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Gemeinsam mit den Freunden der Erzihungskunst http://www.freunde-waldorf.de organisierte die Ideenwerkstatt Bildungsagenten vom 16. bis 18. Jan in Brück bei Berlin eine Fortbildung zum Leiten von Workshops zu entwicklungspolitischen Themen. Knapp 20 ehemalige Freiwillige nahmen daran teil erarbeiteten sich Themengebiete für eine menschliche Globalisierung und entwickelten konzepte für neue Schul- und Unterrichtsformen.
Von Michael Saborowski und Jasmin Waibel
Von einem guten Freund wurde ich vor kurzem zu einem Seminar der Bildungsagenten eingeladen, bei dem es ein Wochenende lang um die Kunst der Workshop-Gestaltung gehen sollte. Da mich alternative Lernmethoden sehr interessieren sagte ich kurzentschlossen zu. Ich konnte nicht ahnen, welch scheinbar unerschöpflichen Schatz an Inhalten, Kooperationsmöglichkeiten und Projektideen mir dieses Wochenende eröffnen würde und so freue ich mich sehr, meine anhaltende Begeisterung nun mit Euch teilen zu können, indem ich Euch diese Truppe einmal vorstelle.
Die Bildungsagenten sind ein Netzwerk von zumeist studierenden jungen Menschen, die Bildungsarbeit zum Thema Globales Lernen organisieren und realisieren wollen. Viele von ihnen haben mit dem staatlich geförderten Programm Weltwärts einen Freiwilligendienst in sozialen Bereichen in sogenannten Entwicklungsländern geleistet und möchten die Eindrücke und Ideen die sie dabei gesammelt haben nun weitergeben. Es sind jedoch alle willkommen, die sich mit der Motivation und den Zielen der Bildungsagenten identifizieren können und sie in fruchtbaren Projekten umsetzten wollen.

Doch wie sieht das Ganze denn konkret aus? Zum Beispiel werden Impulsvorträge und thematische Gespräche an Schulen, auf Seminaren, oder auf Konferenzen angeboten, um Menschen neue Denkanstöße zu geben und sie dadurch anzustiften, sich über die Hintergründe globaler Probleme zu informieren und tätig zu werden. Dabei geht es zum Beispiel um Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit, zur Welt-Ernährungsproblematik, oder zu wirtschaftlichen Strukturen, wie Fair-Trade, oder dem Finanzsystem. Weitere Themen, die es kritisch zu reflektieren gilt, wenn Mensch WeltbürgerIn werden möchte, sind das Bildungssystem, der eigene Konsum, Rassismus, Macht, Ökologie, eben alle Inhalte, die sich mit der Frage beschäftigen, wie wir unsere globalisierte Welt gestalten wollen, durch unser Verhalten, aber auch auf institutioneller Ebene. Diese Impulse sollen dazu anregen, den Aufgaben der Gesellschaft, also unseren Aufgaben kreativ und kooperativ entgegen zu treten und es durch ein erlebtes Verständnis der Hintergründe und Handlungsoptionen auch zu können.

Um die Energie dieses Willens zu kanalisieren haben die Bildungsagenten eine stolze Sammlung von Spielen, Moderationstechniken, Tipps zur Projektentwicklung usf. angelegt, mit deren Hilfe es auf höchst interaktive und produktive Weise möglich ist, sich auch als Gruppe weiter mit den angesprochenen Inhalten und den eigenen Vorstellungen dazu auseinanderzusetzen. Auf ihrer Internetseite http://www.bildungsagenten.com kann sich jede_r dieses inspirierende MethodenWiki ansehen. Was nützt schließlich Motivation, wenn sie nicht auf ein Ziel gerichtet wird, auf eine Vision einer besseren, gerechteren, oder vielleicht lustigeren Welt?

„Wir wollen Menschen inspirieren, ganz gleich in welchen Positionen sie arbeiten, ob als Chef im Autokonzern oder als Schulkind, ihre Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken und zu Wandel-Agenten zu werden, für die positive Entwicklung der Welt.“



Gemeinsam mit den Freunden der Erzihungskunst http://www.freunde-waldorf.de organisierte die Ideenwerkstatt Bildungsagenten vom 16. bis 18. Jan in Brück bei Berlin eine Fortbildung zum Leiten von Workshops zu entwicklungspolitischen Themen. Knapp 20 ehemalige Freiwillige nahmen daran teil erarbeiteten sich Themengebiete für eine menschliche Globalisierung und entwickelten konzepte für neue Schul- und Unterrichtsformen.
Von Michael Saborowski und Jasmin Waibel
Von einem guten Freund wurde ich vor kurzem zu einem Seminar der Bildungsagenten eingeladen, bei dem es ein Wochenende lang um die Kunst der Workshop-Gestaltung gehen sollte. Da mich alternative Lernmethoden sehr interessieren sagte ich kurzentschlossen zu. Ich konnte nicht ahnen, welch scheinbar unerschöpflichen Schatz an Inhalten, Kooperationsmöglichkeiten und Projektideen mir dieses Wochenende eröffnen würde und so freue ich mich sehr, meine anhaltende Begeisterung nun mit Euch teilen zu können, indem ich Euch diese Truppe einmal vorstelle.
Die Bildungsagenten sind ein Netzwerk von zumeist studierenden jungen Menschen, die Bildungsarbeit zum Thema Globales Lernen organisieren und realisieren wollen. Viele von ihnen haben mit dem staatlich geförderten Programm Weltwärts einen Freiwilligendienst in sozialen Bereichen in sogenannten Entwicklungsländern geleistet und möchten die Eindrücke und Ideen die sie dabei gesammelt haben nun weitergeben. Es sind jedoch alle willkommen, die sich mit der Motivation und den Zielen der Bildungsagenten identifizieren können und sie in fruchtbaren Projekten umsetzten wollen.

Doch wie sieht das Ganze denn konkret aus? Zum Beispiel werden Impulsvorträge und thematische Gespräche an Schulen, auf Seminaren, oder auf Konferenzen angeboten, um Menschen neue Denkanstöße zu geben und sie dadurch anzustiften, sich über die Hintergründe globaler Probleme zu informieren und tätig zu werden. Dabei geht es zum Beispiel um Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit, zur Welt-Ernährungsproblematik, oder zu wirtschaftlichen Strukturen, wie Fair-Trade, oder dem Finanzsystem. Weitere Themen, die es kritisch zu reflektieren gilt, wenn Mensch WeltbürgerIn werden möchte, sind das Bildungssystem, der eigene Konsum, Rassismus, Macht, Ökologie, eben alle Inhalte, die sich mit der Frage beschäftigen, wie wir unsere globalisierte Welt gestalten wollen, durch unser Verhalten, aber auch auf institutioneller Ebene. Diese Impulse sollen dazu anregen, den Aufgaben der Gesellschaft, also unseren Aufgaben kreativ und kooperativ entgegen zu treten und es durch ein erlebtes Verständnis der Hintergründe und Handlungsoptionen auch zu können.

Um die Energie dieses Willens zu kanalisieren haben die Bildungsagenten eine stolze Sammlung von Spielen, Moderationstechniken, Tipps zur Projektentwicklung usf. angelegt, mit deren Hilfe es auf höchst interaktive und produktive Weise möglich ist, sich auch als Gruppe weiter mit den angesprochenen Inhalten und den eigenen Vorstellungen dazu auseinanderzusetzen. Auf ihrer Internetseite http://www.bildungsagenten.com kann sich jede_r dieses inspirierende MethodenWiki ansehen. Was nützt schließlich Motivation, wenn sie nicht auf ein Ziel gerichtet wird, auf eine Vision einer besseren, gerechteren, oder vielleicht lustigeren Welt?

„Wir wollen Menschen inspirieren, ganz gleich in welchen Positionen sie arbeiten, ob als Chef im Autokonzern oder als Schulkind, ihre Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken und zu Wandel-Agenten zu werden, für die positive Entwicklung der Welt.“


