damit 68% weniger als bei Gewalttätern, die kein Training absolviert haben (Re-Inhaftierungsquote im Durchschnitt: 41,5%). In dem Projekt arbeiten zurzeit 22 Festangestellte sowie 19 selbständige Trainerinnen und Trainer. Angesichts der Aufdeckung von NSU und Neonazi-Netzwerken in deutschen Gefängnissen sowie Anschlagsplänen von religiösen Extremisten, ist die Durchführung solcher Trainings in Deutschland dringend erforderlich. Durch "Abschied von Hass und Gewalt" werden Opfer verhindert, Kosten vermieden und die Teilnehmer bekommen eine zweite Chance, ein eigenverantwortliches Leben zu führen, ohne Hass und Gewalt. Das gesellschaftliche Problem: Rund 2.500 jugendliche Straftäter werden jährlich in Deutschland wegen schwerer und schwerster Gewalttaten auffällig, ein Großteil nach einer Haftstrafe erneut. Hintergrund und Motiv: Gewaltbereitschaft, gepaart mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit oder Fundamentalismus und einem Menschenbild, das demokratischen und humanistischen Werten widerspricht. In der Vergangenheit wurde das Projekt von verschiedenen Bundesministerien sowie der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Diese Förderung ist jetzt nicht mehr möglich, trotz hoher Akzeptanz in den beteiligten Ministerien und Justizbehörden. Die größte Herausforderung für "Abschied von Hass und Gewalt" wird es in nächster Zeit sein, die Deradikalisierungs- und Aussteigertrainings für Extremisten in Haft dauerhaft finanziell abzusichern. Sonst wird es in der Bundesrepublik keine Deradikalisierungstrainings in Haft mehr geben. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, die Deradikalisierungstrainings in deutschen Strafanstalten zu verstetigen, damit Extremisten die Chance bekommen, ihr Leben zu verändern und damit weniger Gewaltopfer zu beklagen sind.

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