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Benefizkonzert für Maja

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

D. Achazi
D. Achazi schrieb am 29.04.2013

 


      Benefiz-Konzert des St. Annenchores für Maja in Scinawa in Polen


Der St. Annen-Chor erlebte ein sehr eindrucksvolles und herzliches  Wochenende in Polen


Im Juni 2012 hat der St. Annen-Chor aus Lichterfelde mit einem sehr erfolgreiches Benefiz-Konzert auf die schwerbehinderte Maja aus Sinawa in Polen aufmerksam gemacht und über 16.000 € gesammelt.  Maja mussten im Alter von einem halben Jahr infolge einer schweren Sepsis alle Gliedmaßen amputiert werden. Der Bürgermeister aus Scinawa (Steinau an der Oder), der Heimatstadt von Maja, war extra zu dem Konzert nach Berlin gekommen, um sich zu bedanken.


 


 



 



 



 



 



 



 



Der St. Annen-Chor ist auf Einladung von Bürgermeister A. Holdenmajer von Scinawa vom 12. bis 14. April nach Polen gefahren, um auch dort für Maja zu singen und seine Stadt und die Menschen kennenzulernen. Der Chor hat in der Begegnungsstätte Kreisau übernachtet und am Samstag in Scinawa und am Sonntag in Breslau gesungen.



 



In Kreisau wurde uns in beeindruckender Weise die Bedeutung der Familie Moltke, die Bedeutung des Kreisauer Kreises und deren Bedeutung für die Deutsch-Polnische Beziehung vorgestellt.



 



Bürgermeister A. Holdemmajer hat den Chor in Scinawa sehr herzlich begrüßt. Bei dem Empfang führte uns der Bürgermeister mit einem interessanten Lichtbildvortrag in die die wechselvolle Geschichte der Stadt ein, die im Laufe der letzten Jahrhunderte unter österreichischer, tschechischer, schwedischer, deutscher und polnischer Verwaltung stand.



 



Die Vorfahren der jetzigen Einwohner stammen zu über 50 Prozent aus Weißrussland und der Ukraine. Scinawa hat ein vielfältiges kulturelles Leben. Viele Menschen haben Arbeit in der Metall-Industrie, da es in der Region große Metall und Edelmetallvorkommen gibt.



 



In der vollbesetzen Kirche führte das international bekannte Coull-Quartet aus England Werke von  B. Britten und J. Haydn auf. Danach sang der St Annen-Chor unter Leitung von Agnieszka Wolf unter Mitwirkung von Solisten und unter Begleitung des Quartetts die Schubert-G-Dur-Messe.



 



Der Vertreter der wohltätigen Stiftung Na Ratunek dankte allen für die für die Unterstützung und Bischof Stefan Cichy von Legnica (Liegnitz) wünschte sich in seinem Schlusswort, dass die Nächstenliebe über den Abend hinaus das ganze Jahr andauern soll.



 



Die Chorleiterin Frau Wolf übereichte dem Bürgermeister von Scinawa im Auftrag des Steglitz-Zehlendorfer Bezirksbürgermeistes Herrn Norbert Kopp als Zeichen der Verbundenheit ein Gastgeschenk.



 



Nach dem Konzert bedankte sich Bürgermeister Holdenmajer bei den Gästen mit einem typisch polnischen Buffet mit Piroggen, Rote Beete-Suppe (Barszcz), saure Mehlsuppe mit Weißwurst (Zurek), Salaten und Kuchen



 



Am nächsten Tag, am Sonntag, den 14. April, sang der St. Annen-Chor mit dem Coull-Quartett in der über 800 Jahre alten St. Martin Kirche in Breslau in der Sonntagsmesse .



 



 



 



Auf der Website von Scinawa gibt es unter dem Ttitel "Weltstars traten für Maja Braton auf" einen Bericht und sehr schöne Fotos, die diesen Nachmittag in Scinawa dokumentieren.



 



http://www.scinawa.pl/index.php/cinawa/cinawa-2013/imprezy-i-wydarzenia/3159-swiatowe-gwiazdy-wystapily-dla-mai.html



 



 



 



Für dieses Chor-Projekt der Begegnungen und der Völkerverständigung hat der St. Annen-Chor Zuschüsse aus Sondermitteln der BVV und von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit erhalten. „Ohne diese Zuschüsse hätten wir das Projekt nicht durchführen können“.



 



 



 



Der St. Annen-Chor hat ein sehr beeindruckendes, unvergessliches Wochenende in Polen erlebt. Die nette und besondere Atmosphäre von Kreisau und der herzliche Empfang in Scinawa haben sich für das ganze Wochenende auf die Chor-Gruppe übertragen und sehr zu der guten Stimmung und dem guten Gelingen der Konzerte beigetragen.



 



 



 



Bericht von Monika Reichmuth-Seinwill über das Projekt:



 



 



Über die Frieden stiftende Wirkung der Musik: Kommt, wir erkunden einen Pastoralen Raum - Ökumene pur anlässlich des Benefiz-Chor-Projektes für Maja Braton                                                       in Niederschlesien



 



Zusammen mit der Chorleiterin Agnieszka Wolf führte uns die Chorreise des erweiterten St. Annen-Chores vom 12. bis 14. April des Jahres zu Benefizkonzerten nach Kreisau, Steinau und Breslau. Es war ein Gemeinschaftserlebnis der ganz anderen Art, zu dem uns das Schicksal der inzwischen dreijährigen Maja zusammengeführt hatte.



 



Vierzig Chorsängerinnen und -sänger mit drei Solisten, acht davon aus dem Chor der Hl. Familie, weitere aus anderen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Berlins, sowie aus der Jüdischen Gemeinde und aus dem Deutsch-Polnischen Chor,  zusammen mit dem englischen Coull Quartet von der Universität  Warwick und einigen Angehörigen brachen am Freitag-Nachmittag erwartungsfroh auf, um der Einladung des Steinauer Bürgermeisters zu folgen. Schon am Vorabend war die öffentliche Generalprobe in der St. Annen Kirche gut gelungen und es hatte sich gezeigt, wie wunderbar einfühlsam das Streichquartett bereits bei der ersten Begegnung unter dem Dirigat von Agnieszka Wolf mit dem Chor musizierte. 



 



Am Samstag wurden wir in Kreisau zunächst mit warmen Sonnenstrahlen und der äußerst profunden Führung zweier Friedensdienst Leistenden beschenkt: Beim Stammsitz der Familie von Moltke, dort in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau, wurde uns der Rückblick auf die Gründung der Widerstandsbewegung des Kreisauer Kreises und auf den Versöhnungsgottesdienst mit Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki und Bundeskanzler Helmut Kohl am 12. November 1989 erschlossen, fernab damals vom gleichzeitigen Fall der Berliner Mauer.



 



Am Abend erfolgte dann das Konzert  in der Heilig Kreuz Kirche in Steinau. Es wurden Werke von Benjamin Britten, Joseph Haydn, Franz Schubert und John Rutter zu Gehör gebracht und unter fröhlichem Beifall das polnische Volkslied Kukuleczka kuka. Die große Kirche war dicht gefüllt. Auch der Bischof von Liegnitz, der Bürgermeister, Majas Großvater und ein Vertreter der wohltätigen Stiftung „Na Ranunek“, die in Polen Geld für Maja gesammelt hat, gehörten zu den Gästen, welche sich mit freundlichen Worten und üppigen Blumenarrangements für unser Kommen bedankten. Dabei wurde ebenfalls das Gastgeschenk unseres Bezirksbürgermeisters Herrn Norbert Kopp aus Steglitz-Zehlendorf überbracht. Später begaben wir uns nach einem festlichen Abendessen erfüllt und beglückt auf die zweistündige Heimfahrt nach Kreisau mit unserem zuverlässigen Busfahrer.



 



Nach recht kurzer Nachtruhe ging es sodann am Sonntag weiter nach Breslau, um dort in der kleinen Sankt Martin Kirche mit den Gläubigen Gottesdienst zu feiern und unsere Schubert Messe G-Dur beizutragen. Auch in diesen alten Mauern herrschten zwar eisige Temperaturen, wie wir an unserem weißen Atem erkennen konnten. Doch die Erfahrung des gemeinsamen Musizierens - des doppelten Betens, wie der Heilige Augustinus es treffend nannte, ließ uns rasch wieder warm werden, gerade so, als ob nun erst richtig Raum geworden wäre für sonntäglichen Frieden und die Begegnung mit Gott im Nächsten.



 



Beim anschließenden Umtrunk auf Einladung des Pfarrers konnten wir auch die Eltern unserer Chorleiterin kennen lernen, die eigens aus Posen angereist waren. Mit einem letzten ausgelassenen Kukuleczka kuka verabschiedeten wir uns.



 



Nach Erkundungsspaziergängen durch das schöne friedliche Breslau, über die Dominsel entlang der prächtigen Katedralna-Straße mit ihren pastellfarbenen Domherrenhäusern, vorbei am Haus der Suffragane (alte Bezeichnung für die Bischöfe der Diözese) zur prächtigen Kathedrale St. Johannes der Täufer, deren Orgel mit 14 000 Pfeifen zu den größten Polens gehört, über die Dombrücke mit ihrem malerisch geschwungenen gusseisernen Torbogen hinüber zur Sandinsel und weiter zu Altstadt und Rynek, dem zweitgrößten Marktplatz Polens. Hier genossen wir in herrlicher Mittagssonne den Frühschoppen und eilten dann zu unserem Reisebus. Bei strahlendem Sonnenschein kehrte die Gemeinschaft am frühen Abend erfüllt heim nach  St. Annen.



 



Kukuleczka kuka, Schubert und Rutter, sie alle klingen weiter nach. Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und Singen macht Mut. Singen macht froh und Singen hat Charme, die Töne nehmen uns auf den Arm. All unsre Stimmen, sie klingen mit im großen Chor, im Klang der Welt.



 



Der Chor hätte dieses Projekt nicht ohne die Zuschüsse aus Sondermitteln der BVV und von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit durchführen können und bedankt sich dafür herzlich.



 



Er dankt ebenfalls dem Bürgermeister Holdenmajer für sein Engagement und alle Unterstützung, die zum guten Gelingen dieser Reise und der Konzerte beigetragen haben



 



Unser ganz herzliches Dankeschön gilt auch an dieser Stelle nochmals



 



Agnieszka Wolf und Doris Achazi,



 



die Unmögliches möglich gemacht haben.



 



12205 Berlin, den 18. April 2013



 



 



 



 



 



 



 



 



Monika Reichmuth-Seinwill



 



Chor der Kirche Hl. Familie,



 



Mitglied im Kirchenvorstand



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 



 


 




Es wurden 40,00 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:

  • Zuschuss zu Musikerkosten 40,00 €
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