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Beendet BesserLeben mit jüngeren neurologisch Erkrankten

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Eine integrative Wohngemeinschaft für jüngere Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen, wie multipler Sklerose, erworbene Schädel-Hirn-Verletzungen, Apoplexie, ... mit deren Assistenen, Angehörigen oder Freunden.

A. Groh von BesserLeben-Silkerode gemeinnützige GmbHNachricht schreiben

Im Herbst 2009 erlitt meine Frau, damals 47 Jahre alt, auf der Rückfahrt aus einem Südfrankreichurlaub eine schwere Hirnblutung. Von dem Zeitpunkt an hat sich unser Leben radikal verändert. Ein Jahr lang haben meine Tochter und ich versucht, meine schwerstbehinderte Frau zu Hause zu betreuen. Dann hat sich aber herausgestellt, dass wir diese Pflege, auch mit ambulanter Hilfe, nicht dauerhaft neben unseren Berufen stemmen konnten. So habe wir uns auf die Suche nach professioneller Hilfe begeben. Wir mussten erfahren, dass viele jüngere Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen häufig in Altenheimen „untergebracht“ werden. Diese Lösung schien uns für meine dann 48 jährige Frau inakzeptabel: „Ja – bei uns haben wir auch jüngere Bewohnerinnen. Die jüngste ist 65.“
Eine weitere Alternative wäre ein Phase-F Heim (langfristige Versorgung schädelhirngeschädigter PatientInnen und Wachkomma). Leider sind diese Plätze rar und wirken häufig „klinisch“ und wenig häuslich. 
Nach langen Gesprächen mit Freunden und meiner Tochter ist aus dieser Situation die Idee entstanden, die Flucht nach vorn anzutreten und selbst ein „Heim“ zu gründen, bei dem die Belastungen durch die Pflege auf mehrere Schultern verteilt werden und trotzdem für alle Beteiligten ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes und glückliches Leben ermöglicht wird.
Seit dem haben wir viel geträumt, geplant, gerechnet und immer wieder mit vielen Leuten und Institutionen geredet. Herausgekommen ist ein Konzept von einem großen Haus in einem Park, in dem 12 schwer neurologisch erkrankte Menschen mit Angehörigen, persönlichen Assistenten oder anderen Interessierten zusammenleben. Um die Pflege kümmert sich ein ambulanter Pflegedienst. Da die gehandycapten BewohnerInnen nicht selbstständig das Haus verlassen können, sieht unser Konzept vor, das Leben „ins Haus“ zu holen. So gibt es Gästezimmer, einen offenen Mittagstisch zum Selbstkostenpreis, ein Café, regelmäßige Konzerte, Lesungen, Ausstellungen oder Konzerte, die Besucher in das Haus und in den angeschlossenen Park einladen. Dadurch können die in ihrer Mobilität eingeschränkten BewohnerInnen soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Das Konzept zu unserem Projekt kann auf unserer Homepage unter Downloads herunter geladen werden.

Inzwischen haben wir eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet, ein passendes Objekt in einem aufgeschlossenen Dorf gefunden und erworben und haben jetzt mit den Umbauten begonnen. Zunächst wird das Erdgeschoss energetisch saniert und barrierefrei erschlossen.

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