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Hier wird Inklusion großgeschrieben – Safe House, Johannesburg, Südafrika

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Das Safe House ist ein Waisenhaus bei Johannesburg, das 13 Voll- und Halbwaisen ein liebevolles Zuhause bietet. Das Besondere ist, dass dort Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam in behüteter Umgebung aufwachsen.

B. Kleff von help alliance gGmbHNachricht schreiben

Das Safe House ist ein kleines, familiär geführtes Waisenhaus 20 km von Johannesburg entfernt, das 2001 von der Südafrikanerin Y. Deetlefs gegründet wurde. Momentan bietet es 13 Voll- und Halbwaisen (zwischen drei und 21 Jahren), die fast alle aus den Townships kamen und seelische oder körperliche Gewalt erlebt haben, ein liebevolles Zuhause. help alliance unterstützt die Kinder bei der Schulausbildung sowie anschließenden Ausbildungen bis hin zum Beruf.

Einige Bewohner befinden sich auf (fünf) verschiedenen staatlichen/ privaten Schulen und lernen für ein besseres Leben angestrengt. Ein paar haben die Schule bereits erfolgreich abgeschlossen, verdienen bisher jedoch nicht genug, um auf eigenen Beinen zu stehen.
Drei Mädchen besuchen Förderschulen:
Die Entwicklung E*s ist aufgrund eines Fetalen Alkohol-Syndroms beeinträchtigt. Sie besucht seit 2010 das Optim-Ed Learning Center, wo der Lernstoff bestens an ihre Möglichkeiten angepasst ist. So ist sie zu einem ausgeglichenen, lebensfrohen Mädchen herangewachsen. Im schuleigenen Café kann sie in den Beruf einer Servicekraft hineinschnuppern. Der Kontakt zu den Cafégästen ist ein wichtiger Schritt, um im sozialen Umfeld Erfahrungen für ein selbstbewusstes Auftreten zu sammeln. So bietet sich die Möglichkeit, später einmal im Servicebereich Fuß zu fassen.
T*, die uns schon seit Gründung des Safe Houses begleitet, leidet an infantiler Zerebralparese. Nach einer Kopfoperation im Kleinkindalter wurde sie von ihren Eltern im Krankenhaus zurückgelassen, was in Südafrika leider kein Einzelfall ist. Über all die Jahre in unserer Obhut machte sie großartige Fortschritte in sämtlichen Lebensbereichen. Aktuell erhält sie in der Schule Broken Wings in einer kleinen Gruppe individuelle Förderung. Sie erleidet regelmäßig epileptische Anfälle, weshalb eine permanente medizinische Betreuung vonnöten ist.
Bei N* handelt es sich um drastischere Einschränkungen, was ihre geistige Entwicklung anbelangt. Indem man ihr Beschäftigungen an die Hand legt, kann sie sich allerdings bewundernswert gut auf Aufgaben wie das Ausmalen konzentrieren und schafft wahre farbige Kunstwerke.
In Südafrika besteht keine Möglichkeit, eine integrative Schule zu besuchen. Ohne die Förderschulen wären die Mädchen von jeglicher Bildung ausgeschlossen. Spürbar ist, wie sehr sie in die Familie des Safe Houses eingebunden sind. Zwischen allen Familienmitgliedern herrscht ein vertrauensvoller, herzlicher Umgang, man hilft sich und es wird viel gelacht. Integration wird hier täglich gelebt.

Mit dem Safe House unterstützt Du ein transparentes Projekt mit großen Visionen: Benachteiligten Kindern, die durch das soziale Netz gefallen sind, soll nachhaltig geholfen werden. Die Schützlinge werden nicht nur vor Hunger und Gewalt bewahrt, sondern können auch als Erwachsene ein glückliches und, soweit möglich, selbstbestimmtes Leben führen. Nicht zuletzt ruht auf der jungen Generation die Hoffnung auf eine bessere Zukunft Südafrikas, in der mehr Chancengleichheit herrscht.


*Wir möchten die Namen der Safe House-Kinder nicht veröffentlichen

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