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Gegen Quecksilber und illegalen Goldabbau!

Halle, Deutschland

Gegen Quecksilber und illegalen Goldabbau!

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Quecksilber Kontamination, Visualisierung Quecksilber Messwerte, auf interaktiver Website, Infrastruktur, Umwelt Bildung, Ureinwohner im Amazonasbecken bedroht, Wayana, Teko und Wayapi, Französisch Guyana, Philippinen, Borneo

T. Müller von Institut für nachhaltigen Arten- und KlimaschutzNachricht schreiben

Eine der größten Umweltkatastrophen, die sich gegenwärtig in den tropischen Regenwäldern auf fast allen Kontinenten abspielt und für die Ureinwohner im Amazonasbecken oder im asiatisch-pazifischen Raum zum Verhängnis wird, ist der illegale Goldabbau mittels Quecksilber. Pro Jahr gelangen 5-10 Tonnen dieses hochgiftigen Schwermetalls in die Flüsse des Amazonas. Für ein Kilogramm Gold werden 1,5 Kg Quecksilber in die Umwelt abgegeben, welches zuerst in die Flüsse, dann ins Meer und schließlich über die Nahrungskette (Plankton, kleinere Fische, große Raubfische) auf unserem eigenen Teller landet. Die nachgewiesenen Symptome bei den Ureinwohnern Französisch Guyanas sind Missbildungen bei Neugeborenen, Lern- und Gedächtnisschwierigkeiten, Konzentrationsschwäche, was sich negativ auf das Lernen und die Entwicklung des Nervensystems besonders bei Kinder schon bei kleineren Konzentrationen auswirkt!
Um auf dieses gravierende Umweltproblem mit direkten Zahlen und Fakten aufmerksam zu machen und eine Informationsplattform für uns Bürger, Ökotouristen und Politiker zu schaffen, möchten wir mit Ihrer Unterstützung, eine weltweit einmalige aber notwendige Monitoring-Plattform entwickeln. Auf dieser interaktiven Internetplattform soll sich jeder über die aktuell gemessenen Quecksilberkonzentrationen in der Nähe der Standorte der illegalen Gewinnung, in Flüssen, an Flussmündungen und an den Küsten der Ozeane mit Standortangabe der Beprobung per GPS-Daten sowie dem Gefährdungspotential informieren können. Da bereits tausende von Messwerten für das Amazonasbecken vorliegen und regelmäßig weitere Analysen gemacht werden sollen, lässt sich ein Trend in der Quecksilberbelastung (z.B. höher als voriges Jahr) ermitteln und darstellen.
Bei der Beprobung und Bereitstellung der Analysemessdaten unterstützen uns Institutionen und NGOs vor Ort in den betreffenden Gebieten wie die NGO Solidarité Guyane, Wissenschaftler von Minamata, Französisch Guyana. Weitere Partner sind Institute für Bodenkunde in Hannover und Halle.
Mit dieser Quecksilber-Monitoring-Plattform als ausdrucksstarkes und informatives Instrument möchten wir permanent auf diese Umweltkatastrophe hinweisen. Im Urlaub im Restaurant oder am Strand können auch wir Europäer mit Quecksilber konfrontiert werden.
Beim Online-Gang der Plattform mit den ersten Messwerten der letzten Jahre wenden wir uns an das Bundesministerium für internationale Zusammenarbeit, an das zugehörige Pendant in Frankreich sowie an die betreffenden Länder der illegalen Goldabbaugebiete, mit der Bitte, ein Verkaufsverbot für Quecksilber zu erwirken ähnlich dem Verbot für Sprengstoffe.
Die Wayapi haben mehrere Petitionen an die französische Regierung und an den Präsidenten geschickt, mit der Aufforderung Maßnahmen gegen den illegalen Goldabbau einzuleiten. Die Briefe blieben bis heute unbeantwortet! Wie so oft ist die engagierte Bürgergesellschaft gefragt, um diese Plattform und Veränderungen zu ermöglichen.

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