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Beendet Ein Haus für Waisenkinder, für sportliche und kulturelle Aktivitäten

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Waisen aus Malachowa bei Tutajev sollen ein Haus zum Sporttreiben bekommen, wo sie mit anderen Kindern zusammen Raum haben, sich zu verwirklichen. Darin sind Räume um alleine zu sein, um zu lesen, zu musizieren oder einfach zu träumen.

I. Betz-Haberstock von Förderverein Kinderheim Malachowa e.V.Nachricht schreiben

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet der „Förderverein Kinderheim Malachowa Tutajev/Russland e.V.“ mit seinem russischen Partner, einem Kinderheim, in der Nähe von Tutajev zusammen. Dort leben Kinder zwischen 3 und 18 Jahren, Waisen und Sozialwaisen.
Mein Vater, Gebhard Betz, kehrte 1949 aus russischer Gefangenschaft zurück. Nach 40 Jahren Schweigen schilderte er die positiven Ereignisse während dieser Zeit. Ohne die Hilfe der russischen Bevölkerung hätte damals kein Gefangener überlebt, so betonte er immer wieder. Dem entsprang auch seine Achtung und Zuneigung zu den russischen Menschen.
Auf der Reise in die Vergangenheit lernten wir die Stadt Tutajev kennen. Eine Freundschaft entwickelte sich, die uns auch zum Waisenheim Malachowo führte. Es bestand damals, vor 14 Jahren, aus alten Holzhütten, in denen die Waisen lebten. In den Jahren konnten wir 2 neue Steinhäuser für 26 Kinder bauen.
„Nie wieder Krieg“, das war die Vision meines Vaters.
Ggenerationenübergreifender Jugendaustausch ist ein Weg dorthin. Gemeinsam arbeiteten und feiern, Respekt wiedererlernen zwischen Jung und Alt, von 16 bis 78 Jahre.
Das Kinderheim liegt vom „Freundschaftshaus Gebhard Betz“ ungefähr 15 Kilometer entfernt. Früher hatte das Kinderheim Kühe, Schafe und Ziegen. Sie bauten Kartoffel, Kohl und viele Lebensmittel selbst an. Die Kinder hatten eine Aufgabe. Doch dann wurde die Tierhaltung verboten. Jetzt hat jede „Familie“ nur noch einen kleinen Garten, die Hauptversorgung kann so nicht mehr selbst übernommen werden.
Das erste Haus des Kinderheimes wurde während des spanischen Bürgerkrieges in den 30er Jahren erbaut. Russland bot damals den kommunistischen Familien in Spanien an, ihre Kinder nach Russland in Sicherheit zu bringen. Einige Kinder aus Spanien mit ihren Betreuern bewohnten tatsächlich dieses Haus. Dann, Jahre später, wurden während der Belagerung von St. Petersburg (damals Leningrad) durch die Deutschen, russische Kinder aus der Stadt dorthin gebracht.
Dieses geschichtsträchtige Haus ist so baufällig, dass seit einem Jahr keine Kinder mehr darin wohnen dürfen. Auch das Büro der Heimleiterin wurde ausquartiert. Das Haus steht leider bereit zum Abriss.

Projekt: Eingliederung in die Gesellschaft, Menschenrechte begreifen mit Hilfe der Erfahrungen der Geschichte aus Spanien, Deutschland und Russland
Geschichte wird zur Erinnerung – „neue“ Geschichte beginnt
Jugendliche aus Russland, Spanien und Deutschland bearbeiten eine gemeinsame Vergangenheit und gehen in die Zukunft, die von Respekt, Gleichheit, Toleranz und Frieden geprägt sein soll.
Geschichte soll nicht belasten, sie soll aber auch nicht vergessen werden.
Das geschichtsträchtige Haus soll abgerissen werden, es soll so wieder aufgebaut werden, dass die Außenfassade gestaltet wird, wie vom alten Haus. Sie soll als Erinnerung, Mahnung und Wahrzeichen dienen. Innen soll eine Sporthalle und Zimmer für Basteln und Musizieren entstehen.

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