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Aufklärung gegen Genitalverstümmelung

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Aufklärungsarbeit gegen Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen

K. Mbondobari-Hartleb von (I)NTACT e.V.Nachricht schreiben

Hintergrund:

Weltweit sind bis zu 200 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen, in Burkina Faso sind es rund 80 % der Mädchen und Frauen.

Bei dem Eingriff werden meist die Klitoris und ein Teil der kleinen Schamlippen mit Hilfe von Messern, Rasierklingen oder sogar Glasscherben entfernt. Die Genitalverstümmelung wird in der Regel von traditionellen Beschneiderinnen und ohne Narkose vorgenommen. Viele Frauen leiden ihr Leben lang an den Folgen der Genitalverstümmelung, nicht wenige sterben bei dem Eingriff.

Die Arbeit von (I)NTACT gegen Genitalverstümmelung:
 
(I)NTACT kämpft seit 20 Jahren gegen diese schwerwiegende Form von Gewalt an Frauen und Mädchen. In Burkina Faso unterstützt (I)NTACT seit 2002 burkinische Nichtregierungsorganisationen (NRO) bei der Durchführung von Aufklärungsprojekten vor Ort. Sie führen flächendeckende Aufklärungskampagnen durch zu den schlimmen gesundheitlichen Folgen der Genitalverstümmelung, der Rechtslage und den spirituellen Hintergründen der Praktik. Bisher konnte schon einiges erreicht werden: insgesamt haben rund 1.000 Dörfer in Burkina Faso erklärt, die Tradition aufzugeben. 

Ein neues Projekt in 23 Kommunen in Burkina Faso ist im April 2015 gestartet. Vier (I)NTACT-Partner leisten intensive Aufklärungsarbeit mit allen Beteiligten vor Ort. Die ProjektmitarbeiterInnen kennen die schlimmen Folgen der Genitalverstümmelung meist aus eigener Erfahrung. Das ist auch der Hauptgrund für ihre Motivation, sich für den Schutz von Mädchen vor dieser grausamen Tradition einzusetzen. 
 
Helfen Sie uns, Mädchen vor der Genitalverstümmelung zu bewahren !


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