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Hilfe für den Laubfrosch!

Hasselroth, Deutschland

Hilfe für den Laubfrosch!

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Hilfe für den Laubfrosch! Unser Ziel ist es, ein Verbundsystem von Lebensräu¬men, insbesondere von Laichplätzen, neu zu schaffen und langfristig zu erhalten, um das Überleben des Laubfrosches langfristig zu sichern.

S. Hufmann von Gesellschaft für Naturschutz und AuenentwicklungNachricht schreiben

Ziel unseres Artenschutzprojektes ist es, für den Laubfrosch einen Biotopverbund zu schaffen und langfristig zu erhalten. Denn der Laubfrosch ist heute stark gefährdet – sein Überleben ist in Frage gestellt!

Der Laubfrosch ist auf Überflutungen der Fluss- und Bachauen angewiesen, die Vegetation und Boden wegspülen und offene Flächen mit flachen Tümpeln hinterlassen. Denn der kleine Frosch ist ein "Sonnenanbeter". Auch seine Kaulquappen benötigen sonnige und warme Gewässer - wenn möglich, ohne Fische. Dann sind ihre Überlebenschancen einfach viel besser.

Geeignete Laichgewässer sind eine Voraussetzung für den Fortbestand des Laubfrosches. Immer wieder müssen Gewässer im Verlandungsprozess registriert werden. Immer wieder Pflegemaßnahmen dringend erforderlich, um die Laichgewässer zu optimieren.

Die Abhängigkeit des Laubfrosches von unseren Schutzbemühungen und von regelmäßigen Gewässerneuanlagen und Gewässerüberarbeitungen wird hier besonders deutlich. Für einen wirklich erfolgreichen Laubfroschschutz muss die ehemalige Dynamik der Flussauen solange nachgeahmt werden, bis durch die Renaturierung von Überschwemmungsgebieten eine natürliche Gewässer- und Auendynamik wieder neu entsteht.

Die Anstrengungen der GNA lassen sich damit begründen, dass die Bestände des Laubfrosches im Main-Kinzig-Kreis seit Mitte des 20. Jahrhunderts drastisch zurückgegangen sind. Dabei repräsentiert der Laubfrosch eine Vielzahl anderer, durch den Rückgang der Feuchtgebiete beeinträchtigte Arten.

Im Rahmen unseres Projektes erfassen wir einmal im Jahr die aktuellen Populationsgrößen in den Kinzigauen von Hasselroth und Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis/Hessen). Die bisher erhobenen Daten belegen, dass die durch uns durchgeführten Maßnahmen erfolgreich sind.

Allerdings ist die Population noch nicht gesichert. Unser Ziel ist die Etablierung des Laubfroschs in den Kinzigauen und die Vernetzung der Population mit benachbarten Populationen – unter anderem in den Kinzigauen von Niederrodenbach und dem bedeutendsten Laubfroschvorkommen im Main-Kinzig-Kreis, dem Naturschutzgebiet „Hardt bei Bernbach“ – sein. Nach wie vor liegen im unteren Kinzigtal keine Nachweise für Laubfrosch-Vorkommen nördlich der Kinzig vor. Hier sollen Vernetzungskonzepte entwickelt sowie Habitatoptimierungen in den Lebensräumen nördlich der Kinzig vorbereitet werden.

Unsere Maßnahmen:
• Jährliche Bestandserhebung & Auswertung der Ergebnisse
• Planung & Umsetzung geeigneter Maßnahmen
• Sanierung, Anlage & Pflege von Flutmulden und Tümpel
• Laubfroschgerechte Biotope & Vernetzung zum lokalen Verbund

Kontakt: Dipl.-Biol. Susanne Hufmann | Fon: 06184 – 99 33 797 | gna.aue@web.de

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