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Lesen lernen heißt leben lernen!

Nelspruit, Südafrika

Lesen lernen heißt leben lernen!

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Leseförderung in Townships in Südafrika.Den Kindern wird das Lesen spielerisch näher gebracht,sie verbessern ihre Lesefähigkeiten und werden zum Lesen motivieren.Unterstützen sie die Kinder,denn Lesen ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft!

Leonie D. von Nangu Thina e.V.Nachricht schreiben

Hintergrund:

In Südafrika sind die sozialen Unterschiede so groß, wie in kaum einem anderen Land der Welt. Mehr als die Hälfte der ca. 50 Mio. Einwohner Südafrikas ist arbeitslos. Viele Familien müssen mit weniger als 100 Euro im Monat auskommen. Im Gegensatz dazu verdient die reiche Elite des Landes immer mehr Geld.
Obwohl fast alle Kinder und Jugendliche, auch die, welche in den Townships oder in ländlichen Gegenden leben, zur Schule gehen, können viele Kinder nur schlecht oder gar nicht lesen.
In Südafrika gibt es eine nur wenig ausgeprägte Lesekultur. Nur 14% aller Südafrikaner lesen regelmäßig Bücher und nur 5% aller Eltern lesen ihren Kindern Geschichten vor. Das liegt u.a. daran, dass sich nur wenige Menschen in Südafrika überhaupt Bücher leisten können, da die Buchpreise im Vergleich zum Durchschnittseinkommen sehr hoch sind. Auch gibt es sehr wenige öffentliche Büchereien. Über 85% der Bevölkerung hat keinen Zugang zu Büchereien. Aber auch Südafrikaner, die sich Bücher leisten könnten oder Zugang zu einer öffentlichen Bücherei haben, lesen keine Bücher.

Lesen ist nicht nur eine Freizeitbeschäftigung. Lesen verbessert u.a. die Grammatik, den Wortschatz und die Rechtschreibung und steigert außerdem die Konzentrationsfähigkeit. Auch fördert es das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Kinder und Jugendlichen und trägt zur deren Allgemeinbildung bei. Alle diese Fähigkeiten steigern die Chancen der Kinder aus den Townships einen Beruf zu erlernen und Geld zu verdienen.

Das Projekt:

Gründung von Lese-Clubs in Schulen, Kirchen, Büchereien oder im Anschluss an Pfadfindergruppen in Townships und der ländlichen Umgebung von Nelspruit. Die Ziele dieser Lese-Clubs sind den Kindern das Lesen spielerisch näher zu bringen, ihre Lesefähigkeit zu verbessern und sie zum selbständigen Lesen zu motivieren.
Die Clubs treffen sich einmal wöchentlich für 1—1 1/2 h. Die Hauptaktivität soll das Lesen sein, aber der Spaß darf dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Passend zu den Büchern sollen Spiele gespielt, gebastelt und gesungen werden. Die Clubs werden von zuvor geschultem Personen geleitet.
Spenden werden dabei sowohl für die Anschaffung von Büchern und anderem Material als auch für die Finanzierung eines Workshops zum Thema Leseförderung benötigt.

Bei der Durchführung meines Projektes arbeite ich mit Books in Homes, einem südafrikanischen Verein aus White River zusammen. Der Verein produziert kleine Bücher mit spannenden Geschichten zu niedrigen Preisen, die sich auch Kinder aus ärmeren Verhältnissen leisten können. Auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland wird sich der Verein darum kümmern, dass die Lese-Clubs weiterlaufen.

Bitte unterstützen sie die Kinder in den Townships, denn Lesen ist deren Schlüssel für eine bessere Zukunft!

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